Venice After Dark im Test – Gute 2D-Adventures sind eine bedrohte Art, und ich fühle jetzt wieder: Sie dürfen nie ganz aussterben!

Der neue Mix aus Point&Click und Visual Novel kommt aus Deutschland, ballert uns mit großartiger Musik die Ohren weg und lässt dann ein bisschen geschmolzenes Gehirn aus ihnen tropfen.

Keine Sorge, Aiko, vor unserer Test-Wertung zu Venice After Dark musst du keine Panik bekommen. Keine Sorge, Aiko, vor unserer Test-Wertung zu Venice After Dark musst du keine Panik bekommen.

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Ein 2D-Adventure-Test? In dieser Wirtschaftslage?! Wie cool ist das denn!

Das war meine exakte Reaktion, als mir kürzlich unser GameStar-Chefredakteur Heiko ein Spiel zum Testen vorgeschlagen hat: Venice After Dark, ein Mix aus Point & Click wie früher und Visual Novel, der von einem deutschen Studio entwickelt wurde und bei unserer großen FYNG-Show als Shadowdrop veröffentlicht wurde.

Als jemand, der immer noch regelmäßig flammende Liebeserklärungen an Deponia vorträgt, war ich natürlich sofort an Bord. Kleinen Spielen mal einen Moment im Rampenlicht zu verschaffen, gehört für mich zu den ganz großen Freuden meiner Arbeit. Was ich allerdings nicht erwartet hatte: Dieses vermeintlich simple Spiel ist ein richtig wilder Ritt. Oder »wyld«, wie es die Hauptfigur ausdrücken würde.

Dass Adventures Gehirne zum Schmelzpunkt bringen, ist ja im genre fast schon angelegt. Venice After Dark entzündet aber eine ganz andere Art von Neuronenfeuer, als ich es sonst gewöhnt bin – mit raffinierten Sinnestests, die mir mein eigenes Gehirn enthüllen. Und die dafür sorgen, dass ich meine Kollegen mit zunehmend verwirrten Nachrichten bombardiere.

Stephanie Schlottag
Stephanie Schlottag

Steffi weiß nach dem Test zu Venice After Dark mehr über sich selbst. Zum Beispiel, wo sie Schwächen in der Optik hat und auf welcher Frequenz ihr Tinnitus piepst (letzteres hat sie bei einem Ohrenrätsel unfreiwillig herausgefunden). Bei ihr hat jedes Spiel direkt einen Stein im Brett, wenn es so kreative Ideen hat.

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Venice After Dark
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Atmosphärisch starkes, wenn auch spielerisch simples 2D-Adventure, das Standard-Features mit spannenden Sinnesrätseln auflockert.
Zur vollständigen Wertung
Passt zu euch, wenn ...
  • ihr Edna Bricht Aus und Deponia vermisst
  • ihr mehr über euer eigenes Gehirn lernen wollt
  • ihr simples Gameplay zu schätzen wisst
Passt nicht zu euch, wenn ...
  • ihr euch lauter hochkomplexe Rätsel wünscht
  • sich eure Fußnägel bei Jugendsprache hochrollen
  • ihr bei Cartoon-Grafik die Flucht ergreift

Die wylde Story

Die Software-Entwicklerin Aiko macht einen Trip nach Venedig. Klingt nach Urlaub, ist aber alles andere als stressfrei und erholsam: Sie hat eine fast fertig entwickelte KI namens Thea im Gepäck, die mit ihr reden und bei vielen der kommenden Rätsel helfen kann. Aber ist Thea wirklich ein verlässlicher Freund? Oder steckt doch etwas Finsteres hinter dem Programm? Das muss Aiko herausfinden, während sie auch noch von einer seltsamen Hacker-Gruppe verfolgt wird und vom redseligen Geist einer Nonne träumt.

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