Eigentlich setzt AMD offiziell nicht auf Krypto-Mining, um die Verkäufe der eigenen Grafikkarten zu stärken, doch spezielle Treiber mit Optimierungen für entsprechende Berechnungen lassen hier auch andere Schlussfolgerungen zu. Zwar werden auch viele Geforce-Grafikkarten von Nvidia von Krypto-Minern gekauft, doch in vielen Fällen rechnen die Radeon-Modelle von AMD effektiver und sind daher auch beliebter in der Krypto-Mining-Branche.
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Radeons verkaufen sich besser als sonst
Das wirkt sich auch deutlich auf die Verkaufszahlen bei den Grafikkarten aus, wie Jon Paddie Research meldet. Bei den dedizierten Grafikkarten konnte AMD im 4. Quartal 2017 einen starken Anstieg bei den Marktanteilen verzeichnen. Von 27,2 Prozent im 3. Quartal 2017 stieg der AMD-Anteil auf 33,7 Prozent im 4. Quartal, während Nvidia entsprechend ein Absinken von 72,8 auf 66,3 Prozent hinnehmen musste.
Laut dem Bericht wurden im gesamten Jahr 2017 mehr als drei Millionen Grafikkarten nur an Krypto-Miner verkauft und damit 776 Millionen US-Dollar Umsatz gemacht. Auch hier war AMD laut Jon Peddie Research das Unternehmen, das davon besonders profitierte.
Grafikkarten werden weiter teurer
Diese Situation mit steigenden Marktanteilen für AMD hat sich damit stark von den Bedürfnissen der PC-Gamer entfernt, denn hier bietet Nvidia auch nach der Veröffentlichung der Radeon RX Vega 56 und Radeon RX Vega 64 noch immer die leistungsstärksten Grafikkarten.
Allerdings steigen auch die Preise für Geforce-Grafikkarten stark an und laut den letzten Gerüchten soll das noch bis in den Herbst 2018 weiter der Fall sein - es sei denn, es tritt der von manchen erwartete große Crash bei den Krypto-Währungen ein. Bisher haben sich Bitcoin und Co. aber nach jedem Kurseinbruch recht schnell wieder erholt.
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