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Fazit: Aquaman in der Kritik - Wird »niemandes Lieblingsheld« zum Kinohit?

Fazit der Redaktion

Dimitry Halley
@dimi_halley

Aquaman hinterlässt mich ziemlich unentschlossen. Auf der einen Seite hat der Film sehr viele potenzielle Schwachstellen, die man beim Schauen kaum übersehen kann. Häufig musste ich mir genauso an die Stirn greifen wie die Kollegen, wenn mal wieder ein Witz in die Hose ging oder ein vermeintlich epischer Moment den Bogen überspannte. Und diese Logiklücken! Ich meine, wenn man sich vor Meeresbewohnern verstecken will, warum sollte man dann bitte in einen Leuchtturm flüchten? An eine Küste? Für sowas geht man doch auf einen Berg oder so. Als ob ein Fischmensch bis in die Schweizer Alpen stapfen würde.

Auf der anderen Seite nimmt sich der Film eben auch nicht wirklich ernst. Angesichts all der eigenen Fehler zuckt er mit den Schultern und sagt sich: »Ja, gut, mag alles stimmen, wir haben aber trotzdem Spaß.« Und den hatte ich auch. Einige Action-Szenen sind toll in Szene gesetzt, statt permanent zu schneiden, hält die Kamera auch mal drauf. Gerade Comic-Fans dürften sich über den eindrucksvoll inszenierten Trench freuen, die Musik knallt deutlich imposanter als bei Marvel und diese ganze Atlantis-Welt konnte mich für die zweieinhalb-stündige Laufzeit in ihren Bann ziehen. Kein leichtes Urteil, aber unterm Strich kann ich Aquaman all den Zuschauern empfehlen, die bei Action-Trash ihr Hirn ausschalten können. Blubb.

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