Grundlagen, Tipps und Strategien

Mit Train Fever liefert Urban Games eine motivierende Transportsimulation ab. Ein richtiges Tutorial gibt es aber noch nicht. Mit unserem Leitfaden wird der Weg...

von GameStar-Team am: 10.09.2014

Eine jungfräuliche Karte und drei Millionen Dollar (einfacher Schwierigkeitsgrad) stehen dem Spieler zur Verfügung. Aber wo fängt man an? Worauf muss man achten und was soll man überhaupt bauen? Nachfolgend geben wir ein paar Tipps zu erfolgreichen Strategien und paar Anleitungen für Train Fever, beispielsweise wie man Signale richtig verwendet.

Grundlagen von Train Fever

Sims

  • Die Sims aus Train Fever gehen immer vom Wohnhaus (grün) zur Arbeit (blau), einkaufen (rot) oder zu Freizeitbeschäftigungen (gelb). Sie haben immer die gleichen Anlaufpunkte, solange wir nichts verändern (dh. Gebäude abreißen).
  • Sobald ein Sim eine Reise antritt (also aus einem Gebäude kommt), startet ein Timer von 20 Minuten Echtzeit (2,5 Jahre Spielzeit). Innerhalb dieser Zeit muss er sein Ziel erreichen.
  • Sims nehmen immer die kürzeste und schnellste Verbindung zu ihrem Zielort. Ist die Verkehrsverbindung zu langsam oder kommen Bus und Tram zu selten, gehen sie lieber zu Fuß oder fahren mit dem Auto.

Städte

  • Der Gebäudewert (Datenkarten -> Landnutzung -> Landwert) steigt mit der Erreichbarkeit des Gebäudes: Kommen die Sims eines Gebäudes schnell zur Arbeit, ins Geschäft oder zum Fußballplatz, steigt die Attraktivität des Gebäudes und es wird schneller vergrößert.
  • Je höher der Gebäudewert ist, desto teurer ist ein Abriss. Grundsätzliche Stadtplanung sollte früh erfolgen (bspw. breite Straßen für Tram oder Bus).
  • Damit Städte wachsen benötigen sie Güter und gute Verkehrsverbindungen (das beinhaltet moderne Straßen). Eine Stadt mit genug Gütern, die aber nicht an andere Städte angeschlossen ist, wird kaum größer werden.

Straßen und Gleise

  • Man sollte nicht vergessen, Straßen und Gleise aufzuwerten, sobald Aufwertungen verfügbar sind. Bei Straßen geht das über ein bequemes Upgradetool, dem zusätzlich Tramgleise oder Busspuren zugewiesen werden können. Bei Gleisen muss man die normalen Gleise (Geschwindigkeitslimit: 140 km/h) manuell gegen Hochgeschwindigkeitsgleise austauschen.
  • Um E-Loks nutzen zu können, müssen die Gleise Oberleitungen haben. Achtung: Auch Weichen und das kleine Stück Schiene direkt am Depot brauchen Strom!
  • Mit Signalen kann man mehrere Züge auf einer Linie mit eingleisigen Streckenabschnitten sowie Schienenwechsel und -kreuzungen regeln. (Mehr Infos dazu gibt es in der Sektion »Signale« in den Strategie-Tipps später in diesem Artikel)
  • Straßen können derzeit nicht über Gleise gezogen werden. Also zuerst die Straße bauen, dann das Gleis darüber.
  • Gleise müssen in einem bestimmten Winkel gebaut werden, damit sie über Straßen passen. Ist der Winkel zu flach, geht’s nicht. In diesem Fall sollte man versuchen, mit Tunnel oder Brücke zu arbeiten (dafür braucht man ausreichend Platz!).
  • Wenn man ein Parallelgleis zu einer Schiene bauen will, die durch einen Tunnel führt, führt man das neue Gleis beim Bau direkt hinter den Tunnel an das bestehende Gleis. Das unterirdische Gleis passt sich dann automatisch an. Dasselbe gilt für Brücken: Parallele Gleisführung an Brücken entsteht, indem man das neue Gleis hinter der Brücke am bestehenden Gleis andockt.

