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Harry Potter: J. K. Rowling hatte für die Kinofilme eine Regel, die Warner Bros. respektierte - sehr zum Leid von Robin Williams

Der berühmte Schauspieler wollte gerne Teil der Filme sein, doch leider stammte er aus Chicago.

Robin Williams wäre wirklich gerne in Harry Potter dabei gewesen. Bildquelle: Warner Bros. Miramax Films Robin Williams wäre wirklich gerne in Harry Potter dabei gewesen. Bildquelle: Warner Bros. / Miramax Films

Robin Williams hat mit Filmen wie Patch Adams, One Hour Photo oder Jumanji seine Bandbreite gezeigt und hätte wohl auch in den Filmen zu Harry Potter einen Platz gefunden. Es scheiterte auch nicht am Willen des Hollywoodstars, sondern an seiner Staatsangehörigkeit.

Nur Briten in Harry Potter

In einem Gespräch mit der Huffington Post erinnert sich Casting Director Janet Hirshenson, dass Robin Williams gerne die Rolle von Wildhüter Rubius Hagrid übernehmen wollte und sich dafür sogar direkt an Chris Columbus, den Regisseur des ersten Films, wandte:

Robin [Williams] hatte [Chris Columbus] angerufen, weil er unbedingt in dem Film mitspielen wollte, aber es galt die Vorgabe, dass nur britische Schauspieler besetzt werden sollten, und nachdem er Robin abgelehnt hatte, würde er sicher niemand anderem zusagen - das stand fest. Das war einfach unmöglich.

Für Hagrid wurde dann Robbie Coltrane gecastet, der laut Hirshenson auch der Favorit von J. K. Rowling war. Darauf hatten sich die Autorin und der Regisseur von vornherein verständigt, wie Columbus selbst in einem Interview mit Business Insider erzählt.

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Im selben Gespräch berichtet er auch, dass der 2014 verstorbene Schauspieler ein zweites Mal an ihn herangetreten war, um die Rolle von Remus Lupin zu bekommen. Aber auch dieses Mal musste er sagen: »Es sind nur britische Schauspieler. Da kann ich nichts machen.« Die Rolle ging dann an David Thewlis und wie wir alle wissen, war Robin Williams in keinem der Filme zu sehen. 

Die Entscheidung, einen britischen Cast für die wichtigsten Rollen zu verpflichten, ist vermutlich auf das ausschließlich in Großbritannien angesiedelte Setting zurückzuführen. 

Es ist in der Filmbranche jedoch auch üblich, dass amerikanische Schauspieler für eine Rolle einen britischen Dialekt haben und umgekehrt.

Eine Regel mit Ausnahmen

Diese Vorgabe galt wohl nur für die wichtigen Rollen, denn im Ensemble der Filme finden sich auch ein paar amerikanische Darsteller. Das wichtigste Beispiel ist Verne Troyer.

Der Amerikaner, bekannt für seine Rolle als Mini-Me in den Austin-Powers-Filmen, spielte den Kobold Griphook im ersten Harry-Potter-Film. Später wurde diese Rolle aber von Warwick Davis übernommen, der übrigens in allen Filmen Professor Flitwick mimte.

Eleanor Columbus, die Tochter des Regisseurs, ist in den ersten beiden Filmen als Susan Bones zu sehen. Da sie aber keinen Text hat, war ihr amerikanisches Englisch ohnehin nicht zu hören.

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