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Nach über 20 Stunden Zero Company: Diese 5 Tipps hätte ich gerne vorher gewusst

Gerade auf hohen Schwierigkeitsgraden kann Star Wars: Zero Company richtig happig sein. Also lernt aus meinen Fehlern.

Zero Company kann ziemlich knifflig sein. Mit diesen 5 Tipps kommt ihr leichter durch die Kampagne. Zero Company kann ziemlich knifflig sein. Mit diesen 5 Tipps kommt ihr leichter durch die Kampagne.

Star Wars: Zero Company kann ziemlich gnadenlos sein. Gerade auf hohen Schwierigkeitsgraden und mit aktiviertem Permadeath führt eine falsche Entscheidung schnell zum Tod eurer geliebten Spielfigur. Und manche Zusammenhänge erschließen sich erst, wenn es zu spät ist ... glaubt mir, ich weiß, wovon ich rede.

Ich konnte Zero Company schon vor Release ausführlich spielen und lasse euch aus meinen Fehlern lernen. Die folgenden 5 Tipps hätte ich gerne vor meinem ersten Playthrough gewusst. Oh, und natürlich vermeide ich jedwede Spoiler!

Dimitry Halley
Dimitry Halley

Eigentlich wollte Dimi nach dem Medien- und Kultur-Bachelor bloß per Praktikum ein bisschen Berufsluft schnuppern, aber zehn Jahre später leitet er das Tagesgeschäft der GameStar.de. Wie's eben manchmal im Leben so ist. Als Spieler saugt er Genres auf wie ein Staubsauger die Fusselmäuse: Von Shootern über Open World bis zum obskursten Rollenspiel, von SNES-Retro bis High-End-Grafikblender. Privat spielt er auch. Zu viel.

Tipp #1: Nichts ist wichtiger als Geld

Auf die Gefahr hin, wie ein Börsenheini zu klingen: Nichts ist wichtiger als Geld, zumindest im Spiel. Jenseits der Schlachten wird Zero Company nämlich zu einem ziemlichen Ressourcenspiel. Ihr müsst permanent abwägen, ob ihr durch Nebenmissionen lieber Geld, Fokuspunkte, coole Items, Agenten oder sonst was abstauben möchtet. Und weil eure Anzahl an Einsätzen begrenzt wird, müsst ihr zwangsläufig harte Entscheidungen treffen.

Deshalb aus Erfahrung der Tipp: Konzentriert euch auf Credits. Geld wird spätestens im zweiten Drittel von Zero Company zur Mangelware – und ihr braucht jede Menge davon, um euch überlebenswichtige Upgrades für eure Basis zu leisten. Ein Beispiel: Um den Schaden sämtlicher Gewehre zum zweiten Mal zu erhöhen, müsst ihr satte 5.500 Credits auf den Tisch legen.

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Verschleudert die Kohle gerade am Anfang nicht für Schwarzmarkt-Gegenstände und neue Rekruten. Durch die Kampagne rekrutiert ihr ganz automatisch jede Menge mächtige Charaktere und es fallen immer mal wieder Waffen-Mods und Co. vom Missionslaster. Fokuspunkte hagelt es ebenfalls en masse, ohne dass ihr groß investieren müsst.

Glaubt mir, ihr wollt vor einer kritischen Mission nicht pleite vor dem Holotisch stehen – alleine schon, weil ihr eure Verletzten dann nicht behandeln könnt.

Tipp #2: Jae Mordant ist ein Monster

Jae Mordant von den Shu-Torun ist eine der ersten Rekrutinnen eurer Zero Company – und gleichzeitig eine der wichtigsten. Mit ihrer speziellen Charakterfertigkeit »Letzter Schuss« eliminiert sie einmal pro Runde einen geschwächten Feind ohne euer Zutun. Klingt nach einer Kleinigkeit, ist aber später ein absoluter Game Changer.

Erstens könnt ihr »Letzter Schuss« mehrfach upgraden. Auf höchster Stufe erledigt Jae sogar zweimal pro Runde einen Feind, sobald dessen Lebensleiste unter 10 Punkte fällt.

Jae erledigt geschwächte Gegner ganz automatisch und verbraucht dabei keinen Zug. Jae erledigt geschwächte Gegner ganz automatisch und verbraucht dabei keinen Zug.

Und zweitens steigen im Spielverlauf eure Schadenswerte und Kritischer-Treffer-Chancen derart an, dass ihr dauernd irgendeinen Feind auf 10 Prozent Leben runterballert. Diesen Gegner dann zu erledigen, ohne einen wertvollen Angriff oder Zug investieren zu müssen ... absolutes Gold.

Mein Tipp im Tipp: Wählt als zweite Spezialisierung für Jae den Medizin-Pfad, so steigt ihr Wert im Team zusätzlich. Apropos Medic ...

Tipp #3: Investiert in zwei Medics

Wie bereits erwähnt, rekrutiert ihr in Zero Company jede Menge feste Story-Begleiter, die die meisten wichtigen Rollen im Kampf ausfüllen, ohne dass ihr einen Cent investieren müsst. Mit einer essenziellen Ausnahme: Ausgerechnet Sanitäter spendiert euch das Spiel nicht.

