Ein 2D-Adventure-Test? In dieser Wirtschaftslage?! Wie cool ist das denn!
Das war meine exakte Reaktion, als mir kürzlich unser GameStar-Chefredakteur Heiko ein Spiel zum Testen vorgeschlagen hat: Venice After Dark, ein Mix aus Point & Click wie früher und Visual Novel, der von einem deutschen Studio entwickelt wurde und bei unserer großen FYNG-Show als Shadowdrop veröffentlicht wurde.
Als jemand, der immer noch regelmäßig flammende Liebeserklärungen an Deponia vorträgt, war ich natürlich sofort an Bord. Kleinen Spielen mal einen Moment im Rampenlicht zu verschaffen, gehört für mich zu den ganz großen Freuden meiner Arbeit. Was ich allerdings nicht erwartet hatte: Dieses vermeintlich simple Spiel ist ein richtig wilder Ritt. Oder »wyld«, wie es die Hauptfigur ausdrücken würde.
Dass Adventures Gehirne zum Schmelzpunkt bringen, ist ja im genre fast schon angelegt. Venice After Dark entzündet aber eine ganz andere Art von Neuronenfeuer, als ich es sonst gewöhnt bin – mit raffinierten Sinnestests, die mir mein eigenes Gehirn enthüllen. Und die dafür sorgen, dass ich meine Kollegen mit zunehmend verwirrten Nachrichten bombardiere.
Die wylde Story
Die Software-Entwicklerin Aiko macht einen Trip nach Venedig. Klingt nach Urlaub, ist aber alles andere als stressfrei und erholsam: Sie hat eine fast fertig entwickelte KI namens Thea im Gepäck, die mit ihr reden und bei vielen der kommenden Rätsel helfen kann. Aber ist Thea wirklich ein verlässlicher Freund? Oder steckt doch etwas Finsteres hinter dem Programm? Das muss Aiko herausfinden, während sie auch noch von einer seltsamen Hacker-Gruppe verfolgt wird und vom redseligen Geist einer Nonne träumt.
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