Das Team von Bulkhead hat allen Grund zum Feiern. Denn nur wenige Tage vor der gamescom knackte ihr neuer Multiplayer-Shooter Wardogs beim letzten Betatest die Marke von 100.000 gleichzeitig aktiven Spielern – selbst die PC-Beta von Call of Duty: Modern Warfare 4 brachte es auf Steam in der Spitze nur auf geringfügig mehr.
Ein enormer Erfolg, wenn man bedenkt, dass es sich bei Wardogs um eine völlig neue Marke handelt und bis vor wenigen Monaten nur die wenigsten Spieler eine Ahnung hatten, wie der Titel eigentlich funktioniert. Auf der gamescom in Köln haben wir Studiochef Joe Brammer getroffen und ihn ausgefragt, was wir in den kommenden Monaten in Wardogs erwarten dürfen und welche Lektionen das Team aus der Beta gelernt hat.
Was ist Wardogs?
Kleine Auffrischung für all die, die die Beta nicht gespielt haben: Wardogs ist ein Taktik-Shooter, der sich beim Anspruch irgendwo in der Mitte zwischen zugänglichen Casual-Erfahrungen wie Call of Duty oder Battlefield und gnadenlosen Hardcore-Sims wie Arma oder Hell Let Loose einordnet.
Wer allerdings keine allzu große Shooter-Erfahrung mitbringt, dürfte Wardogs aufgrund der steilen Lernkurve und des kleinteiligen Handelssystems eher im knallharten Arma-Lager verorten. Das kommt nicht von ungefähr: An Wardogs arbeiten tatsächlich einige ehemalige Macher der legendären Arma-3-Mod »King of the Hill«.
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