30 Jahre Duke Nukem - Brauchen wir den Duke heute noch?

von Holger Harth, Henner Thomsen,
01.07.2021 05:00 Uhr

Die Duke Nukem Reihe hat die Spielewelt bereichert, wirkt aber heute auch wie ein Relikt seiner Zeit. Zum Geburtstag blicken wir zurück auf das Gesamtwerk.

Ein muskelbepackter Macho mit blondem Bürstenschnitt rettet die Welt und ihre Frauen vor bösen Aliens. So lassen sich die meisten Duke Nukem Spiele zusammenfassen. Vor ziemlich genau 30 Jahren zog der Duke zum ersten Mal mit schwerem Gerät bepackt los, um die Welt zu retten. Die Marke Duke Nukem stand damals wie heute für abgedrehte Action mit dicken Wummen und ekligen Monstern. Auch wenn das erste Spiel wegen rechtlicher Bedenken zeitweise als Duke Nukum vermarktet werden musste.

Duke Nukem steht aber spätestens seit Duke Nukem 3D  auch für Macho-Humor und eine vulgäre, chauvinistische Grundhaltung des Protagonisten. Das Spiel distanziert sich nicht von dieser Haltung oder kommentiert diese, was man ihm bis heute vorhalten kann. Und ja, auch Frauen kommen in den Duke Nukem Spielen vor. Sie sind dort allerdings nur sogenannte »Babes« und dienen allein den voyeuristischen Bedürfnissen des Dukes aber auch des Spielers. Diese Elemente sind damals wie heute problematisch und machen es schwer die Relevanz der Duke Nukem Spiele vorbehaltlos aufzuzeigen. 

Kann man also heute noch auf den Duke und seine Spiele setzen? Sollten Spieler auf die Zukunft und weitere Duke Nukem Spiele hoffen? Unser Autor Henner Thomsen hat sich mit dieser Frage auseinandergesetzt. Sein persönliches Ergebnis erfahrt ihr im Video.

Teilt ihr diese Ansicht oder ist der Duke für euch heute noch über alle Zweifel erhaben?

Weiter mit GameStar Plus

Wenn dir gute Spiele wichtig sind.

Besondere Reportagen, Analysen und Hintergründe für Rollenspiel-Helden, Hobbygeneräle und Singleplayer-Fans – von Experten, die wissen, was gespielt wird. Deine Vorteile:

Alle Artikel, Videos & Podcasts von GameStar
Frei von Banner- und Video-Werbung
Jederzeit online kündbar