Gewinnen mit höchster Schwierigkeitsstufe

Die AusgangslageLiebe Imperialismus-Freunde :)Nun möchte ich Euch einen kleinen Leitfaden geben, wie man die höchste Schwierigkeitsstufe meistern kann. Noch...

von - Gast - am: 06.04.2008

Die Ausgangslage

Liebe Imperialismus-Freunde :)

Nun möchte ich Euch einen kleinen Leitfaden geben, wie man die höchste Schwierigkeitsstufe meistern kann. Noch schwerer als "Geradezu Unmöglich" sind nämlich vereinzelte Szenarien, in denen "die Position dieses Landes so schlecht ist, dass dringend davon abgeraten wird, dieses Land zu spielen."

Als Beispiel nehme ich das Szenario von 1882 und die Übernahme des Führers des "Ottomanischen Reiches".
Die Ausgangslage ist wirklich katastrophal: Man startet im Grunde ohne alles: Wenig Arbeitskräfte, kaum Infrastruktur, kleine Armee. Und obendrein ist man in einer außenpolitischen Zwickmühle: Gibt man sich friedlich und versucht so viele Allianzen wie möglich aufzubauen (klappt eigentlich mit jeder Nation außer mit Großbritannien), ist man dazu verdammt auf seinen wenigen rohstoffarmen Provinzen sitzenzubleiben und muss obendrein noch mitansehen, wie Großbritannien einen zermürbt (und sich schon bald andere Großnationen dazu gesellen) und wahrscheinlich das Gouverneurskonzil von 1935 mit einer 2/3-Mehrheit gewinnt.
Gibt man sich jedoch aggressiv und versucht auf dem Balkan zu expandieren, zieht man den Zorn der Großmächte, insbesondere Russlands, Österreichs und Preußens auf sich und ist in einer noch bescheideneren Lage.
Die einzige Chance aus dieser miserablen Position zu entwischen ist die Flucht - nach vorn! :)

Die einzige Chance

Ein Krieg mit mindestens einer Großmacht ist also unvermeidlich. Und da Angriff bekanntermaßen die beste Verteidigung ist, heißt es: Ab durch die Mitte!
Wir nehmen unsere - mickrige - Flotte und schicken sie in die Adria vor die österreichische Hauptstadt Triest (oder postieren sie vor Rom). Dann sammeln wir unsere Infanteristen, die verstreut im Land verschanzt sind und sammeln sie in Istanbul. Dann erklären wir Österreich (oder Italien) den Krieg, belagern die jeweilige Hauptstadt und greifen sofort sie sofort an. Das gute daran: Durch den Überraschungseffekt gelingt es keiner der beiden Nationen, alle militärischen Kräfte zum Schutz der Haupstadt zu bündeln. Somit ist es ein Leichtes, die Haupstadt einzunehmen und somit eine Großmacht schon einmal auszuschalten.
Ohne Witz: Dieses klappt sogar so gut, dass man gleich weitermachen kann: Sobald man die Hauptstadt von Österreich (oder Italien) besiegt hat, kann man gleich zur nächsten Großmacht (also Italien.. oder Österreich ^^) gehen und die gleiche Nacht-und Nebel-Aktion ausführen.

Die Vorteile einer solchen Operation sind eindeutig:
Zum einen schaltet man zwei Großmächte aus und verringert die Zahl der - sicheren - kurz- oder mittelfristigen Gegner und zum anderen übernimmt man durch die Eroberung der Haupstadt und der umliegenden Provinzen die dort vorhandene Infrastruktur und erhöht somit die Zufuhr von Rohstoffen um ein erhebliches Maß. Besonders die Eisen- und Kohlevorkommen im Nordwesten Italiens sollte man sichern, um Stahl und somit Waffen produzieren zu können.

Der weitere Verlauf

Jetzt herrscht erst einmal Chaos in Europa: Italien und Österreich haben sich verabschiedet, das eigene Reich ist in 3 Flecken auf der Landkarte aufgeteilt und wahrscheinlich sind die Kriegserklärungen der übrigen Großmächte auch schon eingetrudelt.. Doch wir machen das Beste daraus!
Glücklicherweise kümmern sich die Landstreitkräfte der übrigen Großmächte, sofern sie sich im Krieg mit uns befinden, um die in Anarchie versunkenen Provinzen der Ex-Großmächte Österreich und Italiens, anstatt Offensiven gegen unsere Ländereien zu starten.
Lediglich auf dem Seewege ist Vorsicht geboten: Schon bald wird Großbritannien mit einer kleinen Flotte versuchen, sowohl einen Handelskrieg vor Istanbul zu führen als auch eine der dazugewonnenen Haupstädte zu erobern. Das Einzige was man in dieser Situation machen kann, ist, die Armeen immer in die Provinz zu schicken, der ein Angriff bevorsteht, was immer mit einem Sieg endet (da aufgrund der relativ geringen operativen Flottenstärke der Briten eher wenige Einheiten angreifen können). Darüber hinaus muss man so schnell wie es geht die dazugewonnen Rohstoffe nutzen um die Industrie hochzuziehen, um besonders militärisch weiterhin mithalten zu können. Hierbei ist besonders die Flotte nicht zu vernachlässigen, die sich ruhig mal an den Briten reiben soll und auch in die Nordsee geschickt werden kann, um dort kostbare Waren aus dem Handelsverkehr zu ziehen.

Der Sieg

Wenn die Küsten einigermaßen gesichert sind und genügend Armeen in Bewegung gesetzt werden können, um die ein oder andere Provinz zu Felde zu verteidigen, die Industrie aus den Boden gestampft wurde und die Arbeitskräfte gut ausgebildet ihrer Arbeit nachgehen können, kann das Spiel endlich ganz entspannt anlaufen. Wenn der Knoten erst einmal geplatzt ist, könnt ihr das Spiel wie in jeder anderen Schwierigkeitsstufe locker angehen und konzentriert und bestimmt euer Land bis zum Sieg führen!

Viel Glück dabei :)
Euer FreD

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