Am 7. April sind die Corona-Schutzmaßnahmen ausgelaufen – und ihr seid händeringend auf der Suche nach denjenigen Home-Office-tauglichen Gadgets, die euren Arbeitsalltag komfortabler, gesünder oder einfach spaßiger gestalten?
Dann hat eure Suche jetzt ein Ende. Vielleicht zumindest. Denn: Es folgen vier freakige Tech-Gadgets, mit denen ihr euren drögen Bildschirm-Alltag zum Strampeln und Boxen bringt (ganz wortwörtlich)!
Folgt mir in die wunderbar verrückte Welt der Home-Office-Gadgets, wenn ihr mögt!
1. Kaninchenohren-Kabelspulen
Was sind Kaninchenohren-Kabelspulen-Wickler-Clips? Zugegeben: Ein langes Wort (sehr langes!) für eine schlichte Kabelhalterung in Osterhasen-Optik.
Ja, sicher: Das verlängerte Osterwochenende ist bereits runtergerissen, die Osternestern wurden bis aufs letzte Schoki-Ei geplündert - aber trotzdem: Wessen Cuteness-o-meter angesichts der kunterbunten Kabel-Sortierhilfe mit Mümmelmann-Öhrchen nicht maximal ausschlägt, der darf sich eine Handvoll Nougat-Eier in den Mund zu stopfen (für die gepflegte Ladung Endorphine).
Was können die Kaninchenohren-Clips? Die Teile sind ungefähr 2,3 Zentimeter breit und (vom Fußende bis zur Ohrenspitze) 2,6 Zentimeter hoch. Mit beidseitigen Klebe-Pads befestigt ihr die Hasenöhrchen auf eurer Tischplatte, dem Armaturenbrett eures PKWs, oder wo sonst Ladekabel-Management benötigt wird.
Kostenpunkt: Für 5 Euro aufwärts verfügbar.
Würde ich mir Kaninchenohren-Clips anschaffen? Außerhalb der Osterzeit: Nein? Andererseits: Um dem allgemeinen, kabelgebundenen Wirrwarr Herr(in) zu werden, sind mir auch (und gerade) Kabelhilfen mit Osterhasen-bedingtem Niedlichkeits-Overkill recht.
Das nächste Osterfest kommt bestimmt. Dann gibt's Kaninchenohren-Clips (als Dreingabe zum Zucker- und Rührteig-Osterlamm). Eine flauschige Geschenkidee?
2. Schreibtsich-Punching-Ball
Was ist der Schreibtisch-Punching-Ball? Wer ein Ventil danach sucht, um Home-Office-gerecht seine Aggressionen rauszulassen, oder schlicht sportliche Ertüchtigung an den Schreibtisch bringen will, für den könnte es lohnen, sich den Schreibtisch-Punchingball in den Warenkorb zu legen.
Auch für aktive Boxsport-Freunde, die ihr Haudrauf-Hobby aus der Gemütlichkeit des Schreibtischs heraus nachgehen wollen, könnte der Punching-Ball einen Klick wert sein – und natürlich einen gepflegten Faustschlag. In dürren Worten: Der Schreibtisch-Punching-Ball ist eine Miniatur-Ausgabe eines handelsüblichen Punching-Balls.
Was kann der Schreibtisch-Punching-Ball? Laut Herstellerangaben lässt sich das Mini-Sportgerät komfortabel per Saugnapf an die Schreibtischplatte anbringen. Der PVC-Lederball – der nur darauf wartet, Schläge von euch einzustecken – sitzt auf einer Stahlfeder, über die eure Fäuste, Watschen und andere Handgreiflichkeiten abgefedert werden.
Im Lieferumfang ist eine kleine Luftpumpe enthalten, mit der sich die Aggressionsabwehr-Station schlagfest auf eurer Tischplatte anbringen lässt. So ist es zumindest den Herstellerangaben zu entnehmen.
Kostenpunkt: knapp 35 Euro
Würde ich mir den Schreibtisch-Punching-Ball anschaffen? Persönlich verspüre ich selten das Verlangen, jemanden oder etwas zu watschen. Allerdings die Vorstellung, sich mithilfe des Punching-Balls körperlich zu verausgaben, und sozusagen einen Boxsport-Quickie im Büroalltag einzulegen, empfinde ich als reizvoll.
Nicht ganz so reizvoll, wie nach Feierabend einfach direkt in ein Boxstudio zu hopsen, um mich dort von einem Drill-Coach in die grazile Kunst der behandschuhten Faustschläge einführen zu lassen. Aber immerhin.
