Wer mich kennt, weiß, dass ich dicke Wälzer liebe. Schließlich zählt die absurd umfangreiche Malazan-Reihe zu meinen Lieblingsbüchern im Fantasy-Bereich.
Aber selbst ich habe Grenzen. Ab 800 Seiten aufwärts bricht mir langsam aber sicher der Schweiß aus. Am Ball bleibe ich nur, weil ich hoffe, dass sich die vielen in horizontaler Lage verbrachten Stunden am Ende auszahlen, sodass ich die Buchdeckel mit einem guten Gefühl zusammenschlage.
Im Abstand von zehn Monaten sind drei der am heißesten erwarteten Fantasy-Epen der letzten Jahre erschienen. Und natürlich musste ich bei jedem der drei nachprüfen, ob der Hype berechtigt ist. Insgesamt landeten so 2.928 Seiten auf meinem Nachttisch - ok, 1.440 Seiten und mein Kindle.
Was habe ich gelesen? Es handelte sich um das jüngste Werk von aus der Feder des Fantasy-Meisters Brandon Sanderson (Wind and Truth), das neueste Romantasy-Buch von Rebecca Yarros (Onyx Storm) und ein düsteres Debüt, das aus einer der bekanntesten Fanfictions der Welt hervorgegangen ist (Alchemised).
Ich habe sie alle verschlungen, ich mochte sie alle, aber am Ende blieb bei jedem dieser Schwergewichte ein Aber zurück. Keines der Bücher konnte mich über die volle Distanz restlos begeistern, und das aus ganz unterschiedlichen Gründen. Achtung: Es folgen leichte Spoiler zur grundsätzlichen Handlung.
#1 - Wind and Truth (Stormlight Archives)
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