Die Nintendo Switch ist eine beliebte Spielekonsole für viele Gamer – flexibel, vielseitig und mit einer riesigen Spielauswahl von Nintendo. Doch neben dem Kaufpreis der eigentlichen Konsole gibt es einige versteckte Kosten, die oft übersehen werden.
Diese sind zwar (bis auf Reparaturen, wenn sie anfallen) nicht zwingend nötig, aber auch nicht unerheblich für den vollen Spielegenuss. Seien es Zubehör, Online-Dienste oder Reparaturen: Die Gesamtkosten können schnell steigen. Damit ihr nach dem Kauf nicht überrascht werdet, zeigen wir euch 6 versteckte Ausgaben, die ihr im Blick haben solltet.
Bedenkt auch, dass die Nintendo Switch 2 bereits dieses Jahr erscheinen soll und man sich damit auch entscheiden muss, welches Modell besser zu einem passt.
1. Nintendo Switch Online – Multiplayer und Klassiker kosten extra
Wie viele andere Dienstleister hat auch Nintendo das Abo-Modell entdeckt und nutzt es aus. Wer online spielen oder klassische Games genießen möchte, kommt um die Online-Mitgliedschaft bei Nintendo Switch nicht herum. Die Basisversion kostet ca. 20 Euro pro Jahr, die Erweiterung mit GameBoy, N64- und Mega-Drive-Spiele sogar 40 Euro.
Dazu kommt: Ohne Abo gibt es keinen Cloud-Speicher für Spielstände, was besonders wichtig ist, falls eure Konsole kaputt oder verloren geht. Falls ihr jedoch mit Familie oder Freunden spielt, lohnt sich das Familien-Abo. Das bekommt ihr schon für ca. 70 Euro pro Jahr für bis zu 8 Personen.
2. Speicherplatz, denn die Konsole bietet zu wenig
Die Switch hat nur 32 GB internen Speicher, die OLED zumindest 64 GB, aber das reicht nur für wenige Spiele. Alleine große Titel, wie das Openworld-Abenteuer Zelda: Tears of the Kingdom
brauchen über 16 GB. Wer bei diesen Titeln nichts verpassen will, kommt um eine Micro-SD-Karte nicht herum.
Auch brauchen nicht wenige Spiele zusätzliche Downloads, wenn ihr sie spielen wollt. Achtet beim Kauf auf Hinweise wie Zusätzlicher Download erforderlich
.
Die gute Nachricht ist jedoch, dass die Speicherkarten über die vergangenen Jahre recht erschwinglich geworden sind.
- 128 GB: ca. 15-20 Euro
- 256 GB: ca. 30-40 Euro
- 512 GB: 60 Euro oder mehr
Wir empfehlen eine schnelle Micro-SD-Karte für eure Switch mit UHS-1-Standard. Die sorgt für bessere Ladezeiten.
3. Zusätzliche Controller – Multiplayer wird teuer
Auch wenn Nintendo das Familien- und Freunde-Spielerlebnis in den Vordergrund stellt, kommt die Konsole nur mit den mitgelieferten Joy-Cons. Die sind zwar funktional, aber nicht ideal für längere Sessions.
Ein Pro Controller kostet rund 60 Euro, und wenn ihr mit mehreren Leuten spielt, braucht ihr schnell zusätzliche Joy-Cons (ca. 80 Euro pro Paar). Natürlich gibt es auch Drittanbieter, die deutlich günstigere Modelle zur Verfügung stellen, aber hier kann mit dem niedrigeren Preis auch schnell die Qualität geringer ausfallen.
Wenn ihr also Party-Hits wie Mario Party
oder Mario Kart
zu Mehreren spielen wollt, müsst ihr schon nochmal eine stattliche Summe für die Controller in die Hand nehmen. Wie ihr den Multiplayer einstellt, verraten wir euch hier.
4. Docking-Station oder Ladestationen für mehr Komfort
Dieser Kostenpunkt hat eher etwas mit Komfort zu tun, aber kann sich auch rechnen: Die Docking-Station. Wenn ihr also eure Switch zum Beispiel an einem anderen Ort, sei es der Schlafzimmerfernseher oder bei euren Eltern anschließen wollt, müsst ihr entweder eure Station immer mitnehmen oder euch eine zweite zulegen.
Entscheidet ihr euch für die zweite Option, seid ihr jedoch auch wieder bei ca. 80 Euro Zusatzkosten. Günstiger ist ein mobiler Switch-Dock, den ihr schon für 18 bis 20 Euro bekommt.
5. Verschleiß und Reparaturen
Auch wenn dies ein Sonderfall ist, lohnt es sich doch, ein paar Euro für etwaige Reparaturen beiseite zu legen. Viele Nutzer berichten, dass der Joy-Con nach zu intensiver Nutzung oder bei Beschädigung ohne Eingabe von alleine ausschlägt. Spieler nennen das einen Joy-Con-Drift
.
Da die Joysticks an den Joy-Cons sehr sensibel sind, kann es auch vorkommen, dass diese durch zu starkes Drücken oder durch etwaiges Herunterfallen beschädigt werden. Gerade bei den jüngeren Spielern kann es auch vorkommen, dass der Joystick aus Frust auf dem Boden landet.
Eine Reparatur der Joycons kostet ca. 40 Euro, aber Nintendo bietet in manchen Ländern kostenlose Reparaturen an. Die Reparatur kann man meist bei Nintendo in Auftrag geben. Neben einem guten Umgang mit den Joy-Cons können auch Silikonhüllen (3 bis 5 Euro) oder Ersatz-Sticks (ca. 20 Euro) die Lebensdauer der Controller verlängern. Letztere muss man dann jedoch selbst austauschen können, was die Garantie der Joy-Cons erlöscht.
6. Kosten für exklusive Inhalte und DLCs
Auch Nintendo nutzt die Möglichkeit, seinen Nutzern exklusive Inhalte und DLCs zu verkaufen. Kostenpflichtige Erweiterungen sind bei vielen Spielen ein fester Standard geworden. Die Updates könnt ihr im Nintendo eShop finden oder auf guten Alternativen, wie Dekudeals.
Beispielsweise kostet der Mario Kart 8 Deluxe
-Booster-Streckenpass ca. 20 bis 25 Euro, während Pokémon-Spiele oft kostenpflichtige Zusatzinhalte haben. Auch Top-Spiele wie Zelda: Breath of the Wild
und Splatoon 3
nutzen die Option von Erweiterungspässen.
Habt ihr all diese Kosten im Blick gehabt, bevor ihr euch die Switch gekauft habt, oder haben euch die Kosten kalt erwischt? Welcher ist der Punkt, den ihr am wichtigsten findet? Fehlt euch sogar ein versteckter Kostenpunkt? Achtet ihr besonders auf Speicherplatz, Zubehör und laufende Abos? Welche unerwarteten Ausgaben hattet ihr mit eurer Switch? Schreibt es uns in die Kommentare!
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