Windows 7 und Windows 10 - Microsoft ändert Support-Zeiträume

Microsoft hat einige Änderungen für Windows 7 und Windows 10 angekündigt und den Support-Zeitraum der Betriebssysteme verlängert.

von Georg Wieselsberger,
07.09.2018 06:48 Uhr

Microsoft will vor allem Großkunden den Umstieg auf Windows 10 erleichtern.Microsoft will vor allem Großkunden den Umstieg auf Windows 10 erleichtern.

Als Windows 10 vorgestellt worden war, hatte Microsoft versprochen, dass jede neue Version des Betriebssystems nach einem der großen Updates für 18 Monate unterstützt wird. Da aber Unternehmen und auch Schulen nicht alle sechs Monate ein neues Update installieren wollen, hatte Microsoft die Support-Zeit für Windows 10 in Enterprise- und Education-Versionen auf 24 Monate angehoben.

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Auch das scheint für diese Kunden aber wohl zu kurz zu sein. Daher hat Microsoft nun die Support-Dauer aller Update-Versionen von Windows 10 auf 30 Monate verlängert. Bislang bleibt es aber bei den ursprünglichen 18 Monaten für die Nutzer von Windows 10 Home und Windows 10 Pro.

Auch bei Windows 7 nimmt Microsoft eine Anpassung des Support-Zeitraums vor, vermutlich um eine Situation wie bei Windows XP mit offenen Sicherheitslücken zu verhindern. Der erweiterte Support für Windows 7 endet am 14. Januar 2020. Danach können Unternehmen nun aber noch über diesen Zeitraum hinaus Sicherheits-Updates erhalten. Diese Updates sind aber pro Gerät kostenpflichtig und sollen außerdem jedes Jahr teurer werden. Im Januar 2023 wird dann aber auch das Angebot der Extended Security Updates auslaufen.

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Das Ziel von Microsoft ist es laut Blogbeitrag auch gar nicht, die Lebensdauer von Windows 7 zu verlängern, sondern den Übergang von Windows 7 auf Windows 10 langfristiger möglich und einfacher zu machen. Ein weiterer Ansatz in diese Richtung ist die Tatsache, dass Office 365 eigentlich ab 2020 nicht mehr mit Windows 8.1 oder älteren Windows-Versionen funktionieren sollte. Nun hat Microsoft diese Frist auch für Windows 7 und Windows 8.1 bis Januar 2023 verlängert. Auch diese Änderungen ist vor allem für Geschäftskunden und Schulen oder Universitäten gedacht.

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