Lange wurde in Fankreisen gerätselt, woran Dan Lind mit seinem recht neuen internen Team Purple bei Paradox in Stockholm gerade arbeitet. Schließlich war der Chefentwickler einer der führenden Köpfe hinter Hearts of Iron 4. Da Stellenausschreibungen aber auf ein nicht-historisches Setting verwiesen, konnte sein neues Projekt nicht Teil 5 sein.
Ein Fantasy-Stellaris vermuteten da viele und sollten nicht komplett daneben liegen. Denn jetzt hat Paradox endlich sein Spiel unter dem Namen Afterworld auf der gamescom angekündigt. Und das entpuppt sich als eine Art Fallout oder Mad Max im 4X-Strategiegewand. Es geht also nicht um Elfen und Orks, sondern um eine fiktionale Zukunft, in der ihr mit einem Haufen Menschen aus der Asche einer furchtbaren Apokalypse etwas Neues aufbauen sollt.
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Paradox macht jetzt auf Mad Max: Neues Globalstrategiespiel schickt euch mit Raidern und Rostlauben ins Ödland
Ich konnte Afterworld schon ausführlich spielen und vor Ort in Stockholm ausführlich mit den Entwicklern sprechen. Über die Details und meine Eindrücke darf ich zwar erst ab dem 1. September sprechen, doch auch so kann ich euch schon einen Überblick geben über die zentralen Features, die im Ankündigungstrailer und den offiziellen Verlautbarungen gezeigt wurden.
Für die Spielmechanik passt keine Schublade
Ich würde gerne damit anfangen, euch einen einfachen Vergleich anzubieten. Doch Afterworld ist kein Stellaris mit Fallout und kein Crusader Kings in der Postapokalypse. Das Spiel schnappt sich Ideen und Einflüsse aus vielen Richtungen.
Im Kern geht es darum, mit einer Gruppe Überlebender lange nach der Katastrophe aus speziellen Bunkern in die Welt zurückzukehren und eine neue Gesellschaft auf den Trümmern von Nordamerika aufzubauen. Afterworld zoomt dabei eine Ebene näher ran an das Geschehen als etwa bei Stellaris, sowohl grafisch als auch inhaltlich.
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