Regisseur Peter Jackson genießt in der Filmwelt Legendenstatus. Denn mit der Herr-der-Ringe-Trilogie hat der Neuseeländer ein Meisterwerk geschaffen, das sagenhafte 17 Oscars einsammelte – und das, obwohl J.R.R. Tolkiens Literaturvorlage lange Zeit als unverfilmbar galt.
Mit den Hobbit-Filmen wagte sich Jackson in den frühen 2010ern an die Vorgeschichte zum Herrn der Ringe; die drei Filme erwiesen sich jedoch sowohl finanziell als auch bei den Kritikern als deutlich weniger erfolgreich.
Dann wurde es still um Jackson und seit über 10 Jahren veröffentlichte der Regisseur keinen neuen Spielfilm mehr. Die einzigen Projekt, für die er in dieser Zeit als Regisseur verantwortlich zeichnet, sind die Weltkriegs-Dokumentation They Shall Not Grow Old
von 2018 und ein Dokumentarfilm über die Beatles von 2021.
Viele Fans fragen sich angesichts dieser Umstände, was der Neuseeländer eigentlich macht. Einige behaupten gar, er sei im Ruhestand.
10:30
Tales of the Shire: Die Macher der Spezialeffekte aus Herr der Ringe zeigen ihr neues Hobbit-Spiel
Ich bin nicht im Ruhestand
Das ist jedoch offenbar weit von der Wahrheit entfernt. Wie der 63-Jährige jüngst im Gespräch mit ScreenRant verriet, sei er ganz sicher nicht im Ruhestand
, sondern aktuell gut beschäftigt. Tatsächlich arbeite er aktuell an gleich drei verschiedenen Drehbüchern für kommende Filmprojekte.
Allerdings wollte der Regisseur nur zu einem der Projekte ins Detail gehen: Dabei handelt es sich um das Herr-der-Ringe-Spinoff Die Jagd nach Gollum
, des Andy Serkis nächstes Jahr als Regisseur übernehmen soll.
Wir [Fran Walsh und ich] produzieren und schreiben The Hunt for Gollum, den Andy Serkis nächstes Jahr drehen soll. Ich habe es auch immer genossen, an Dokumentationen zu arbeiten, sei es They Shall Not Grow Old oder The Beatles: Get Back. Ich hatte sehr viel Spaß, mit den Beatles zu arbeiten und das wird wahrscheinlich auch so bleiben.
Für mich wäre es allerdings ebenso spannend, den Moa wiederzubeleben. Das wäre wahrscheinlich sogar aufregender als jeder Film, den ich je machen könnte.
Damit spielt der Regisseur auf seine Beteiligung an der amerikanischen Genforschungsfirma Colossal Biosciences an.
Kürzlich war bekannt geworden, dass Jackson die amerikanische Firma dabei unterstützt, den vor mehreren Hundert Jahren ausgestorbenen Laufvogel Moa wiederzubeleben, der in Neuseeland heimisch war. Jackson besitzt nämlich nicht nur ein geschätztes Privatvermögen von rund 1,3 Milliarden Euro, sondern auch eine umfangreiche Fossiliensammlung.
Mehr zu diesem kuriosen Projekt und andere Neuigkeiten aus dem Herr-der-Ringe-Universum findet ihr in der obigen Linkbox. Bis Die Jagd nach Gollum im Kino erscheint, müsst ihr indes noch ein Weilchen warten; wie Warner Bros. kürzlich mitteilte, habe man den Kinostart auf Dezember 2027 verschoben. Allerdings erwarten euch im Film wohl einige altbekannte Gesichter.
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