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Was wurde aus Stop Killing Games? Jetzt soll die Community im Kampf gegen abgeschaltete Spiele helfen

»Die Lage ist nicht gut«, aber der Kampf gegen abgeschaltete Spiele geht weiter: Auf einem Discord-Channel bespricht die Offline-Modus-Initiative ab sofort ihre nächsten Schritte.

Alles begann mit The Crew, jetzt ist Stop Killing Games zu einer echten Bewegung für Verbraucherrechte geworden. Alles begann mit The Crew, jetzt ist Stop Killing Games zu einer echten Bewegung für Verbraucherrechte geworden.

Was ist eigentlich aus Stop Killing Games geworden? Die von Privatleuten ins Leben gerufene Kampagne gegen die Abschaltung von Always-online-Spielen und für den nachträglichen Einbau von Offline-Modi hat sich für 2025 neue Ziele gesetzt.

Damit einher geht eine Reorganisation der freiwilligen Helfer: Auf dem neuen Discord-Channel von Stop Killing Games haben sich bereits über 700 User eingefunden. Wie es dort weitergeht, will Ross Scott, Sprecher und Gesicht der Kampagne, jetzt den Spielern überlassen.

Ein Platz für die Spieler

»Ich habe das Gefühl, dass wir die wichtigsten Punkte von Stop Killing Games erreicht haben«, erklärt Ross Scott in seiner Willkommensnachricht auf Discord und einem Videobeitrag. Moderatoren und Admins sollten nun zusammen mit den Kanal-Mitgliedern entscheiden, wie es weitergeht.

Scott werde sich dabei »auf die Weisheit der Community verlassen«. Und: »In meinen Augen ist das hier euer Discord und ich helfe nur dabei, es auf die Beine zu stellen.« Er selbst wolle sich zwar »regelmäßig melden«, sei aber »mit verschiedenen Projekten sehr beschäftigt«. Mit seinem YouTube-Account Accursed Farms erreicht Ross über 350.000 Abonnenten.

Kampf um jede Unterschrift

Ross hat gute und schlechte Nachrichten zu den aktuellen Initiativen, um Gesetzgeber auf der ganzen Welt dazu zu bringen, sich mit dem Problem abgeschalteter Spiele ohne Offline-Modus auseinanderzusetzen. Auf EU-Ebene fehlen etwa immer noch 60 Prozent der notwendigen Stimmen.

»Die Lage ist im Moment nicht gut«, gibt Ross Scott zu. Bis zum 31. Juli 2025 müssen eine Million Unterschriften gesammelt werden, damit sich das Parlament mit der Frage befasst. Laut dem YouTuber gibt es aber Hoffnung: »In diesem Monat steht eine große Werbeaktion an, die über Erfolg oder Misserfolg entscheiden kann.«

Eine zwischenzeitlich gestoppte Petition in Großbritannien soll zudem bald wieder Unterschriften annehmen können. Das Ziel sind hier 100.000 Unterschriften von Bürgern aus dem Vereinigten Königreich, um eine Diskussion auf politischer Ebene zu erzwingen.

Video starten 4:07 The Crehatte eine riesige zusammenhängende Open World - heute ist das Spiel nicht mehr verfügbar

Wie es jetzt weitergeht

Eine erste Aufgabe für die neue Discord-Community hat Ross Scott auch schon: Spieler sollen »Daten über das Ausmaß« der »zerstörten« und von Zerstörung »gefährdeten« Spiele sammeln.

Diese könnten laut einer Verbraucherschutzgruppe in der EU dabei helfen, die Thematik auf anderen Kanälen anzusprechen. Schon jetzt haben die User weit über 600 Spiele in einer Google-Tabelle zusammengetragen.

Ross Scott sieht darin den nächsten Schritt für die von ihm gestartete Aktion: »Stop Killing Games war immer mein bester Versuch, die Rechtmäßigkeit der durch Publisher betriebene Zerstörung von Spielen, für die Menschen bezahlt haben, infrage zu stellen. Ein großer Teil davon ist jetzt im Gange, aber es ist umso besser, wenn Leute andere Ideen haben oder das, was bereits in Bewegung ist, unterstützen können.«

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