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Fazit: Anno 1800: Dächer der Stadt im Test – Der Endboss aller Aufbauspiel-DLCs

Fazit der Redaktion

Heiko Klinge
@HeikosKlinge

Ich so: Pff, so einen Anno-DLC-Test kriegst du als Serienveteran doch locker weggefrühstückt. Dächer der Stadt so: Haha … Muahahahahaha! Mit seinen ultralangen Produktionsketten, den Mehrzweck-Produktionsgebäuden, dem Hochaus-Puzzeln und dem gigantischen Monumentalbau stellt es selbst das legendär anspruchsvolle Anno 2070: Die Tiefsee in den Wolkenkratzer-Schatten.

Doch je mehr ich mich in seine Komplexität reinfieselte, umso mehr wuchs das Verständnis, dass Ubisoft Mainz mit dem letzten DLC genau das liefert, was sich die Fans wünschen, die Anno 1800 nun schon seit drei Jahren die Treue halten. Auf der einen Seite eine ultimative Herausforderung, die selbst voll ausgebaute Inselreiche nicht im Vorbeigehen lösen. Auf der anderen einen motivierenden Grund, Anno 1800 in den Jahren bis zum Nachfolger immer wieder hervorzukramen. Denn schließlich gibt es immer einen Wolkenkratzer, der sich noch weiter in die Höhe schrauben lässt.

Dass dabei die Anno-Einsteiger auf der Strecke bleiben, liegt in der Natur des Konzeptes. Dennoch wären meiner Meinung nach mehr helfende Hände durchaus möglich gewesen, etwa beim Warenbedarf der Hochhaus-Bewohner oder gleich mit einem optionalen Kreativmodus. Das ändert aber nichts daran, dass Dächer der Stadt ein konsequentes und spannendes Finale für die dreijährige Season-Pass-Reise liefert, an deren Endstation ein auf Jahre unumstößlicher Meilenstein des Aufbauspiel-Genres steht.

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