Linien und Haltestellen

  • Um eine Linie erstellen zu können, benötigt man Haltestellen. Dann wählt man »Neue Linie« in der Linienübersicht und fügt die Haltestellen in der gewünschten Reihenfolge hinzu (durch Klick auf die jeweilige Haltestelle). Will man später eine Haltestelle in eine bestimmte Linie einfügen, wählt man im Linienfenster die Haltestelle an, hinter der die neue Haltestelle liegen soll und fügt diese dann hinzu.
  • Haltestellen lassen sich durch Klick auf das jeweilige Haltestellensymbol mit anderen Haltestellen gruppieren um die Linienführung einfacher zu machen.
  • Sind auf einer Linie mehrere Fahrzeuge unterwegs, stellen diese automatisch durch kurze Wartezeiten an Haltestellen einen gleichmäßigen Abstand her. Umständliches manuelles Timing ist nicht nötig.
  • Eine Linie muss nicht mit einer Schleife enden, da Bus und Tram auch auf einer Straße wenden können. Um das zu erreichen, fügt man die letzte Haltestelle zweimal hinzu. Eine gerade Verkehrslinie sähe dann so aus: A-B-C-D-D-C-B-A. Ist A ein Bus- oder Trambahnhof, muss dieser nur einmal in die Linie eingefügt werden.
  • Der Linientakt gibt an, wie lange ein Fahrzeug dieser Linie durchschnittlich benötigt, um die Linie einmal komplett zu absolvieren (Echtzeit!) 

Fracht

  • Fracht hat ebenfalls einen Timer von 20 Minuten. Innerhalb dieser Zeit muss die gesamte (!) Kette erfolgreich beendet werden (Rohstoffe à Produktion à Auslieferung).
  • Frachtlinien funktionieren über Bedarfserzeugung. Fabriken arbeiten nur dann, wenn eine komplette Bedarfslinie aktiv ist. Um beispielsweise das Stahlwalzwerk Güter produzieren zu lassen, muss folgende Kette aktiv sein (d.h. mit Linie, Ladeplätzen bzw. Frachtbahnhöfen und Fahrzeugen versehen): Eisenerzbergwerk und Kohlebergwerk liefern an das Stahlwalzwerk, das seinerseits Güter in die Stadt bringt.
  • Die Produktion aller Fabriken richtet sich nach dem Bedarf einer oder mehrerer Städte (Klick auf den Städtenamen zeigt den Bedarf an). Ist der Bedarf hoch genug, wird die Produktionsobergrenze erhöht. Sinkt der Bedarf, verringert sich die Obergrenze automatisch (Klick auf Fabrik zeigt die Übersicht).
  • Fracht wird vom Spiel bei passenden Straßenverbindungen manchmal auch automatisch verschickt (siehe dazu die Cargo-Übersicht in den Datenkarten). 
  • Fracht kann die Station wechseln. Man kann bspw. einen Frachtzug Güter von A nach B bringen lassen und bei B einen LKW-Ladeplatz platzieren. Die Güter steigen dort um – vorausgesetzt, die Güter werden abgeholt.
  • Frachtbahnhöfe und LKW-Ladeplätze haben ein Limit. Man sollte dringend sicherstellen, dass regelmäßig Fracht abgeholt wird, damit nichts verloren geht.
  • Bei der Wahl zwischen Straße oder Bahn müssen Sie die Kosten und die Zeit bedenken. Kurze und mittlere Strecken können besser mit LKWs bedient werden. Bei mehrteiligen mittleren und großen Strecken mit hohem Frachtaufkommen lohnt sich eine Zugverbindung.

Fahrzeuge

  • Auch Depots kosten monatlich Geld (siehe Finanzübersicht).
  • Beim Kauf eines Zuges achtet man auf die Bedingungen, unter denen das Fahrzeug arbeiten soll: Hat man eine hügelige Strecke, in der viel bergauf gefahren wird, braucht man viel Zugkraft. Hat man eine schnelle Strecke, benötigt man viel Leistung für hohe Geschwindigkeit.
  • Es ist auch möglich, zwei Loks vor unsere Wagen spannen und dadurch ihre Kraft verdoppeln: Einfach im Depot zwei Loks kaufen und beide dann mit dem Pfeilsymbol zusammenführen.
  • Achtung: Auch Waggons haben ein Geschwindigkeitslimit. Eine Lok kann zwar 200 km/h schnell sein, wird diese Geschwindigkeit aber nicht erreichen, wenn die Waggons auf 140 km/h beschränkt sind.
  • Fahrzeuge haben eine begrenzte Laufzeit. Ist diese vorbei, steigen die Betriebskosten stark an und machen das Fahrzeug unrentabel. Man muss es in das Depot zurück schicken (verkaufen) und ersetzen (für einfache Ersetzung siehe die Strategie-Tipps später in diesem Artikel).
  • Wenn irgendwo ein Stau entstanden ist oder das Depot im Rücken des Fahrzeugs liegt, kann man das Fahrzeug anhalten und wenn es zum Stillstand gekommen ist, wenden (Fahrzeug anklicken, unter dem Kamerabild auf »Unterwegs« klicken um auf »Halten« zu ändern, danach »Wenden«).  

