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Anno 117 hat eine praktische Stempel-Funktion – und die alten Römer haben sie beim Städtebau fast genauso genutzt

Imperium aus dem Kopierer: Von Londinium bis Nordafrika folgten neue römische Kolonien denselben architektonischen Prinzipien und Strukturen. Ihre Spuren könnt ihr bis heute finden!

Die echten römischen Städte entstanden quasi am Kopierer – wir nehmen euch mit auf eine Zeitreise von Londinium bis Nordafrika. Die echten römischen Städte entstanden quasi am Kopierer – wir nehmen euch mit auf eine Zeitreise von Londinium bis Nordafrika.

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Römische Städte waren der verlängerte Arm eines Reichs, das auf Expansion und Machtausbau getrimmt war. Neue Siedlungen sprossen deshalb nicht einfach planlos aus dem Boden, sondern folgten klaren Regeln und wiedererkennbaren Mustern. Das daraus entstandene typisch römische Stadtbild lebt bis heute weiter, nicht nur in Spielen wie Anno 117.

Einfluss durch Ordnung

Ob in der Architektur, dem Staatswesen oder beim Militär, im antiken Rom galt ­Ordnung als absolutes Leitmotiv. Der rö­mische Architekt und Philosoph Vitruv umschreibt die Bedeutung von »ordinatio« (Ordnung) und »dispositio« (Struktur) gar als die grundlegenden, sinnstiftenden Elemente in der Architektur.

Video starten 2:40 Anno 117: Schönbauen vs Effizienz vs Militär? Im Launch-Trailer streiten die wichtigsten Anno-Statthalter miteinander

Wenn es nach ihm geht, können Gebäude und ganze Städte gar erst durch die richtige Proportion, Symmetrie und Anordnung ihrer Einzelteile zu einem funktionierenden Ganzen werden. Die Gedanken mögen philosophischen Ursprungs sein, bringen aber den Drang Roms nach größtmöglicher Disziplin und Planbarkeit auf den Punkt.

Da wundert es nicht, dass die Römer ihre Militärlager, die sogenannten Castra, schon im 3. Jahrhundert v. Chr. nach einem strengem, einheitlichem Plan angelegt haben. Die Basis für den typischerweise quadra­tischen Grundriss bildeten dabei stets die beiden Hauptachsen »Cardo maximus« (Nord-Süd) und »Decumanus maximus« (Ost-West), an deren Kreuzungspunkt sich das Stabsgebäude befand, die Principia.

Die Ruinen des römischen Castra in Hard Knott, England, sehen fast aus, als hätte man sie auf den Hügel gestempelt. (Foto: Wikimedia, Andy Beecroft) Die Ruinen des römischen Castra in Hard Knott, England, sehen fast aus, als hätte man sie auf den Hügel gestempelt. (Foto: Wikimedia, Andy Beecroft)

An ihren vier Endpunkten versperrten Tore den Weg, ein Außenwall und Ecktürme boten Schutz vor Eindringlingen. Fehlt nur noch das charakteristische rechtwinklige Straßennetz, das mit praktischen Querverbindungen für kürzere Wege sorgte und Flächen für Unterkünfte, Lagerräume und (ganz wichtig) die Latrinen schuf.

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