Seid froh, zur Generation Z zu gehören: Diese 5 Technik-Probleme haben (fast) nur alte Gaming-Hasen früher gequält

Früher war alles besser? Von wegen! Der zweite Teil unserer Zeitreise zu PC-Ärgernissen von damals macht erneut deutlich, dass sich einiges zum Positiven gewandelt hat. Auch wenn die aktuelle Preissituation auf dem Hardware-Markt sicher nicht dazu gehört.

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Hier geht es direkt zurück zum ersten Teil mit dem Problemen 1 bis 5.

6. PC ständig aufrüsten

Video starten 39:01 3.000€ für eine Grafikkarte? Die Hardware-Krise ist zurück – und sie ist schlimmer!

Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich auf meinem ein Jahr alten PC im ersten Alien vs. Predator mit großen Performance-Problemen zu kämpfen hatte. Also auf zu Vobis, um meinen RAM zu verdoppeln und siehe da – auf einmal lief alles rund!

Klar, auch heute noch wird es mit der Zeit irgendwann notwendig, den PC aufzurüsten. Meinem Eindruck nach war das damals aber in wesentlich kürzeren Abständen der Fall als heute. Vor allem RAM und die CPU halten wesentlich länger, und die GPU ist der mit Abstand wichtigste Faktor für die Performance.

Weitere Aspekte kommen hinzu: Die Technik von Spielen hat fürher schneller größere Sprünge gemacht, gleiches gilt für die Hardware. Außerdem gibt es heute nicht nur cleveres Upscaling wie DLSS & Co., sondern auch sehr viele gute Indie-Spiele, die keine schnelle Hardware brauchen.

7. Windows regelmäßig neu installieren

Zu Zeiten des guten, alten Windows XP war es schneller angesagt, das Betriebssystem neu zu installieren. Zu Zeiten des guten, alten Windows XP war es schneller angesagt, das Betriebssystem neu zu installieren.

Nicht nur die Hardware brauchte früher mehr Aufmerksamkeit, sondern auch die Software. Damit meine ich vor allem das Betriebssystem beziehungsweise Windows.

Je länger man Windows XP und andere ältere Betriebssysteme genutzt hat, desto schlechter wurde die Performance meist. Mit der Zeit installierte man mehr und mehr Programme, die Registry wurde voller und voller und irgendwann war das zu viel für die Hardware.

Moderne Betriebssysteme gehen nicht nur effizienter mit den vorhandenen Hardware-Ressourcen um, sie haben auch viel mehr davon. CPUs mit vielen Kernen, pfeilschnelle SSDs und ein üppiger Arbeitsspeicher machen es Windows leicht, gut zu altern, wie ich in einem eigenen Artikel bereits erklärt habe.

8. Turbo-Knopf richtig einsetzen

Ein beigefarbenes Gehäuse und eine Turbo-Taste. Viel mehr Retro geht nicht! Ein beigefarbenes Gehäuse und eine Turbo-Taste. Viel mehr Retro geht nicht!

Den PC auf Knopfdruck schneller machen? Früher war das dank Turbo-Taste kein Problem! Ich habe aber schlechte Nachrichten für euch, da das nicht so einfach war, wie es klingt.

Zumindest in meinem Fall war die Turbo-Taste meist eher eine Slowdown-Taste, die ich zum Verlangsamen des Rechners genutzt habe. Siehe auch den folgenden Artikel:

Vor Jahren gab es bei PCs eine Turbotaste, von der viele dachten, sie würde den Computer beschleunigen, aber in Wirklichkeit diente sie meist für das Gegenteil

Der Grund: Manche Spiele sind mit einer zu hohen Megahertz-Zahl der CPU nicht gut zurechtgekommen beziehungsweise viel zu schnell abgelaufen. So hatte man keine Chance mehr, im Jump-and-Run seiner Wahl rechtzeitig zu reagieren. Heutzutage regelt das spätestens das generell empfehlenswerte FPS-Limit.

9. Gut auf den Kopierschutz aufpassen

Wird euch warm ums Herz, wenn ihr das seht, wisst ihr, dass ihr alt seid. (Bild: videospielhalbwissen.de) Wird euch warm ums Herz, wenn ihr das seht, wisst ihr, dass ihr alt seid. (Bild: videospielhalbwissen.de)

Account-Bindung, Online-Pflicht und Denuvo & Co. greifen heute ineinander, um Spiele vor Raubkopien zu schützen. Auch wenn Denuvo alles andere als unumstritten ist. Früher hat man dagegen noch zu anderen Mitteln gegriffen.

Die Drehscheibe auf dem Bild oben stammt beispielsweise aus einem der größten Adventure-Klassiker überhaupt: The Secret of Monkey Island.

Im Spiel bekamt ihr das Gesicht eines Piraten zu sehen, das sich über die Drehscheibe passend zusammensetzen ließ. Anschließend nannte euch das Spiel den Ort, an dem dieser Pirat hingerichtet wurde und ihr musstet die entsprechende Jahreszahl von der Scheibe ablesen und im Spiel eingeben.

Wehe dem, der die Scheibe verloren hat! Und der keinen Freund hatte, der auch eine besaß.

10. Sich mit dem Mauskabel rumplagen

Sogar Ikea hatte mal ein Maus-Bungee im Angebot. Gestatten: »Uppkoppla« aus dem Jahr 2019. Sogar Ikea hatte mal ein Maus-Bungee im Angebot. Gestatten: »Uppkoppla« aus dem Jahr 2019.

Ich habe mit einem Mausärgernis begonnen und ich schließe mit einem ab. Genauer gesagt geht es um das nervige Kabel.

Heutzutage sind kabellose Mäuse längst genau so präzise wie die mit Kabel. Endlich Freiheit! Wer sich aber früher (zu) oft über ein verheddertes Kabel geärgert hat, der musste nach einer Lösung suchen.

Die gab es in Form von Maus Bungees, die ihr zugegebenermaßen auch heute noch kaufen könnt. Manche Mauspads wie mein geliebtes Func Surface 1030 besaßen außerdem einen kleinen Clip zur Kabelführung. Ein Glück, dass diese Zeiten vorbei sind (zumindest für mich).

Falls ihr noch mehr in Erinnerungen schwelgen wollt, empfehle ich euch den folgenden Artikel: Warum waren Mainboards früher fast immer grün?.

Es gibt viele weitere Dinge von damals, die uns im Zusammenhang mit PC-Technik heutzutage längst erspart bleiben. Welche Beispiele fallen euch noch ein? Und wenn ihr zu einer jüngeren Generation gehört: Gibt es Dinge, die euch an aktueller Technik stören und von denen ihr euch wünschen würdet, dass sie in Zukunft nicht mehr nötig sind? Schreibt es gerne in die Kommentare!

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