Strategietipps für Train Fever

Auswahl der Stadt:

  • In mittlerer Entfernung zu einer anderen Stadt, damit eine schnelle Zugverbindung geschaffen werden kann.
  • Möglichst flaches Terrain zwischen beiden Städten, damit der Dampflok nicht die Puste durch Steigungen ausgeht und sich die Fahrzeit verlängert.
  • Man sollte die Cargo-Übersicht (Datenkarten) anschalten und darauf achten, dass die Stadt nicht bereits automatisch mit Gütern beliefert wird. Man hat lange Zeit nur extrem langsame Pferdefuhrwerke für den Transport zur Verfügung, so dass Einnahmen verloren gehen, wenn die automatische Versorgung neben der Frachtlinie herläuft.
  • Es ist wichtig, sich das Layout der Stadt anzuschauen (Datenkarten à Landnutzung): Kann man eine schnelle Linie zwischen Wohngebiet, Geschäften, Industrie und Freizeitgebäuden aufbauen?

Fernverkehrs-Verbindung sinnvoll bauen:

  • Die Bahnhöfe in beiden zu verbindenden Städten sollten so gesetzt werden, dass sie zueinander ausgerichtet sind.
  • Man schaltet am besten die Höhenlinien in den Datenkarten ein.
  • Bauen sie in mehreren Etappen die Schienen und richten Sie sich nach den Höhenunterschieden, um eine möglichst gleichmäßige Schienenführung zu erhalten. Wenn Geld egal ist, nutzt man Brücken und Tunnel für eine möglichst gerade Gleisführung (Neigungseinstellung über den Button beim Setzen des Gleises nutzen!).
  •  An die Gleise sollte ein Depot gebaut und die erste Dampflok mit mindestens sechs Waggons gekauft werden.

Nahverkehrs-Linien zwischen zwei Städten bauen:

  • Die Landnutzungsübersicht einschalten.
  • Man sollte eine möglichst schnelle Linie (wenig Abbiegungen) in diesem Format: A (Tram-/Busbahnhof in der Nähe des Fern-Bahnhofs) –B-C-D-E-E-D-C-B bauen.
  • Haltestellen sollten in möglichst jeden Bereich (grün, rot, gelb, blau) gesetzt werden. Dicht besiedelte Wohngebiete (grün) können mehrere Haltestellen in kürzeren Abständen vertragen.
  • Man muss dafür sorgen, dass die Linie am Bahnhof vorbei kommt.
  • Wenn die Tram genutzt werden soll, muss man darauf achten, dass passende Tramgleise verlegt wurden.
  • Am besten behält man die Linie im Auge und fügt gegebenenfalls mehr Fahrzeuge hinzu, um den Takt zu erhöhen. Werden die Haltestellen nicht oft genug bedient, laufen die Sims lieber. Werden die Haltestellen zu oft bedient, hat man Leerfahrten und macht Minus.

Ein Netzwerk bauen

  • Man plant den Personenfernverkehr und den Frachtfernverkehr so, dass man nur ein Depot benötigt und jede Stadt miteinander verbunden werden kann. Das erleichtert nicht nur die Ersetzung von überalterten Fahrzeugen (siehe entsprechenden Tipp), sondern sorgt auch für viel weniger Gleise, als bei klassischer Punkt-zu-Punkt-Architektur.
  • Bei interregionalem Verkehr  (mehrere Städte werden über eine Linie angefahren) auf schnelle Loks mit ausreichend Beförderungsplätzen achten.

