Auf in die Sammelwut

Willkommen auf Pandora dem Schauplatz von Borderlands, dem Ende Oktober 2009 von 2K veröffentlichtem Rollenspiel-Shooter. Die Geschichte des Spiels...

von -WarPig- am: 29.01.2010

Willkommen auf Pandora dem Schauplatz von Borderlands, dem Ende Oktober 2009 von 2K veröffentlichtem Rollenspiel-Shooter.

Die Geschichte des Spiels lässt sich in wenigen Worten zusammenfassen, doch dazu später mehr. Als Spieler müssen Sie sich zu Beginn zwischen 4 Klassen entscheiden. Zur Auswahl stehen der Soldat, der Jäger, der Berserker und die Sirene. Jede der 4 Klassen besitzt individuell Fertigkeiten, die sich auf verschiedene Weise ins Spiel einbringen lassen. Der Berserker ist der Mann fürs Grobe und setzt seinen Feinden im Nahkampf ordentlich zu. Das genaue Gegenteil davon ist die Sirene. Dank ihre Stealth-Fähigkeit, kann sie sich Gegnern von hinten nähern und sie schnell und gezielt ausschalten. Der Jäger hingegen teilt mit seinem Sniper-Gewehr recht gut auf Distanz aus. Sollte er mal in Bedrängnis geraten, hat er die Möglichkeit, einen Falken zu rufen, der ihn kurzzeitig im Kampf unterstützt. Der Soldat ist ebenfalls alles andere als wehrlos. Mit Schnellfeuerwaffen sorgt auch er für mächtigen Schaden unter seinen Feinden. Außerdem kann er ein Geschütz aufbauen, das ihm im Kampf behilflich ist.

Unabhängig von Ihrer Klassenwahl bleibt die Story für alle Klassen gleich. Ihre Aufgabe ist es den auf Pandora versteckten Alien-Bunker zu finden, um die dort gelagerten Alientechnologie sicherzustellen. Natürlich klappt das nicht so einfach, wie man es gerne hätte. Immer wieder treffen Sie auf neue Probleme, die es zu lösen gilt. Auch die Story selbst hält die eine oder andere Überraschung für Sie in Petto. Um zum Ziel zu gelangen, erledigen Sie immer wieder kleine oder große Aufgaben. Leider sind gerade diese auf Dauer nicht spannend genug. Oftmals reicht es, eine bestimmte Anzahl Gegner eines bestimmten Typs zu erledigen oder eine vorgegeben Anzahl an Gegenständen zu sammeln. Leider ist auch die Story nicht wirklich gut, da sie nur wenig Struktur besitzt. Trotzdem macht die Ballerei viel Spaß, da Sie ständig auf der Jagd nach besserer Ausrüstung sind. Borderlands bieten eine Vielzahl an Waffen und nützlichen Upgrades, die Sie im Laufe des Spiels finden können.

Ein weiteres Augenmerk des Spiels ist die Cel Shading Grafik, die in diesem Fall wirklich überragend ist. Der Planet selbst zeigt sich in einem schmutzigen Comiclook. Auch das Design der Gegner ist mehr als ansprechend.

Wer keine Lust hat, allein durch Pandora zu streifen, kann Borderlands jederzeit mit einem Teamkameraden bestreiten. Der Schwierigkeitsgrad wird dadurch nur bedingt beeinflusst. Die Aufträge sind nie unlösbar schwer. Wer doch einmal zu Boden gehen sollte, hat die Möglichkeit, noch einen Gegner zu erledigen, bevor er ins Gras beißt. Wer das schafft, darf aufstehen und weiterkämpfen. Der Koop-Modus bringt außerdem eine Menge Freude. Klar...zu zweit macht alles doppelt so viel Spaß. Außerdem kann so ein lästiger Fehler umgangen werden. Die Fahrzeuge, die man überall in der Welt findet, besitzen 2 Arten von Waffen. Die Hauptwaffe wird mit der Maus gesteuert. Da aber auch das Fahrzeug mit der Maus gelenkt wird, muss man in der Solokampagne stehen bleiben, zielen und feuern. Im Mehrspieler übernimmt der Teamkamerad die Steuerung der Waffe und kann so im Fahren schießen, ohne den Fahrer zu behindern.

Borderland ist aber keineswegs fehlerlos. Die Story lässt oftmals einen Leerraum zwischen einzelnen Hauptquests, sodass sich der Spieler fragen muss: Was mache ich hier eigentlich? Auch die Präsentation der Charaktere und deren Entwicklung ist alles andere alles als gut. Trotzdem motiviert Borderlands langfristig durch die Jagd nach immer besserer Ausrüstung und durch seine halbwegs taktischen Ballereien.

Abschließend kann ich sagen, dass Borderlands ein gelungener Shooter geworden ist. Wer also weniger Wert auf Story und mehr Wert auf Action legt, sollte sich Borderlands ruhig mal anschauen. Ich wünsche viel Spaß beim Spielen.

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Wertung
Zusätzliche Angaben

Schwierigkeitsgrad:

eher leicht

Bugs:

Nur sehr wenige

Spielzeit:

Mehr als 10, weniger als 20 Stunden



Kommentare(2)

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