Was würdet ihr für 732 Millionen Euro alles machen? Der Waliser James Howells war früh dran beim Bitcoin-Hype und wäre jetzt eigentlich Multi-Millionär. Allerdings liegt die Festplatte mit seinem Privatkey zu 8.000 Bitcoin auf der städtischen Mülldeponie von Newport im Süden von Wales.
Vor zwölf Jahren begann eine beispiellose Suche im Müll. Vom Wühlen im Dreck über den Einsatz von Roboterhunden bis zum Versuch, das Gelände der Müllhalde zu kaufen - bei den Kollegen von GameStar Tech findet ihr die ganze Geschichte.
Oder ihr erlebt sie einfach in Teilen selbst, denn die Jagd nach der Festplatte erscheint noch im Juli als Videospiel auf Steam.
Des einen Müll ist des anderen Schatz
Unter dem Titel One Man's Trash erscheint auf Steam schon am 23. Juli 2025 ein ganz besonderer Simulator. Denn in diesem Spiel seid ihr der Typ, der 8.000 Bitcoin auf einer Müllhalde sucht.
Mit einem aufgemotzten Staubsauger grabt ihr Tunnel um Tunnel durch die Berge aus Dreck und Abfall auf der Suche nach der Festplatte. Dabei stoßt ihr neben Autowracks und anderem Schrott auch auf seltene Fundstücke.
Es gibt antike Relikte, verlorene Konsolen und kostbare Sammlerstücke zu entdecken. Eure Beute könnt ihr verkaufen und so Upgrades für euren Sauger erwerben oder euer Inventar erweitern.
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Die Jagd nach Bitcoin im Wert von 732 Millionen Euro auf einer Müllhalde wird zum Vidoespiel
In den Tiefen des Müllberges findet ihr außerdem allerlei bizarre Dinge, eine Art Sandwurm kreuzt euren Weg oder Aladdins Wunderlampe wartet hinter der nächsten Wand aus Unrat.
Das Projekt wurde von einem einzelnen Entwickler unter dem Namen Jony Pazu Games in der Unreal Engine umgesetzt. One Man's Trash ist ein reines Singleplayerspiel.
Wie viel One Man's Trash zum Release kosten soll, ist aktuell nicht bekannt. Ihr könnt zurzeit noch eine kostenlose Demo auf Steam herunterladen und die Millionen-Jagd im Müll testen.
Im Spiel werdet ihr vermutlich schneller fündig als James Howells in der Realität. Seine Bestrebungen, die Müllhalde zu kaufen, wurden vom Stadtrat abgelehnt. Howells juristische Versuche scheiterten bereits in zwei Instanzen. Der Waliser erwägt nun sogar, vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zu ziehen. Die Geschichte bleibt also weiterhin spannend.
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