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Tribes: Ascend im Test - Verdammt schnell, verdammt schwierig

Beim Testen des Multiplayer-Shooters Tribes Ascend haben wir so einige Höhen und Tiefen durchgemacht, mit zunehmender Spielzeit hatten wir allerdings immer mehr Spaß. Warum, erklären wir im Test.

Video starten 6:24 Tribes: Ascend - Test-Video

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Wir starten Tribes: Ascend, freuen uns auf eine lockere Runde Team Deathmatch. Wir suchen uns erstmal die Soldier-Klasse aus, die klingt nach einem guten Allrounder. Wir steigen ein, flitzen los, sind auf einmal tot und wundern uns: Wo kam das denn so schnell her?

So oder ähnlich dürfte es jedem Neueinsteiger im Free2Play-Multiplayer-Shooter Tribes: Ascend gehen. Anders als viele andere aktuelle Vertreter des Genres eignet sich dieses Exemplar nicht für eine lockere Runde zwischendurch. Ganz im Gegenteil, ohne Übung reißt im neuesten Tribes niemand etwas, denn hier entscheidet vor allem das Können und die Erfahrung des einzelnen Spielers, wer aus einem Feuergefecht als Sieger hervorgeht.

Capture the Flag mit Kniff

Der neue Ableger der inzwischen fast 14 Jahre alten Tribes-Serie hebt sich auf den ersten Blick nicht besonders von der Masse ab. Zur Auswahl stehen die drei wenig innovativen Spielmodi Team Deathmatch (bis zu 32 Spieler, große Karten), Arena (maximal 10 Spieler, kleine Karten) und Capture the Flag. Das Grundprinzip von Capture the Flag dürfte jedem bekannt sein: Zwei Teams stehen sich gegenüber, jedes bewacht eine Flagge. Wer es schafft, der gegnerischen Mannschaft ihren Lappen zu stibitzen und zur eigenen Basis zurückzubringen, der punktet.

Mit diesem Shrike sind wir zwar mächtig, aber nicht übermächtig. Ein paar Treffer und versehentlicher Bodenkontakt holen uns ganz schnell vom Himmel. Mit diesem Shrike sind wir zwar mächtig, aber nicht übermächtig. Ein paar Treffer und versehentlicher Bodenkontakt holen uns ganz schnell vom Himmel.

In Tribes: Ascend stehen uns zur Verteidigung unserer Flagge Radaranlagen und automatische Geschütztürme zur Verfügung, die anrückende Feinde anzeigen und unter Feuer nehmen. Außerdem dürfen wir im Hangar drei Fahrzeuge kaufen: Ein Hover-Bike, einen dicken Schwebepanzer oder ein Flugzeug, mit dem wir Feinde äußerst effektiv aus der Luft beharken können.

Der Schwachpunkt der Defensive: In jeder Basis befindet sich ein Generator, der die Gerätschaften mit Strom versorgt. Sollte der zerstört werden, fallen sämtliche Systeme der Basis aus. Durch diesen kleinen, aber feinen Kniff entwickeln die Gefechte eine Menge Spannung. Zudem verschiebt sich der Fokus weg von der Fahne, sodass sich nicht ständig alle Spieler auf einem Fleck knubbeln.

Die Schlachtfelder in Tribes: Ascend sind stets sehr weitläufig und offen. Die Schlachtfelder in Tribes: Ascend sind stets sehr weitläufig und offen.

Wer bremst, verliert

Das Spielelement, das Tribes: Ascend besonders macht, ist das sogenannte »Skiing«. Das funktioniert so: Per Druck auf die Leertaste verliert unsere Spielfigur jegliche Reibung. Das heißt, auf einer ebenen Fläche können wir theoretisch mit ein bisschen Schwung unendlich weit gleiten, ohne an Tempo zu verlieren. Geht’s bergab, bauen wir dabei kontinuierlich Geschwindigkeit auf, bergauf verlieren wir die wieder.

Da schafft dann unser Jetpack Abhilfe, das zusätzlichen Schwung beschert. Wer es schafft, das Auf und Ab der Hügel auf den Maps richtig einzusetzen, kann unheimlich schnell übers Schlachtfeldsausen. Das Geschwindigkeitsgefühl, das dabei entsteht, ist besser als in manch einem Rennspiel. Die Umgebung verwischt, Wind braust uns um die Ohren -- super.

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