Drei Monate Plus im ersten Jahr sparen!

Drei Monate Plus im ersten Jahr sparen!

»Ich schreibe zumindest, was ich ankündige« - Witcher-Autor teilt gegen George R.R. Martin aus

Witcher-Autor Andrzej Sapkowski stichelt gegen George R.R. Martin – und zeigt zugleich überraschend viel Verständnis für dessen Schreibblockade.

Witcher-Schöpfer Sapkowski stichelt gegen George R. R. Martin. Witcher-Schöpfer Sapkowski stichelt gegen George R. R. Martin.

George R.R. Martin, der Schöpfer von Das Lied von Eis und Feuer, ist inzwischen fast schon legendär gut darin, seine Fans aufs nächste Buch warten zu lassen. Jetzt hat sich Witcher-Autor Andrzej Sapkowski auf einem Panel des Opole Book Festivals mit einem Seitenhieb zu Wort gemeldet – und dabei nicht nur Martin aufgezogen, sondern auch überraschend viel Verständnis für ihn gezeigt.

»Wenn ich sage, ich schreibe etwas, dann tue ich das auch«

Sapkowski, der mit »Rozdroże kruków« (englisch: Crossroads of Ravens) im vergangenen November erst einen neuen Witcher-Roman in Polen veröffentlicht hat, ließ es sich nicht nehmen, die ewige Frage nach weiteren Büchern gleich selbst zu beantworten – und teilt sogleich einen kleinen Seitenhieb gegen Martin aus:

Wenn jemand aus dem Publikum diese Frage stellen will, sage ich es gleich: Ich werde noch etwas schreiben. Entspannt euch. Kein Grund zur Sorge. Und im Gegensatz zu George R.R. Martin, den ich übrigens persönlich kenne, wenn ich sage, ich schreibe etwas, dann tue ich das auch.

Video starten 8:17 Game of Thrones: War for Westeros ist ein Traum für Strategie-Fans, doch wird er wahr?

Trotz seiner Spitze gegen Martin zeigt Sapkowski erstaunlich viel Verständnis für dessen Situation. Er versteht sehr wohl, warum The Winds of Winter seit Jahren auf sich warten lässt:

Ganz ehrlich, ich verstehe ihn vollkommen. Wenn jemand so einen Trick mit mir gemacht hätte, eine Serie auf Basis meiner Bücher zu drehen und dann der Handlung vorauszueilen, würde ich mich auch fragen, ob es überhaupt noch Sinn macht, weiterzuschreiben. Wenn es schon gemacht wurde, oder?

Das ergibt keinen Sinn mehr. Es ist schön, wenn sie dein Werk adaptieren – das ist das verdammte Recht des Autors –, aber etwas zu adaptieren, das noch gar nicht existiert, da einfach drauflos zu extrapolieren? Das ist einfach unanständig.

Sapkowski spielt damit auf die achte Staffel von Game of Thrones an, die die Romanvorlage weit hinter sich ließ und das Ende der Saga ohne Martins Bücher erzählte – mit, wenn man es diplomatisch formulieren will, gemischtem Echo bei den Fans.

Beim neuen Witcher-Roman handelt es sich übrigens um ein Prequel, das die frühen Jahre eines jungen Geralt von Riva beleuchtet, nachdem dieser die Hexer-Ausbildung verlassen hat und seine ersten Schritte allein macht. Damit kehrt Sapkowski nach über zehn Jahren zur Hauptsaga zurück, sein letzter Roman »Zeit des Sturms« erschien 2013.

Die Wartezeit darauf endet in Deutschland bald: Das Buch wird am 30. September 2025 in 19 Sprachen gleichzeitig veröffentlicht.

zu den Kommentaren (26)

Kommentare(26)
Kommentar-Regeln von GameStar
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.