Seite 3: 3D-Grafik im Wandel der Zeit - Physik in Spielen

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Portal (2007)

Ursprünglich war Portalim Jahr 2007 nur eine kostenlose Beigabe in der Orange-Box-Edition von Half-Life 2. Aber die ausgefeilten Physikrätsel auf Basis der Source-/Havok-Engine ernten durchweg positive Kritiken, sodass Valve den Nachfolger Portal 2 im Jahr sogar als separaten Vollpreistitel veröffentlichte.

In Portal steuern wir die Heldin Chell auf ihrer Flucht aus einer Forschungseinrichtung der Firma Aperture. In 19 Testkammern lösen wir mit Hilfe der Portalkanone Schalter- und Sprungrätsel, weichen Selbstschussanlangen aus und entfliehen letztendlich der künstlichen Intelligenz GLaDOS.

Die Portalkanone funktioniert dabei vergleichsweise simpel: Mit der linken Maustaste erzeugen wir auf fast allen Oberflächen ein blaues und mit der rechten Maustaste ein orangenes Portal. Durch beide Portale gehen wir dann in beliebiger Richtung hindurch und kommen aus dem jeweils Anderen wieder heraus. Physikalisch interessant: Beim Portaldurchtritt behalten wir die Bewegungsgeschwindigkeit bei und katapultieren uns so beispielsweise in luftige Höhen oder über ansonsten unüberwindbare Abgründe.

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Crysis (2007)

Der Ego-Shooter tauchte zu Recht schon sehr oft in unserer Serie »3D-Grafik im Wandel der Zeit« auf. Da das im Herbst 2007 veröffentlichte Crysisaber auch heute noch teilweise mit seiner Grafik beeindruckt und auch über eine leistungsstarke eigene Physik-Engine verfügt, erwähnen wir den Titel auch hier.

Besonders im Dschungel fällt die zerstörbare Vegetation auf, beziehungsweise um. Denn die Palmen knicken unter Beschuss ein und auch die Druckwelle einer Explosion kann einige Bäume in Mitleidenschaft ziehen – auch heute noch längst nicht Standard in Spielen.

Mit dem Raketenwerfer oder Handgranaten sind auch die Wellblechhütten nicht mehr sicher vor uns und können effektvoll zerlegt werden. Dabei fallen Seitenwände auch ohne Treffer in sich zusammen, wenn die Statik einen sicheren Stand nicht mehr zulässt.

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Sacred 2 (2008)

Um der Spielwelt mehr Leben einzuhauchen und damit einen Kritikpunkt der Tester auszumerzen, liefert Ascaron für Sacred 2 per Patch PhysX-Effekte nach. Vor allem die Zaubersprüche profitieren davon deutlich. Blätter wirbeln umher, Eissplitter schießen durch die Luft, zerplatzen an Gegenständen und bleiben sogar auf dem Boden liegen — ein absoluter Meilenstein zu diesem Zeitpunkt!

Allerdings hat die Effekt-Spielerei auch ihren Preis: Die Beschleunigung von PhysX-Effekten auf der Grafikkarte ist eine Geforce-exklusive-Technologie, das heißt die ressourcenschonende Berechnung funktioniert nur auf Nvidia-Karten, Radeon-Besitzer müssen die CPU die Arbeit erledigen lassen. Das hat entscheidende Auswirkungen, denn da selbst eine damalige Topkarte wie die GTX 280 bis zu 30 Prozent Leistung einbüßt, sinkt die Bildwiederholerate auf Systemen mit ATI-Karten auf bis zu 5 Bilder pro Sekunde – daher blieben die PhysX-Effekte auf vielen PCs aus.

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Video starten 2:41 Sacred 2: Fallen Angel - PhysX-Effekte im Vergleich

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