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Seite 3: Trine 2 im Test - Schön, schöner, am schönsten, Trine 2

Die Hüpferei: Spaßig

Neben der Rätselei verbringen wir unsere Zeit in Trine 2 natürlich hauptsächlich damit, durch die Levels zu laufen und zu springen. Die Jump&Run-Passagen machen viel Laune, besonders weil sie einfach »fließen«. Die Charaktere reagieren sehr direkt auf unsere Eingaben per Tastatur oder Gamepad, so dass wir auch Abschnitte, in denen Timing und Genauigkeit gefragt sind, ohne Fingerverknotung meistern.

Eine typische Jump&Run-Passage: Mit Timing müssen wir den magischen Geschossen ausweichen.Eine typische Jump&Run-Passage: Mit Timing müssen wir den magischen Geschossen ausweichen.

Dadurch gilt für die Hüpfpassagen allerdings dasselbe wie für die Rätsel: Besonders anspruchsvoll sind sie nicht. Fast jedes Hindernis lässt sich mit jedem der drei Helden überwinden. Das ist einerseits sicherlich gut für Einsteiger, andererseits lässt uns der Gedanke nicht los, dass man aus dem Dreigespann irgendwie mehr hätte herausholen können.

Der Koop-Modus: Chaotisch

Grundsätzlich machen Spiele im Koop-Modus ja mehr Spaß als alleine. Da ist Trine 2 keine Ausnahme. In der Multiplayer-Variante können wir maximal zu Dritt die komplette Story durchspielen, übrigens auch plattformübergreifend auf Windows und Mac.

Kämpfen im Koop-Modus: Amadeus lässt die Gegner hilflos in der Luft zappeln, Pontius drischt auf sie ein und Zoya gefriert anrückende Feinde mit ihren Eispfeilen.Kämpfen im Koop-Modus: Amadeus lässt die Gegner hilflos in der Luft zappeln, Pontius drischt auf sie ein und Zoya gefriert anrückende Feinde mit ihren Eispfeilen.

Jeder Spieler steuert dann einen Helden. So ist jeder auf die Hilfe der anderen angewiesen, und das ist Segen und Fluch zugleich. Das Konzept geht wunderbar auf, wenn wir mit Freunden über Teamspeak oder im lokalen Netzwerk verbunden sind und uns absprechen können.

Online-Partien mit Fremden, in denen man nur den Ingame-Textchat zur Verfügung hat, sind dagegen eine Qual. Völlige Orientierungslosigkeit und chaotisches Rumgewusel prägen das Bild, denn die drei Spieler haben gerne mal grundverschiedene Ansichten, wie das nächste Rätsel zu lösen ist. Etwas erträglicher fällt der sogenannte »Unlimited Mode« aus, in dem jeder Spieler in jede beliebige Rolle schlüpfen kann, unabhängig davon ob ein anderer Spieler sie schon besetzt hat.. Apropos Bildschirm: Trine 2 lässt sich auch an einem PC kooperativ spielen – was problemlos funktioniert, so lange Sie drei Gamepads (oder zwei Gamepads plus Tastatur) verwenden.

Die Technik: Märchenhaft

Neben allen Rätseln und Jump&Run-Einlagen machen vor allem Optik und Soundkulisse das Trine-Erlebnis aus. Stellenweise rutschte uns beim Test ein geflüstertes »Wow!« heraus, so überwältigend schön sieht Trine 2 aus. Unzählige bunte, dynamische Lichtquellen beleuchten die Szenerie stimmungsvoll, Pontius’ Flammenschwert taucht die Umgebung in einen rötlichen Schein. Dunkle Nacht, Sonnenuntergang, Gewitter, unter Wasser, über Wasser: Die Lichtstimmung ist in jeder Situation einfach märchenhaft.

Stellenweise ist Trine 2 einfach traumhaft schön. Besonders die Lichtstimmung trägt viel zu diesem Eindruck bei.Stellenweise ist Trine 2 einfach traumhaft schön. Besonders die Lichtstimmung trägt viel zu diesem Eindruck bei.

Obwohl das Spiel nur auf der 2D-Ebene spielt, sind alle Levels komplett in 3D gehalten. Dadurch gewinnen die Hintergründe enorm an Tiefe. Ein Fluss, der sich von hinten nach vorne ins Bild schlängelt, ein Steg, der in den Hintergründ führt – das sind kleine Details, die sehr viel zur tollen Optik beitragen.

Dazu spielt ein Soundtrack, der einen beruhigenden, mittelalterlichen Charme versprüht. Oft sehr ruhig, zu keiner Zeit aufdringlich, nicht einmal in Kämpfen, zieht uns die Musik hinein in die sorgenlose Welt von Trine 2. Das klingt zugegebenermaßen reichlich abgedroschen, beschreibt das Erlebnis aber ziemlich gut. Musik und Optik erzeugen zusammen eine so dichte Atmosphäre, dass man sich völlig im Spiel verlieren kann.

Der einzige Wermutstropfen ist die deutsche Sprachausgabe. Der Sprecher, der die Handlung aus dem Off erzählt, macht seinen Job in der englischen Fassung sehr gut, auch die Helden klingen glaubwürdig. Die deutsche Synchronisation fällt dagegen weit ab, die Sprecher klingen lahm und unmotiviert. Wie gut, dass wir die Sprache via Steam jederzeit umschalten können, nicht nur zu Englisch, sondern auch zu Spanisch, Italienisch und Russisch. Man muss sich ja weiterbilden.

3 von 4

zur Wertung



Kommentare(41)

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