Man könnte meinen, das Jahr habe gerade erst begonnen. Ein Blick auf den Kalender am Kühlschrank sorgt jedoch für einen kleinen Schock: Es ist schon März?!
Nehmt ihr die guten Neujahrsvorsätze mit in den Frühling und sucht dabei nach einer hervorragenden Smartwatch, die euch dabei unterstützt oder einfach schick aussieht? Dann habe ich jetzt fünf Modelle im Repertoire.
Meine fünf Empfehlungen in der Übersicht:
Pixel Watch 4
Preis: ab 257 Euro (41 Millimeter)
Sucht ihr eine Smartwatch mit möglichst vielen smarten Funktionen, dann ist die Pixel Watch 4 die richtige Wahl. Haltet ihr die Uhr an den Mund, könnt ihr direkt mit Gemini sprechen. Das hat im Test hervorragend funktioniert!
Das neue Ladekabel verwandelt die Smartwatch in eine schicke Nachttischuhr. Ebenfalls praktisch: Sollte die Uhr kaputtgehen, lässt sie sich leicht reparieren, ohne dass man sie komplett ersetzen muss.
In puncto Sport- und Schlaftracking spielt die Uhr, wie von Google gewohnt, ganz oben mit. Sogar bei den Wachphasen lässt die Pixel Watch 4 nichts zu wünschen übrig.
Im Test schaffte die Uhr bei moderater Nutzung locker zwei Tage. Wer zudem nach einer Smartwatch mit breiter App-Vielfalt und zahlreichen praktischen Features sucht, wird sich mit diesem Modell pudelwohl fühlen.
Leider hatte die Software der Pixel Watch 4 zumindest bei mir gelegentlich mit Rucklern zu kämpfen. Zudem verlangt Google für sämtliche Fitbit-Features ein kostenpflichtiges Abonnement.
- Extrem Smart, großer Funktionsumfang
- Reparaturfreundlich
- Präzise Messdaten
- Datenschutz
- Software hakt gelegentlich
- Premium-Abonnement für alle Funktionen
Galaxy Watch8
Preis: ab 220 Euro (40 Millimeter)
Wenn ihr ein Samsung-Handy habt, solltet ihr die Wahl der Pixel Watch 4 überdenken. In Verbindung mit einem Galaxy-Handy erhaltet ihr die volle Funktionsbandbreite, zu der unter anderem EKG- und Blutdruckmessung sowie Benachrichtigungen über unregelmäßigen Herzrhythmus gehören.
Im Test lieferte die Smartwatch sehr zuverlässige Ergebnisse bei der Herzfrequenzmessung.
Auch beim Schlaftracking gibt es bei der Galaxy Watch8 wenig zu bemängeln. Im Vergleich mit dem Oura Ring und der Apple Watch Ultra 2 zeigt Samsungs Smartwatch eine hohe Übereinstimmung mit den beiden anderen Geräten in Bezug auf die Schlafdauer.
Allerdings hält die Uhr mit einer Akkulaufzeit von nur eineinhalb Tagen nicht mit anderen Smartwatches mit. Dafür bietet sie einige smarte Features, darunter die Integration von Googles Gemini, LTE-Konnektivität, Musikstreaming-Dienste, ein präzises Dual-GPS (L1+L5) und vieles mehr.
- Großartiger Funktionsumfang
- Präzise Messdaten
- Schönes, angenehmes Design
- Vergleichsweise kurze Akkulaufzeit
- Alle Features nur mit Samsung-Handy
Amazfit Active 2 (Premium)
Preis: 103 Euro
Die Amazfit Active 2 befindet sich zwar noch in meinem Test, aber bereits jetzt ist die Uhr eine klare Empfehlung in puncto Preis-Leistung.
Neben der Optik ist das Highlight definitiv das sehr helle OLED-Display, das Spitzenwerte von 2.000 Nits erreicht. Ebenfalls positiv ist die Akkulaufzeit von etwa acht Tagen bei moderater Nutzung.
Wenn ihr die Uhr kauft, um Schritte zu tracken, macht ihr nichts falsch. Bei der Messung der Herzfrequenz im hohen Bereich kommt es sporadisch zu kleinen Ungenauigkeiten.
Beim Schlaftracking gibt es ebenfalls Kritik: Die Wachphasen werden Amazfit-typisch nicht zuverlässig erkannt. Wenn ihr zudem eine Smartwatch zum mobilen Bezahlen sucht, prüft unbedingt vorher, ob eure Bank mit Zepp Pay kompatibel ist.
16:02
Smart-Ring als Alternative zur Smartwatch? Das müsst ihr unbedingt vorher wissen!