3. Handygefängnis
Was ist das Handygefängnis? Ihr hängt ständig am Smartphone ab, praktiziert professionelles Doom Scrolling, oder bildet euch ständig ein, euer Handy würde gerade klingeln – obwohl da niemand ist, der euch kontaktieren möchte?
Wenn vorangegangene Punkte auf euch zutreffen, kann es lohnen, euer Handy, euer Smartphone, euer mobiles Endgerät in die Arrestzelle zu stecken. Wie bitte? Ja, wohin es Kleinkriminellen, Schmalspurganoven und das Verbrecher-Vierergespann The Daltons regelmäßig verschlägt, könnt ihr jetzt auch euer iPhone schicken - nämlich: ins Gefängnis. Genauer: Ins Mobile Phone Prison!
Geister-Anruf erhalten? Das Phänomen, sich Handyanrufe einzubilden, obwohl euch faktisch niemand kontaktet hat, gibt es wirklich: Lest, wenn ihr mögt, nach, ob ihr vom Phantom-Vibration-Syndrom betroffen seid.
Was kann das Mobile Phone Prison? In das Miniatur-Gefängnis dürft ihr maximal acht Mobilteile stecken. Ein Vorhängeschloss mit dazugehörigen zwei Schlüsseln ist ebenfalls im Lieferumfang enthalten.
Der Käfig misst knapp 19 Mal 19 Zentimeter, bietet, neben einer kargen Holzpritsche, keine Grundversorgung mit Strom – und auch die liebende Aufmerksamkeit des Users bleibt ausständig. Dafür hat das Handy endlich mal Zeit dafür, sich Gedanken darüber zu machen, wieso es so ein gemeiner Zeitfresser ist.
Nach der Haftzeit darf das Teil vielleicht wieder des Users Hand schmeicheln.
Kostenpunkt: Bereits für 2,50 Euro erhältlich.
Würde ich mir das Mobile Phone Prison anschaffen? Die Vorstellung, mich erzieherisch am Smartphone auszuleben, empfinde ich als pädagogisch wertvoll (vor allem für mich selbst). Und, klar, den einen der beiden Schlüssel würde ich an den Sozialpartner oder einen sonstigen Familienteilnehmer übergeben - aber der andere Schlüssel: Würde vermutlich in das Kleingeldfach meines Geldbeutels wandern.
Und damit wäre wieder Tür und Tor (und Zelle) für Smartphone-befeuerte Tech-Eskapaden geöffnet. Deshalb: Ein Handygefängnis mit Zeitschloss wäre eher mein Fall.
4. Fußhängematte
Was ist eine Fußhängematte? Was sich nach einer Frage von begrenzter Sinnhaftigkeit liest, ist doch irgendwie gerechtfertigt – denn: Was beim heiligen Kanonenrohr ist eine verflixte Fußhängematte?
Ganz einfach: Eure Finanzen geben es nicht her, auf Costa Rica eine Hängematte zwischen zwei Palmen aufzuspannen? Tja, dann für diejenigen unter euch gibt es jetzt ein Gadget für den Fußraum, mit dem es endlich Durchhänger gibt (podologisch natürlich, nicht im Workflow).
Kurz gesagt: Ja, die Fußhängematte gibt es wirklich!
Was kann die Fußhängematte? Über im Lieferumfang enthaltene Schraubzwingen befestigt ihr die Fußhängematte an eurem Schreibtisch.
Praktisch: Eine der beiden Schraubzwingen ist übrigens rückseitig mit einer Kopfhörerhalterung versehen. Eine putzige Dreingabe, aber nicht der amtlichen Fußschaukel-Erfahrung förderlich. Die Matte hat eine Länge von 23 Zentimetern – dem Anschein nach also Platz genug, selbst für die grobschlächtigsten Kasten-Füße.
Kostenpunkt: Zirka 20 Euro.
Würde ich mir die Fußhängematte anschaffen? Sicher, 20 Euro für eine solche Fußsohle-Spielerei ist fiskalisch vertretbar, aber: Wenn schon Geld investieren, dann lieber in eine amtliche Hängematte - aufgespannt zwischen zwei stattlichen Schwarzwald-Kiefern, während im Hintergrund der Förster mit den Motorsägen hantiert und der Hirsch über die Täler röhrt, oder?
War bei diesen 4 Just-for-Fun-Gadgets ein Spielzeug für euren Arbeitsplatz dabei – oder nutzt ihr bereits einige der oben vorgestellten Produkte? Welches ist eurer Gadgets, bei dem Freunde und Familie sagen “Wer braucht denn sowas?” - ihr aber nicht ohne die genialische Spielerei könnt? Schreibt eure Erfahrungen gerne in unsere Kommentare!
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