Ausgerechnet die treusten Fans des Survival-Spiels Ark: Survival Evolved zeigen sich derzeit ziemlich vor den Kopf gestoßen. Exemplarisch für diesen Unmut in der Community ist eine Steam-Bewertung des Users Lacenes, die derzeit ganz oben auf der Bewertungsseite zu finden ist.
Lacenes hat laut Steam satte 35.200 Stunden in dem Spiel verbracht. Ja, ihr habt das richtig gelesen. Dieser wackere Mensch hat ganze vier Jahre seines Lebens ausschließlich in der Dinowelt von Ark zugebracht (oder zumindest sehr lange seinen PC laufen lassen).
Da sollte man meinen: Diesem Mensch gefällt das Spiel wohl. Doch seine Review ist weniger ein finales Fazit, als eine Bestandsaufnahme. Denn er und viele andere sind derzeit von Ark und dem neuen DLC sehr enttäuscht.
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Das stört die User derzeit an Ark
Lacenes findet in seiner Review sehr klare Worte und drückt hier vor allem Enttäuschung aus. Denn natürlich zählt Ark bei 35.000 Spielstunden zu seinen Lieblingsspielen. Aber er hat wohl das Gefühl, dass diese Spielerfahrung derzeit ruiniert wird. So schreibt er:
Ich habe Ark 35.000 Stunden lang gespielt, es ist eines meiner Lieblingsspiele, das ich gerne mit Freunden und Familie spiele. Ich habe jahrelang einen ASM-Server mit Mods betrieben, bis heute. NICHTS funktioniert mehr. Der Server passt nicht, die Mods funktionieren nicht, und all das nur, um uns zu ASA [Ark: Survival Ascended] zu zwingen. Ich habe dieses Spiel auch, und es ist mies. Deshalb sind wir zu ASE zurückgekehrt, und jetzt habt ihr es geschafft, auch das zu ruinieren.
Ihr hattet etwas Großartiges. Hoffentlich erstickt ihr nicht an eurer GIER!!!
Wie bekomme ich eine Rückerstattung?
Wie auch viele Kommentare unter dem Review anmerken: Eine Rückerstattung nach 35.000 Stunden erscheint eher unwahrscheinlich. Ein User weist gar darauf hin, dass er an diesem Punkt lieber fragen sollte, ob er sein Leben zurückbekommt.
Allerdings ist Lacenes nicht der einzige Spieler mit langer Spielzeit, der jetzt eine negative Bewertung abgibt. Die kürzlichen Reviews stehen nur noch auf ausgeglichen, seit dem 16. Juli hagelt es täglich negative Bewertungen. Mal hat die Person 400 Stunden, mal 600 oder auch über 1.000.
Und die Gründe klingen in dem Review von Lacenes an. Mit dem neusten Update und dem Aquatica-DLC vom 15. Juli ging die Performance gehörig in die Knie und vor allem Mods wurden reihenweise inkompatibel. Gerade letzteres ist es, was langjährige Spielerinnen und Spieler bei der Stange hält.
Entwickler reagiert
Auf die Tiraden ihrer Spielerinnen und Spieler hat das Entwicklerstudio schnell reagiert und ein Statement veröffentlicht. Außerdem wurde ein Branch eingeführt, mit dem die Leute wieder auf den Zustand vor dem DLC wechseln können.
In der Zwischenzeit werden regelmäßig Updates aufgespielt, die viele Probleme des neuen DLCs reparieren sollen. Allerdings ebbt dadurch bislang die Flut an negativen Bewertungen auf Steam noch nicht ab.

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