Positiv hervorzuheben ist, dass Amazfit eine Kartennavigation mit Abbiegehinweisen bereitstellt. Außerdem unterstützt die Uhr das Empfangen von Mitteilungen vom Smartphone und in der App gibt es eine große Auswahl kostenloser Zifferblätter.
- Helles Display
- Akkulaufzeit
- Schickes Design
- Herzfrequenz und Wachphasen stellenweise ungenau
- Zepp Pay
Amazfit T-Rex 3 Pro
Preis: 360 Euro
Zwar fällt die Outdoor-Smartwatch nicht unter die Frühlingsangebote, doch ist sie in meinen Augen mit einem Preis von 360 Euro ein bärenstarkes Angebot. Das gilt besonders im Hinblick auf wesentlich teurere Alternativen wie die Garmin Fenix 8 oder die Suunto Vertical 2.
Die Amazfit T-Rex 3 Pro kann es mit den beiden Geräten nämlich locker aufnehmen. Das Gehäuse ist extrem robust und die Knöpfe haben einen angenehmen Widerstand. Mit 3.000 Nits macht das Display ordentlich was her.
Abzüge in der B-Note gibt es beim Armband, das zumindest bei mir nicht sonderlich bequem anliegt.
In puncto Outdoor überzeugt die Smartwatch aber auf ganzer Linie.
- Die Routennavigation ist präzise und sehr übersichtlich gestaltet.
- Über die App kann eine eigene Route erstellt und nahtlos auf die Uhr übertragen werden.
- Amazfit macht es Garmin (fast) gleich und bietet Roundtrip-Routing. Basierend auf eurem Standort und der Angabe von Kilometern erstellt die Uhr eine Wanderstrecke für euch.
Bei der Herzfrequenzmessung leistet sich die Smartwatch keinen Patzer. Beim Schlaftracking fehlt hingegen die Erkennung der Wachphasen.
- Preis-Leistung
- Routennavigation, Kartenerstellung
- Sehr helles Display
- Zepp Pay
- Geringe App-Vielfalt
Garmin Fenix 8
Preis: 670 Euro
Die T-Rex 3 Pro ist die Preis-Leistungs-Alternative zur Fenix 8 von Garmin. Letztere bleibt jedoch der Outdoor-König.
Für den reduzierten Preis erhaltet ihr eine Uhr, die kaum Wünsche in Bezug auf Outdoor- und Sportfunktionen offenlässt. Dazu trägt auch die App bei, die mit schier unzähligen Features auftrumpft.
Hier sind drei Beispiele:
- Umgebung erkunden: Mit dieser Funktion lassen sich Points of Interest wie Restaurants, Tankstellen oder Sehenswürdigkeiten in der näheren Umgebung anzeigen. Das ist besonders hilfreich, wenn man sich in einer unbekannten Gegend orientieren möchte, beispielsweise im Urlaub.
- Strecke erstellen: Damit könnt ihr direkt auf der Uhr eine neue Route planen. Ihr könnt Punkte auf der Karte auswählen, um eine individuelle Route zu erstellen.
- Peilen und los. Mit dieser Funktion kann eine direkte Linie zu einem sichtbaren, entfernten Objekt erstellt werden. Das ist nützlich für die Navigation zu Landmarken, die in der Ferne zu sehen sind.
Mein persönliches Highlight ist aber nach wie vor das zuvor erwähnte Roundtrip-Routing: Die Smartwatch erstellt eine Route anhand der angegebenen Distanz. Zudem könnt ihr zwischen den Optionen Laufen, Gehen und Wandern wählen.
In puncto Herzfrequenzmessung ist die Fenix 8 auf absolutem Top-Niveau und zieht mit einem Brustgurt gleich. Wie andere Sportuhren auch kämpfte die Garmin im Test hingegen mit der Erkennung von Wachphasen.
Zudem dürft ihr keinen großen App-Store wie bei Apple und Google erwarten. Die Auswahl der unterstützten Banken für Garmin Pay ist gering und für sämtliche Funktionen wird ein Abonnement fällig (9 Euro pro Monat oder 90 Euro pro Jahr).
- Sehr viele Outdoor-Features
- Herzfrequenzmessung
- Kartennavigation
- Teuer
- Abonnement für alle Funktionen
- Garmin Pay
Das sind meine fünf Empfehlungen für den Frühling. Was ist eure Meinung zu den Smartwatches? Habt ihr eines dieser Modelle und könnt es ebenfalls empfehlen? Welche Alternativen sind eurer Meinung nach (noch) besser? Welche Funktionen sind euch bei einer Smartwatch am wichtigsten? Schreibt eure Antworten gerne unten in die Kommentare!




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