Minecraft, Valheim, Enshrouded, 7 Days to Die – all diese Survivalspiele setzen auf Haltbarkeit bei Waffen und Werkzeug. Ihr müsst euch diese Dinge zwar mühsam zusammenbauen, habt dann aber nicht automatisch für immer Zugriff darauf. Irgendwann macht es »Kling« und das Schwert oder der Hammer sind zerbrochen.
Folglich müsst ihr euch eine zweite Waffe bauen oder die alte irgendwie reparieren. Das gehört in vielen Survival-Spielen einfach zum Standard. In Windrose allerdings nicht! Die aktuelle Survival-Sensation gehört zu den beliebtesten Überraschungs-Hits des Jahres und wird bereits im Early Access millionenfach gespielt.
Ein Grund, warum so viele Fans sich in das Piratenspiel schockverliebt haben, liegt auch an der allgemeinen Zugänglichkeit, und dazu zählt eben auch, dass Waffen und Werkzeuge niemals kaputtgehen.
17:29
Windrose im Test: Piraten-Hit kapert Steam
Respekt vor eurer Zeit
Die Fans tauschen sich derzeit sehr rege darüber aus, wie erfrischend sie Windrose im Survival-Genre finden. Viele Fans bedanken sich bei den Entwicklerinnen und Entwicklern dafür, dass in Windrose alle Säbel, Hellebarden, Pistolen und Schaufeln nie kaputtgehen. Ihr könnt in Windrose lediglich weitere Ressourcen sammeln und die Gegenstandsstufe erhöhen.
Der Ersteller des Threads sagt geradeheraus, dass es sich bei Waffen-Haltbarkeit für ihn um die unspaßigste Mechanik in irgendeinem Videospiel handelt. Viele pflichten dem bei und bedanken sich ebenfalls dafür, dass es das in Windrose nicht gibt.
Insgesamt wird viel darüber gesprochen, wie gut designt Windrose schon jetzt ist. Fans sind erstaunt, dass sie hier recht selten gegängelt werden und es viele Quality-of-Life-Features gibt, die ihnen das Leben sehr einfach machen. Die Entwickler haben laut vielen Fans »Respekt vor ihrer Zeit«.
Abseits der Sache mit der Haltbarkeit gehören dazu noch ...
- ... dass es im Spiel keine Traglast gibt, sondern lediglich Inventarplätze.
- ... dass sie beim Craften in der Basis immer auf alle Materialien zugreifen können, die in irgendwelchen Kisten liegen.
- ... dass sie auf Knopfdruck alle gleichen Items auf einen Schlag in die selbe Truhe packen können.
- ... dass in den Höhlen die wertvollen Erzvorkommen nach einiger Zeit wieder »nachwachsen«.
- ... dass man beim Ableben zwar einiges von seiner Ausrüstung verliert, aber eben nicht alles und zB. Waffen immer erhalten bleiben.
- … dass man für die Schiffskämpfe auf hoher See nicht extra Kanonenkugeln heranschaffen muss.
Das macht Windrose nicht zwangsweise zum realistischsten Survivalspiel aller Zeiten, aber eben zu einem, über das man sich dafür auch nicht alle paar Minuten aufregen muss.
Ist Waffenhaltbarkeit immer schlecht?
Allerdings sollte man dazu noch erwähnen, dass die Haltbarkeit von Waffen und Werkzeugen in Spielen per se keine schlechte Mechanik ist. Es kommt immer sehr auf den Kontext des Spiels an und was die Entwickler damit erreichen wollen. In Zelda: Breath of the Wild verleitet das Feature etwa oft dazu, kreativ mit der Umgebung zu interagieren und den Sandkasten voll auszuschöpfen.
Außerdem trachten viele Survivalspiele nach einer gewissen Prise Realismus und einige Fans mögen es sehr gerne, wenn solche Spiele sie bewusst vor scheinbar umständlich wirkende, dafür aber immersive Herausforderungen stellen.
Wie sieht das bei euch aus? Hasst ihr Waffen-Haltbarkeit in Videospielen oder gibt es Spiele, die ihr dafür besonders schätzt? Schreibt es in die Kommentare!
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