Beim Test zu Elden Ring: Nightreign habe ich eines gemerkt. Ich spiele From-Software-Spiele nicht nur für die knüppelharten Kämpfe, sondern vor allem für ihre einzigartige Atmosphäre. So tödlich und monumental beängstigend die Welt auch sein mag, so sehr hüllt sie mich auch in eine tiefe verletzliche Traurigkeit oder fängt mich mit malerischer, fast schon unwirklicher Schönheit auf.
Der erste Blick auf We Kill Monsters weckt bei mir ähnliche Gefühle. Denn auch die Spielwelt empfängt mich im ersten Trailer mit dieser bedrückenden Einsamkeit, Hoffnungslosigkeit und Leere, nur um mich im nächsten Moment mit der detailverliebten Fantasy-Umgebung in Staunen zu versetzen.
Und das ist umso beeindruckender, weil dieses augenscheinliche Atmosphäre- und Grafik-Brett vornehmlich von einem einzigen Entwickler stammt, der bei Glass Revolver ein kleines Team um sich geschart hat. Trotzdem könnte We Kill Monsters eines der vielversprechendsten kommenden Action-Rollenspiele werden – zumindest, wenn das bisher gezeigte der Realität entspricht.
Intern wird bei der GameStar gerne darüber gewitzelt, dass melancholische Spiele mit einer atmosphärischen Welt wie für Elena gemacht sind – Clair Obscur zum Beispiel, das sie in ihrem Urlaub begeistert rauf und runter gespielt hat. Und auch Elden Ring fällt natürlich in diese Kategorie – From Software sind ohnehin Meister der tragischen Wabisabi-Welten; also solche, die in ihrem Verfall eine unglaubliche Ruhe und Schönheit ausstrahlen. We Kill Monsters hat sicherlich noch einen langen Weg vor sich, sieht aber jetzt schon nach einem vielversprechenden Kandidaten für diese Liste aus.
Zum Sterben schön
Leere, Trauer oder Einsamkeit klingen nicht unbedingt nach großen Verkaufsargumenten. Allerdings haben Spiele wie Shadow of the Colossus oder eben Elden Ring längst bewiesen, wie sehr einen diese sterbenden Fantasy-Welten in ihren Bann ziehen können.
Obwohl die Welt von Verfall und traurigen Abschieden geprägt ist, lassen wundersame Entdeckungen und überraschende Begegnungen doch neue Hoffnung aufkeimen. Dieses Gefühl fangen die ersten Bilder und Trailer von We Kill Monsters perfekt ein.
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