The Wayward Realms soll nicht einfach nur ein Konkurrent für Bethesda und Elder Scrolls werden. Viel mehr wollen die kreativen Köpfe dahinter an Stärken aus der Vergangenheit anknüpfen, die in den Jahren danach verschwunden sind.
Daher soll das Rollenspiel auch eher inoffiziell Daggerfall fortsetzen und nicht Skyrim. Das Spiel befindet sich schon lange in der Entwicklung, jetzt wurde aber etwas überraschend ein großer Umbruch angekündigt. The Wayward Realms soll nicht länger auf die Unreal Engine 5 setzen – stattdessen entwickelt das Team mal eben seine eigene Engine.
3:42
The Wayward Realms - Das neue Spiel der Daggerfall-Macher präsentiert im Trailer erstes Gameplay
Große Erwartungen
Es klingt wie ein ziemlich ambitionierter Plan, zumal The Wayward Realms eigentlich schon sehr bald in den Early Access starten soll. Im Juli 2026 ist ein Zugang für die Kickstarter-Backer geplant, ein paar Monate später folgt der öffentliche Early Access.
Da wirkt jetzt noch ein Engine-Wechsel bei einem sowieso schon unglaublich ambitionierten Projekt ziemlich sportlich. Immerhin geht es hier nicht um ein bescheidenes Rollenspiel, sondern ein massives Open-World-Projekt, mit tiefgehenden Rollenspielmechaniken, einem KI-Spielleiter und einer Welt, die sich euren Bedürfnissen jederzeit anpasst.
Auf Kickstarter kamen für das Projekt bislang etwa 717.000 Euro zusammen – was nicht nichts ist, für ein großes Videospiel aber äußerst mau. Trotzdem scheint das Team weiterhin optimistisch und erwartet viel von der neuen Engine.
Das sind die Features, die mit der neuen Engine möglich sein sollen
- Selbst auf uralten PCs ohne dedizierte GPU soll die Engine über 30 FPS ermöglichen.
- Selbst auf der normalen Switch 1 sind 30 FPS möglich, sie machen sich also keine Sorgen um die Performance auf moderner Hardware.
- Selbst ein gewaltiger Teil der Spielwelt, der den Maßen des realen Manhattens entspricht, wird in weniger als einer Sekunde geladen.
- Die gesamte Engine wird in etwa 300 Millisekunden geladen, was das Bearbeiten sehr leicht macht und die Entwicklung beschleunigt.
- Die neue Engine soll mehr Modding-Möglichkeiten bieten und damit der Community in die Karten spielen.
Zu sehen gab es von der neuen Engine bisher nur ein paar Landschaftsbilder:
Wird das was?
Es bleibt spannend, zu sehen, ob die Pläne des Teams aufgehen. Beteiligt sind an dem Projekt einige durchaus namhafte Entwickler. Beispielsweise Ted Peterson, der vor der Gründung von OnceLost Games lange an Elder Scrolls gearbeitet hat – von Arena bis Daggerfall als Teil von Bethesda, doch auch an Morrowind und Oblivion war er als externer Entwickler beteiligt.
Zu den Gründern des Studios und treibenden Kraft hinter The Wayward Realms zählte mit Julian LeFay zusätzlich eine weitere Entwickler-Legende aus den frühen Tagen von Elder Scrolls. LeFay verstarb jedoch im Juli dieses Jahres.
Es wird eine Herausforderung, mit The Wayward Realms alle Erwartungen zu erfüllen. Im Auge behalten sollte man als Rollenspiel-Fan das Projekt jedoch auf jeden Fall.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Dein Kommentar wurde nicht gespeichert. Dies kann folgende Ursachen haben:
1. Der Kommentar ist länger als 4000 Zeichen.
2. Du hast versucht, einen Kommentar innerhalb der 10-Sekunden-Schreibsperre zu senden.
3. Dein Kommentar wurde als Spam identifiziert. Bitte beachte unsere Richtlinien zum Erstellen von Kommentaren.
4. Du verfügst nicht über die nötigen Schreibrechte bzw. wurdest gebannt.
Bei Fragen oder Problemen nutze bitte das Kontakt-Formular.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Nur angemeldete Plus-Mitglieder können Plus-Inhalte kommentieren und bewerten.