Die dritte Folge von A Knight of the Seven Kingdoms hat einige Geheimnisse gelüftet und mit einer spannenden Prophezeiung direkt wieder neue Fan-Theorien entfacht. Wir verraten euch, was die unheimliche Hexe mit Sicherheit meinte und welche Aussagen selbst Buchkenner vor Fragezeichen stellen wird.
Das bedeutet aber auch, dass wir große Spoiler nicht vermeiden können. Die Geschichte der ersten Staffel fassen wir zwar nicht an, aber wir reden ausführlich über die Zukunft von Ser Duncan und seinem Knappen - und damit, was in der TV-Serie und auch den Büchern erst noch thematisiert wird.
Ihr wurdet also hiermit gewarnt: Lest nur weiter, wenn ihr potenzielle Spoiler zu den Heckenritter-Romanen und auch A Knight of the Seven Kingdoms in Kauf nehmen wollt!
Dicke, fette Spoiler-Warnung!
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A Knight of the Seven Kingdoms: Kurz vor dem Release des neuen Spin-Offs von Game of Thrones lernen wir die Hauptfigur besser kennen
Ser Duncans Prophezeiung
Fangen wir mit dem Heckenritter an: Die unheimliche Dame sagt zu ihm, er werde großen Erfolg finden und reicher als ein Lennister werden.
Erstere Aussage trifft ohne Zweifel auf Dunk (Peter Claffey) zu. Der Junge aus dem Flohloch steigt später noch zum Kommandant der Königsgarde auf, füllt vier Seiten im weißen Buch, wie Joffrey in Game of Thrones bereits erwähnt hat und wird zu einem der beeindruckendsten Ritter aller Zeiten.
Dass Dunk jedoch reicher als ein Lennister
wird, das wirft Fragen auf. Dunk freundet sich im Laufe seiner Abenteuer zwar mit einem Lennister an, Reichtum scheffelt der Heckenritter aber nicht an.
Womöglich ist damit lediglich ein metaphorischer Reichtum gemeint: Ehre, Freundschaft und ein gutes Herz sind mehr Wert als jede Münze. Was die Hexe damit aber genau meinte, bleibt (vorerst) ein Mysterium.
Eggs Prophezeiung
Egg (Dexter Sol Ansell), oder wie wir zum Ende der Folge erfahren, Prinz Aegon, ist deutlich schockierter von der Prophezeiung.
Das hat zwei Gründe: Eigentlich hätte die alte Dame nicht wissen können, dass er ein Prinz ist und somit den Thron erben könnte. Außerdem ist Egg ein Targaryen und die valyrische Familie hat einige Mitglieder, die nicht nur an Prophezeiungen glauben, sondern selbst prophetische Träume erleben. Abgesehen davon ist seine Zukunft auch deutlich traumatischer als Dunks.
Denn die Hexe sieht in Aegon einen zukünftigen König, der in einem heißen Feuer stirbt und alle, die ihn kennen, werden sich über seinen Tod erfreuen. Uff.
Auch hier ist der erste Part klar und deutlich wahr: Egg wird mit 33 Jahren zum König gekrönt. Aegon V., auch der Unwahrscheinliche
genannt, weil er der vierte Sohn eines vierten Sohns ist, will während seiner Regierungszeit den einfachen Leuten mehr Rechte geben, die er während seiner Reise mit Dunk lieben gelernt hatte.
Das passt den hohen Lords aber natürlich nicht, weshalb sich Aegon häufig mit Rebellionen und Kompromissen auseinandersetzen muss. In seinen Augen sind Drachen die ultimative Lösung: Damit würde sich keiner seiner Untertanen mehr widersetzen.
Vorsicht - im folgenden Absatz thematisieren wir das Ende der Geschichte von Dunk und Egg!
Warnung: der folgende Absatz enthält Spoiler
Spoiler anzeigen
In Sommerhall sterben während eines Familientreffens Aegon und viele seiner Verwandten in einem schrecklichen Feuer. Dunk rettet noch die Mutter von Rhaegar Targaryen aus den Flammen, rennt wieder zurück, um nach weiteren Überlebenden zu suchen, schafft es aber nicht mehr raus.
Egg wird also wahrlich König und stirbt bei einem Feuer - aber wieso hassen ihn alle laut der Prophezeiung?
Es gibt das Gerücht, dass das Feuer in Sommerhall der Teil eines Rituals war, um Dracheneier wieder schlüpfen zu lassen. Aegon hat mit seinem Wunsch nach absoluter Macht also all seine Liebsten auf dem Gewissen.
Eine Fan-Theorie besagt außerdem, dass Egg womöglich in den letzten Regierungsjahren verrückt wurde und der Wunsch nach Drachen nicht zu einem unschuldigen Feuerritual führte, sondern Aegon seine Kinder absichtlich geopfert hat.
Dunk ist somit wieder in das Anwesen gelaufen und musste sich seinem alten Freund entgegenstellen, bis letztlich beide in den Flammen ihr Leben ließen. Bisher ist das zwar nur eine Fan-Theorie, mit der Aussage der Hexe ist sie aber deutlich plausibler geworden.
Wer ist die Hexe wirklich?
Natürlich müssen wir uns noch der Frage stellen, wer diese mysteriöse Dame eigentlich ist und wieso sie diese Weissagungen aus dem Stegreif zieht.
Zum einen lässt sich sagen, dass die Schauspielerin in der Serie (Jenna Boyd) nicht nur die Hexe darstellt, sondern auch die Wirtin in der Taverne der ersten Folge. Zufall? Sehr wahrscheinlich. Aber vielleicht eben auch nicht!
Zwei weitere Möglichkeiten gibt es hier: Es handelt sich gar nicht um eine Hexe, sondern um Aegons Großonkel Brynden Rivers alias Blutrabe alias der Dreiäugige Rabe aus Game of Thrones!
Zum Zeitpunkt von A Knight of the Seven Kingdoms ist der unheimliche Mann noch nicht mit einem Baum verbunden und soll einige magische Tricks auf Lager haben. Im dritten Heckenritter-Roman gibt es sogar starke Anzeichen, dass Brynden sein Aussehen verändert hat und Incognito als Maynard Plumm unterwegs war. Den Trick hat er also drauf!
Die zweite Theorie basiert auf einer Hexe, die einige Jahre später eine Bekannte von Jenny von Altsteinen ist. Jenny heiratet Aegons erstgeborenen Sohn und stirbt ebenfalls in Sommerhall. Von ihr singt Podrick in Game of Thrones!
Eben jene Hexe kommt sogar in den Hauptbüchern noch vor: Der Geist von Hohes Herz
, wie sie genannt wird, trifft auf Arya und hat prophetische Träume über sterbende Figuren, unter anderem Robb und Joffrey.
Wenn das die gleiche Hexe wäre, müsste sie in Game of Thrones schon weit über 100 Jahre alt sein, was nur mit Magie erklärt werden könnte. Aber hey, der Dreiäugige Rabe hat ja auch so lange überlebt.
Was haltet ihr von den Prophezeiungen der Hexe? Schreibt gerne eure Theorien in die Kommentare, was Dunks Reichtum bedeutet, wieso Aegons Tod von seinen Liebsten gefeiert wird und wer die Hexe sein könnte - wir sind gespannt!
Mehr zu Game of Thrones und A Knight of the Seven Kingdoms könnt ihr unter den Links oben nachlesen.
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