World of Warcraft: Cataclysm war für die einen der Anfang des Niedergangs von WoW. Für die anderen stellte die dritte Erweiterung eine dringend benötigte Überarbeitung des MMOs dar. Für mich war Cataclysm etwas Anderes, Besonderes - genauso wie die Rückkehr im Jahr 2024, mit Cataclysm Classic.
Ich habe WoW seit Release gespielt, doch während Cataclysm erreichte meine Leidenschaft ihren Höhepunkt. Die Erweiterung war das Tor ins »richtige« World of Warcraft, mit wöchentlichen Raids, einer großen Gilde mit vielen Freunden und diesem »Wir«-Gefühl von WoW. Jeden Tag startete ich das Spiel und wusste, dass meine Mitspielenden bestimmt schon da sind.
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In WoW: Cataclysm Classic kehren wir zurück auf den Meeresgrund
Deswegen freute ich mich über die Ankündigung von Cataclysm Classic wie ein Zwerg über einen Humpen Bier. Zum Release am 21. Mai 2024 startete ich das Spiel und Todesschwinge begrüßte mich mit einem Brüllen im Login-Bildschirm. Es fühlte sich an, als wäre ich nach Hause gekommen. Erinnerungen prasselten auf mich ein und meine Odyssee durch »Cata« begann erneut.
Was ich dabei gelernt habe, wieso die Erweiterung für WoW Classic vieles richtig sowie manches falsch macht und weshalb die rosarote Rückblickbrille stärker war als gedacht, lest ihr in meinem Test.
Das Leveln: Fix, aber trotzdem zäh
Ich schnappe mir also meinen Todesritter, der auf der vorherigen Maximalstufe 80 herumlungert und mache mich mit meinen Freunden auf die Socken. Bis zum Maximallevel prügeln und sammeln wir uns durch fünf Gebiete, alle mit ihren eigenen Fraktionen und Hintergrundstorys und steigen so die fünf Level bis zur neuen Maximalstufe 85 auf.
Die Levelphase fühlt sich jedoch seltsam an. Ich rase förmlich durch die Level – mein Bildschirm zeigt mir leuchtend Stufe 85, noch ehe ich das letzte Gebiet erreiche, das Schattenhochland. Das fühlt sich seltsam an – als hätte ich irgendetwas falsch gemacht. Das war damals auch schon so, allerdings hätte ich mir für die Classic-Version trotzdem eine Anpassung gewünscht.
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