Ein einfaches Ausweichgleis bauen

  • Wenn man zwei gegenläufige Linien auf einem Gleis von je einem Zug bedienen lassen will, benötigt man ein Ausweichgleis (bei vier Zügen benötigen Sie ein Ausweichgleis pro Streckendrittel und so weiter) auf halber Höhe der Strecke.
  • Einen ausreichend langen, parallelen Schienenstrang anlegen und mit dem Hauptstrang verbinden.
  • Jeweils in Fahrtrichtung (gehen Sie vom Rechtsverkehr aus) ein Signal vor (!) die Weiche setzen.
  • Die Züge werden nun ausweichen und am jeweiligen Signal halten, bis der entgegenkommende Zug vorbei ist.

Signale richtig setzen

  • Man setzt Signale immer in Fahrtrichtung vor Weichen.
  • Bahnhöfe fungieren als Signale, außer bei Durchfahrten. Beispiel: Bahnhof A hat nur einen Bahnsteig X und wird von Linie 1 und Linie 2 angefahren. Wenn der Zug der Linie 1 gerade an Bahnsteig X steht, wird der Zug der Linie 2 am ersten Signal halten, dass auf seiner Strecke steht. Ohne ein zusätzliches Signal ist das sein momentaner Bahnhof. Wenn man möchte, dass die Züge die Wartezeit nicht verplempern und ihre Strecke fahren, muss man Signale dort setzen, wo der Zug bei belegtem Bahnsteig warten soll.
  • Klickt man ein Signal an, kann man bestimmen, dass dieses Signal ausschließlich in Fahrtrichtung passiert werden darf. Ein Einbahnstraßen-Signal wird als Symbol mit nur einem weißen Punkt angezeigt.

Tipps bei Problemen in Train Fever

Gelegentlich verliert man in Train Fever den Überblick. Diese Tipps helfen weiter.

Probleme mit mehreren Linien

  • Manchmal kommt es vor, dass sich zwei Linien auf einem Gleis drängen oder auf einem Bahnsteig münden, obwohl genug weitere Gleise und Weichen vorhanden sind. Das Problem lässt sich häufig über an und ausschalten der Einbahnstraßenfunktion eines Signals an der passenden Weiche beheben.

Nahverkehr richtig aufbauen

  • Trams nur in Städten bauen, in denen es sich lohnt. Kleine Dörfer oder Städte mit verwinkelten Straßen kann ein Bus besser bedienen.
  • Wenn man viele Linien hat, die am Bahnhof enden, verteilt man diese auf zwei Bus- oder Trambahnhöfe.
  • Auf Engpässe an Bus- oder Trambahnhöfen achten, damit kein Verkehrskollaps entsteht.
  • Haltestellen nicht zu dicht an eine Kreuzung setzen, damit lange Trams den Verkehr nicht blockieren.

Fernverkehr richtig aufbauen

  • Der TFV taugt (meistens) nichts. Seine Beschleunigungszeit ist indiskutabel, selbst auf großen Karten kommt er nur über die gesamte Kartenlänge und bei schnurgerader Streckenführung auf 300 km/h.
  • Je länger die Strecke, die ein Sim zurücklegt, desto mehr Geld nimmt man ein. (Aber: Auf die 20-Minuten-Regel achten!)

Fahrzeuge richtig ersetzen (Straße und Tram)

  • Immer alle Fahrzeuge einer Linie auf einmal ersetzen! So geht’s ganz bequem:
  • Das entsprechende Depot öffnen.
  • Die Anzahl Fahrzeuge kaufen, die man benötigt.
  • Die Linienübersicht öffnen, die richtige Linie suchen und auf das Dollarzeichen klicken. Die Fahrzeuge, die auf der Linie aktiv sind, fahren jetzt ins Depot und werden automatisch verkauft.
  • Im Depot-Fenster (wo die neu erworbenen Fahrzeuge stehen) den Punkt »Linie zuweisen (alle)« anwählen.
  • Nun die Linie auswählen. Alle Fahrzeuge machen sich jetzt auf den Weg. Der gleichmäßige Abstand zwischen den Fahrzeugen wird automatisch nach einiger Zeit hergestellt.

Fahrzeuge richtig ersetzen (Zug)

  • Voraussetzung für diese Ersetzungsweise ist ein Schienennetzwerk, das Ausweichgleise bietet!
  • Das Zugdepot öffnen und den Zug kaufen, der einen anderen ersetzen soll.
  • Dann den Zug auf die Linie schicken und warten, bis er sich dem ersten Bahnhof seiner Linie nähert.
  • Den zu ersetzenden Zug anwählen und warten, bis dieser den Bahnhof, der dem Zugdepot am nächsten ist, erreicht und das Geld für die Passagiere verdient wurde (grüne Zahl, die über dem Zug aufsteigt). Jetzt schnell auf den Reiter »Linie« wechseln und schicken den Zug ins Depot schicken (bevor der Zug wendet; pausieren Sie notfalls).
  • Den alten Zug verkauft man, sobald dieser im Depot angekommen ist.    

