Outriders, Apex & Co: Warum Multiplayer-Server so oft Probleme machen

von Michael Graf,
28.04.2021 08:00 Uhr

Multiplayer-Server machen regelmäßig schlapp, zuletzt an Ostern bei Outriders. Wie kann das immer wieder passieren? Darüber sprechen wir mit einem Experten.

Jan Loß ist Full Stack Engineer, beschäftigt sich tagtäglich beruflich mit Servern und ist genervt von Apex Legends, von dem er sagt: Das ist ein Paradebeispiel dafür, wie Server nicht funktionieren sollten!

Okay, wenn bei einem kleinen Indie-Team wie den Wolcen-Machern etwas schiefgeht, wollen wir mal nicht so sein: Deren Kapazitäten und Geldbörsen geben einfach nicht mehr her.

Bei großen, finanzstarken Publishern wie Electronic Arts (Apex: Legends), Blizzard (Diablo 3) oder Square Enix (Outriders) sollte man aber eigentlich denken, dass sie auf den Ansturm zum Release vorbereitet wären, um zumindest im Notfall mehr Serverkapazitäten bereitstellen zu können.

Und damit wären wir schon beim ersten Irrtum: Es reicht nicht, einfach »mehr« Server anzustöpseln.

Stattdessen dröselt Jan auf, wie genau Server funktionieren, und erklärt, dass der entscheidende Fehler oft schon Jahre vor dem Release passiert: bei der Konzeption der Server-Architektur. Offensichtlich verzichten selbst große Teams darauf, viele Ressourcen in deren Entwicklung zu investieren. Das hat Gründe - aber es rächt sich eben später.

Dabei gäbe es laut Jan eine einfache Lösung für das ständige Server-Dilemma.

Die einfachste Lösung für Spiele mit Singleplayer-Kampagnen - wie Outriders, Diablo 3 und Die Siedler 7 hat indes Kollege Bathge in einer Kolumne zusammengefasst: Bietet einfach einen Offline-Modus an!

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