Und die braucht ihr. Gerade im späteren Spielverlauf feuern euch so viele Gegnerwellen die Blitze um die Ohren, dass ihr die zwei, drei Heil-Spritzen eines Medics herbeiflehen werdet. Heuert also unbedingt früh im Spiel irgendeinen Rekruten mit der Klassenrolle Medic an, spendiert ihm oder ihr im Ausrüstungsmenü einen Heil-Stim und dankt mir später.

Ein einziger Medic wird aber nicht reichen, weil es immer passieren kann, dass ihr einen verwundeten Sani eine Mission lang in die Heilstation schicken müsst. Ihr könnt wahlweise einen zweiten rekrutieren ... oder ihr wartet, bis in der späteren Spielhälfte eine zweite Spezialisierung für jeden Charakter freigeschaltet wird. So könnt ihr beispielsweise Jae zu einem Sani fortbilden.

Tipp #4: Volles Pfund aufs Maul

Leider könnt ihr nicht verhindern, dass die Spirale (ich finde den Namen so albern) im Lauf der Kampagne immer gefährlicher wird. Besonders schlimm sind Schläger, die nach jedem Treffer auf euch zustürmen und eure wehrlosen Charaktere zusammenfalten. Ein einziger Schläger mit dicker Lebensleiste kann auf Schwer euer gesamtes Team dezimieren, wenn ihr nicht aufpasst.

Im Nahkampf könnt ihr gegnerische Verteidigungen durchbrechen. Im Nahkampf könnt ihr gegnerische Verteidigungen durchbrechen.

Es gibt zwei Arten das zu kontern.

Erstens: Ihr greift die Kollegen nur aus großer Distanz an, damit ihr Ansturm nicht bis zu euch heranreicht. Der Effekt lässt sich verstärken, indem ihr sie beispielsweise mit Clys Schockpfeilen unter Strom setzt. Geschockte Feinde haben halbierte Bewegungsreichweite. Gerade auf kleinen Maps kommt diese Strategie aber an ihre Grenzen.

Die zweite Strategie hat mir unser Tester Reiner gesteckt: Nutzt Tricks Spezialfertigkeit »Brutaler Schlag« und haut den Schlägern einfach selbst volles Pfund aufs Maul. »Brutaler Schlag« verursacht den Statuseffekt »Benommen«. Und benommene Feinde können nicht kontern. Deshalb könnt ihr danach munter losschießen.

»Brutaler Schlag« ist übrigens keine charakterspezifische Fertigkeit. Jede Einheit mit der Spezialisierung »Militär« verfügt über das Manöver, es muss also nicht Trick sein.

Tipp #5: Wenn ihr nach Luunata reist, nehmt um Himmels Willen Tel-Rea mit

Etwa in der Mitte der Kampagne zieht ihr aus, Jaes Planeten Luunata von den Separatisten zurückzuerobern. Es ist die wahrscheinlich längste Mission im ganzen Spiel – ihr schlagt vier Schlachten unmittelbar hintereinander mit einem einzigen Squad. Deshalb der Tipp: Nehmt unbedingt Jedi-Padawan Tel-Rea mit.

Tel-Rea startet schwach, ist im Endgame aber ein absolutes Powerhouse. Tel-Rea startet schwach, ist im Endgame aber ein absolutes Powerhouse.

Im letzten der vier Gefechte tretet ihr gegen einen Boss an, der die Eigenschaft Miasma auffährt. Miasma macht ihn gegen sämtliche Fernangriffe immun, bis er erstmals Schaden erleidet. Bei meinem ersten Versuch hatte ich ausschließlich Fernkämpfer im Gepäck und bin kolossal gescheitert, musste also den kompletten Auftrag neu starten und eine Stunde Fortschritt in die Tonne kloppen.

Theoretisch könnt ihr dem Boss natürlich auch mit Trick auf die Nase hauen, doch das Miasma baut sich jede Runde neu auf. Ihr braucht also einen Nahkampfklopper, der konstant Druck ausübt und sich idealerweise auch verteidigen kann. Tel-Rea ist hier mit ihrem Lichtschwert die perfekte Kandidaten. Sie reflektiert Beschuss von links und rechts und stutzt den Kerl immer wieder zurecht, um das Miasma zu vertreiben. So kann euer ganzes Team draufhalten.


So, und weil ihr bis hierher gelesen habt, noch ein Bonustipp: Rekrutiert euch auf jeden Fall einen Astromech-Droiden. Die kleinen Knilche hauen zwar nicht so rein wie Trick, ihre Support-Fertigkeiten helfen aber ungemein. Ihr könnt euren Team-Kollegen AP zurückgeben, die Verteidigung der Gegner schwächen und jede Menge Granaten und andere Gadgets einpacken. Und falls ihr noch weitere Tipps hab, teilt sie gerne in den Kommentaren, dann haben alle was von!


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