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100 Episoden feinster Science-Fiction: Die großartige Serie Fringe hat fünf Staffeln lang kaum eine Schwäche gezeigt

Fringe: Grenzfälle des FBI zählt zu den besten Sci-Fi-Serien aller Zeiten. Noch 17 Jahre nach der Erstausstrahlung ist die TV-Show ein Erlebnis.

Mit Fringe: Grenzfälle des FBI lief von 2008 bis 2013 eine legendäre Serie, die Science-Fiction und Mystery zu einem spannenden Mix verband. (Foto: Fox) Mit Fringe: Grenzfälle des FBI lief von 2008 bis 2013 eine legendäre Serie, die Science-Fiction und Mystery zu einem spannenden Mix verband. (Foto: Fox)

Ist das jetzt ein neues Akte X? Bei der Erstausstrahlung am 9. September 2008 wussten viele Zuschauer wohl nicht, was sie von Fringe (deutscher Untertitel: Grenzfälle des FBI) halten sollten.

Tatsächlich entpuppte sich die TV-Serie als ambitioniertes und originelles Sci-Fi-Mystery-Epos, das mit jeder Folge tiefer in eine Welt voller Paralleluniversen und klassischer Gedankenexperimente der Science-Fiction eintauchte.

Fünf Staffeln lang und über exakt 100 Episoden hinweg blieb Fringe erstaunlich konsistent – und zähl noch heute, 17 Jahre später, zu den besten Science-Fiction-Serien der 2000er-Jahre.

Von Monster-of-the-Week zur Parallelwelt-Saga

Zunächst bediente sich Fringe der klassischen »Fall der Woche«-Struktur: Ein rätselhafter Todesfall hier, ein Experiment mit verheerenden Folgen dort. Doch bald wurde klar: Diese Serie erzählt eine viel größere Geschichte.

Im Zentrum stand ein wissenschaftliches Konzept, das noch heute für Gänsehaut sorgt – die Existenz von Parallelwelten. Fringe stellte die Frage: Was wäre, wenn es eine zweite Welt gäbe, fast identisch mit unserer – nur mit leicht verschobenen Entwicklungen? Und was passiert, wenn beide Welten kollidieren?

Video starten 3:23 Fringe liebte es, seine Zuschauer mit Rätseln zu konfrontieren

Spätestens mit dem Einstieg in Staffel 2 gewann Fringe deutlich an Tiefe. Aus losen Mysterien wurde ein sorgfältig konstruiertes Serienuniversum, in dem persönliche Schicksale und kosmische Gefahren untrennbar miteinander verbunden waren.

Ein Cast, der Science-Fiction greifbar machte

Ein wesentlicher Teil des Erfolgs von Fringe war der fantastisch besetzte Cast. Allen voran Anna Torv als FBI-Agentin Olivia Dunham, deren Wandlung von kühler Ermittlerin zur emotional verankerten Heldin zu den großen Stärken der Serie zählt.

An ihrer Seite brillierte Joshua Jackson als der undurchsichtige Peter Bishop – ein Mann mit mehr Geheimnissen, als er selbst ahnt. Und dann wäre da noch der heimliche Star der Serie: John Noble als Peters Vater, der zerstreute und genial-verrückte Wissenschaftler Dr. Walter Bishop. Seine Mischung aus Tragik, Humor und Wahnsinn war das emotionale Herz von Fringe.

Walter Bishop (John Noble, rechts) war für die lustigsten Szenen der Serie verantwortlich - aber auch für einige der emotionalsten. (Foto: Fox) Walter Bishop (John Noble, rechts) war für die lustigsten Szenen der Serie verantwortlich - aber auch für einige der emotionalsten. (Foto: Fox)

Hinter den Kulissen wirkte niemand Geringeres als J.J. Abrams, der mit Serien wie Alias und später Lost das Mystery-Genre im Fernsehen neu definierte. Zusammen mit (unter anderem) Alex Kurtzman, Jeff Pinkner und J.H. Wyman entwickelte er Fringe zu einer Show, die sich nie vor ambitionierten Ideen scheute.

Besonders Fans von Alias entdeckten vertraute Elemente: Doppelidentitäten, geheime Regierungsprojekte und scheinbar undurchdringliche Mysterien. Ach ja, mehrere starke Gastauftritte von Leonard Nimoy (Spock in Star Trek) standen ebenfalls auf dem Programm.

Warum Fringe auch heute noch begeistert

Auch mehr als ein Jahrzehnt nach dem Serienende hat Fringe nichts von seinem Reiz verloren. Mit einer starken IMDb-Wertung (8,4 von 10 Punkten bei über 260.000 User Reviews) gehört sie zu den am meisten geschätzten Sci-Fi-Serien überhaupt. Nur eine einzige der 100 Folgen hat eine Wertung unter 7.0.

Die fünfte und letzte Staffel von Finge war ein Bruch – im wahrsten Sinne. Erzählerisch wagte sie den Sprung in eine dystopische Zukunft, in der die sogenannten Observer die Kontrolle über die Menschheit übernommen haben.

Manch ein Fan empfand diese Staffel als zu abgekoppelt vom bisherigen Verlauf. Ähnlich wie bei Babylon 5 wirkte die letzte Season unnötig und aufgepfropft, nachdem das Finale von Staffel 4 die wichtigsten Fragen bereits beantwortet hatte.

Es war einer der ganz wenigen Fehltritte in der Geschichte von Fringe. Am Status der Serie als hochklassige TV-Unterhaltung ändert das jedoch nichts.

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