 Eine Personenlinie wird nicht genutzt

  • Wo wollen die Sims entlang der Linie hin? Durch Zuschauen und das Klicken auf die Wohnhäuser findet man die Ziele heraus. Dementsprechend passt man die Linie an.
  • Die Haltestellen dort bauen, wo große Gebäude viele Sims beherbergen.
  • Weitere Fahrzeuge hinzufügen, die Straße erweitern oder die Streckenführung mit dem Bulldozer beschleunigen (Straßenführung ändern, überflüssige Kreuzungen entfernen)
  • Man sollte unbedingt Zick-Zack-Linien vermeiden!
  • Im städtischen Nahverkehr sollte man unter 100 Sekunden (Takt) bleiben. Macht die Linie trotzdem Miese, muss man die Linienführung besser an die Bedürfnisse der Sims anpassen.
  • Ist die Linie zu lang? Wenn die Gesamtreisezeit über 20 Minuten liegt, ist die Linie nutzlos. Man sollte die Strecke aufteilen.
  • Fahren die Sims lieber mit dem Auto über Land zur nächsten Stadt? Falls ja kann man versuchen, eine schnellere Strecke anzulegen oder schnellere Züge bzw. zwei Züge auf der Strecke einzusetzen, um den Takt zu erhöhen.
  • Nicht elegant aber manchmal effektiv: Man reißt die Landstraßenverbindung einfach ab.

Frachtlinien funktionieren nicht

  • Frachtlinien funktionieren ausschließlich, wenn die komplette Linie aktiv ist und Bedarf (angefangen bei den Konsumenten in der Stadt) besteht.
  • Braucht die Stadt Güter oder hat sie bereits genug?
  • Bekommt das Güter herstellende Werk Rohstoffe in ausreichender Menge (Takt!)?
  • Sind Frachtbahnhöfe und Ladeplätze richtig ans Straßennetz angeschlossen und Fahrzeuge zugewiesen?
  • Hängt die Fracht mitten in der Stadt in der Rush-Hour fest? Die Ladeplätze müssen so gebaut sein, dass sie möglichst wenig Stadtverkehr belasten, aber trotzdem nahe an der Industrie (blau) liegen.
  • Effektive Frachtrouten haben eine Güterproduktion, die zwei oder mehr Städte gleichzeitig versorgt. Beispiel:
  1. Das Stahlwalzwerk Y liegt zwischen den Städten A und B.
  2. Man baut einen Frachtbahnhof an das Eisenerzbergwerk, einen an das Kohlebergwerk, einen an das Stahlwalzwerk und einen an Stadt A. Stadt B wird über LKW-Ladeplätze an das Stahlwalzwerk angeschlossen.
  3. Der Frachtzug fährt jetzt folgende Linie: Eisen (lädt ein) à Kohle (lädt ein) à Stahlwalzwerk (lädt Eisen und Kohle aus, lädt Güter für Stadt A ein) à Stadt A (lädt Güter aus) à Eisen usw.
  4. Das Stahlwalzwerk versorgt neben dem Frachtzug den LKW-Ladeplatz für Stadt B gleichzeitig. Dadurch erhöht sich die Produktion von Gütern, was den Bedarf an Kohle und Eisen erhöht. Die Produktion von Kohle und Eisen auf der Linie steigt aufgrund der gestiegenen Güterproduktion automatisch mit an.

Verschiedenes

  • Der fummelige Brückenbau kann mit den Geländetools etwas erleichtert werden. Dazu hebt man an den gewünschten Stellen den Boden so an, dass etwa gleich hohe Rampen entstehen. Dabei unbedingt darauf achten, dass die Auffahrt nicht zu steil ist. Dann kann man eine Straße darüberlegen.
  • Will der Depotzubringer partout nicht in die Hauptstrecke einklinken? Dann baut man den Gleisbogen in drei Schritten: Erst den Teilbogen, der in Richtung der Hauptstrecke weist. Dann den Zubringer parallel zur Hauptstrecke ziehen. Danach Zubringer und Hauptstrecke verbinden.

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