Habt ihr die ersten Mythisch+-Dungeons in World of Warcraft: Midnight schon hinter euch gebracht? Vor allem Schattenpriester dürften dabei gemerkt haben: Einige Spezialisierungen hängen aktuell noch in den Seilen und brauchen dringend etwas Liebe vom Entwicklerteam.
Mit einem kommenden Tuning-Patch reagiert Blizzard nun auf dieses Feedback. Wenn ihr zu den Schattenpriestern oder Waffen-Kriegern gehört, dürft ihr euch auf besonders dicke Schadens-Boosts freuen. Aber auch im PvP wird ordentlich an den Zahlen gedreht.
Schattenpriester kehren aus der Versenkung zurück
Nachdem der Schattenpriester zum Start von Midnight einige harte Nerfs einstecken musste, rudert Blizzard nun kräftig zurück. Der unangefochtene Gewinner des Patches darf sich über massive Schadensverbesserungen freuen.
Vor allem Schattenwort: Tod wird mit einem gigantischen Buff von 80 Prozent gestärkt, da die Fähigkeit laut den Entwicklern selbst in der entscheidenden Hinrichten-Phase schlichtweg zu schwach auf der Brust war.
Aber auch beim Flächenschaden legen die Priester ordentlich zu:
- Schattenhafte Erscheinung und Leerengestalt machen 25 Prozent mehr Schaden.
- Der Flächenschaden von Psychische Verbindung steigt von 20 auf 25 Prozent.
- Leerenstachel drückt Sekundärzielen nun 25 Prozent mehr Schaden rein.
- Gedankenraub der Leerenpeitscher wird ebenfalls um 25 Prozent gebufft.
16:47
Weiß Blizzard noch, was Warcraft ist? WoW Midnight muss viel beweisen!
Krieger, Magier und Jäger im Aufwind
Auch Waffen-Krieger, die sich langsam von ihren Pre-Launch-Nerfs erholen, erhalten im Single-Target-Bereich spürbare Buffs.
Hinrichten verursacht künftig 20 Prozent mehr Schaden, während Überwältigen um 10 Prozent gestärkt wird. Arkanmagier dürfen sich ebenfalls über mehr Single-Target-Schaden freuen: Die passive Schadenssteigerung durch Bürde der Macht springt bei Arkanschlag von 5 auf starke 25 Prozent und bei Arkanes Geschoss auf 15 Prozent.
Zudem verteilt Blizzard klassenweite Schadens-Buffs von satten 4 Prozent an Frost-Todesritter, Tierherrschafts-Jäger und Überlebens-Jäger. Letztere dürfen diesen Buff erfreulicherweise auch direkt in die PvP-Arenen mitnehmen.
Wildheits-Druiden bekommen einen allgemeinen Schadensschub von 3 Prozent, müssen aber im Gegenzug eine Abschwächung von Rasende Raserei um 8 Prozent hinnehmen. Der Hintergedanke: Man will den Raid-Schaden der Katzen stärken, ohne sie in den Mythic+ Dungeons, wo sie ohnehin schon extrem stark performen, völlig durch die Decke gehen zu lassen.
Ab wann gelten die Änderungen?
Der neue Tuning-Patch für World of Warcraft: Midnight wird mit den wöchentlichen Server-Neustarts in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch live gehen. Die vollständigen Patch Notes findet ihr wie gewohnt auf der zweiten Seite dieses Artikels.
Was haltet ihr von den neuen Anpassungen? Treffen die Buffs und Nerfs genau ins Schwarze, oder hat Blizzard eure Klasse bei dieser Runde völlig vergessen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare!

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