Fazit: Warsaw im Test: Beklemmendes Hardcore-Rollenspiel im Zweiten Weltkrieg

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Fazit der Redaktion

Fabiano Uslenghi
@StillAdrony

Warsaw hat mich spielerisch und visuell sofort an Darkest Dungeon erinnert und als Geschichtsstudent fand ich auch das Szenario auf Anhieb interessant. Trotzdem ist Warsaw nicht einfach nur ein Darkest Dungeon im Zweiten Weltkrieg. Die ganze Zeit über ist spürbar, dass den Entwicklern das Thema sehr am Herzen liegt. Doch nicht nur das. Sie haben es geschafft, genau das richtige Spielkonzept für ihre Vision zu wählen. Warsaw ist unnachgiebig, frustrierend und gelegentlich sogar unfair, aber wir reden auch nicht von einer Schlacht zwischen zwei ausgeglichene Armeen.

Der Warschauer Aufstand war keine Erfolgsgeschichte. Es wurde 63 Tage lang gekämpft, Warschau komplett zerstört und am Ende haben die Widerständler verloren. Atmosphärisch und konzeptionell macht Warsaw deshalb alles richtig. Das ändert natürlich nichts daran, dass der Frustfaktor aufgrund von Pech immens ist und so viele Spieler eher abschrecken wird. Wer aber auf der Suche nach einem ungewöhnlichen Weltkriegsspiel ist, in dem wir nicht den totgelatschten Siegeszug der amerikanischen Armee nacherleben, sollte sich Warsaw auf jeden Fall einmal ansehen.

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