Obwohl Clair Obscur: Expedition 33 bei weitem mit keinem Triple-A-Budget entstanden ist, sprechen hier doch einige wirklich große Darsteller mit. Nicht nur kleinere Stars wie die im Besonderen für ihre Rolle als Schattenherz in Baldur's Gate 3 bekannte Synchronsprecherin Jennifer English tritt in Clair Obscur als Maelle auf.
Auch Hollywood-Größen zählen zum talentierten Cast des bemerkenswert guten Rollenspiels. Namentlich Andy Serkis (Der Herr der Ringe, Andor, The Batman) als Renoir und Charlie Cox (Marvel's Daredevil, Der Sternenwanderer) als Gustave.
Während einer Fragerunde auf der Washington State Summer Con hat sich jetzt allerdings gezeigt, dass letzterer von dem Erfolg und dem zahlreichen Lob für seine Arbeit komplett überrascht wurde. Für Charlie Cox war die Nummer anscheinend nur eine kleine Leistung nebenbei.
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Clair Obscure ist ein Befreiungsschlag und zeigt Ubisoft und Co., wie man richtig gute Spiele macht!
Viel Lob für »wenig« Arbeit
Eigentlich ist der Schauspieler für ein Panel rund um Daredevil nach Washington gereist. Erst vor wenigen Monaten lief auf Disney Plus die Neuauflage des einstigen Netflix-Hits unter dem Titel Daredevil: Born Again.
Auf X ist ein Video von diesem Panel aufgetaucht, in dem Cox nach seiner Arbeit in Clair Obscur gefragt wird. Darin gesteht der Schauspieler, das Spiel nicht gespielt zu haben und überhaupt sehr überrascht zu sein, dass seine Arbeit im speziellen so gelobt wird:
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Ich will das in keiner Weise runterspielen, und es ist so cool, dass das Spiel offensichtlich fantastisch ist. Ich bin kein Gamer. Ich habe keine Ahnung. Ich habe es nicht gespielt. Mein Agent hat mich gefragt, ob ich ein Voiceover machen will. Ich war vielleicht vier Stunden lang im Studio?
Die Leute sagen ständig, wie toll es ist, und „Glückwunsch“, und ich fühle mich wie ein totaler Betrüger. Aber ich freue mich so sehr für das Unternehmen, und ich freue mich, dass es wirklich gut gelaufen ist.
Cox hat seine gesamten Sprachaufnahmen also in ungefähr einem halben Arbeitstag abgehandelt und in dieser Zeit nie so ganz verstanden, worum es in Clair Obscur wohl überhaupt geht. Entsprechend unvorbereitet hat ihn das positive Feedback also wohl getroffen.
Spannenderweise hat Cox damit im Grunde nebenbei seine bislang beste Arbeit abgeliefert oder besser gesagt an dem aus Kritiker-Sicht erfolgreichsten Projekt mitgewirkt. Vergleicht man etwa die Wertungen aller seiner Projekte auf Imdb, steht Clair Obscur mit einer Gesamtwertung von 9,7 ganz weit oben auf der Liste.
Andere beliebte Projekte des Schauspielers wie die Dardevil-Serie von Netflix (8,6) oder Downtown Abbey (8,7) liegen sogar ein gutes Stück dahinter.
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