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Euer Verhalten in Arc Raiders ist so faszinierend, dass eine Neurologie-Professorin darin das perfekte psychologische Experiment sieht

Entwickler Embark Studios bekommt einen ungewöhnlichen Vorschlag aus der Wissenschaft: Arc Raiders eignet sich offenbar hervorragend als psychologisches Studienobjekt.

Die Konfrontationen in Arc Raiders sorgen auch bei Verhaltensforschern für Aussehen. (Bild: Google Gemini) Die Konfrontationen in Arc Raiders sorgen auch bei Verhaltensforschern für Aussehen. (Bild: Google Gemini)

Extraction-Shooter leben von Spannung, Loot und dem ständigen Misstrauen gegenüber anderen Spielern. In Arc Raiders treibt die Community diese Dynamik offenbar auf die Spitze.

Die Interaktionen zwischen den Spielern sind mittlerweile so komplex und unvorhersehbar, dass sie die Aufmerksamkeit der Wissenschaft auf sich ziehen. Patrick Söderlund, CEO von Embark Studios, berichtete kürzlich von einem Gespräch mit einer Neurologie-Professorin, die den Shooter am liebsten für eine akademische Studie nutzen würde.

Ein Abendessen mit Folgen

Im Gespräch mit IGN verriet Söderlund Details zu einer Unterhaltung, die er vor wenigen Tagen führte. Eine befreundete Professorin für Neurologie sprach ihn direkt auf sein Spiel an. Ihre Einschätzung fiel dabei drastisch aus. Sie riet ihm, das eigentliche Spielgeschehen völlig auszuklammern, da der wahre Wert des Titels an einer ganz anderen Stelle liege.

Video starten 1:06:34 ARC Raiders hat die besten Videospiel-Storys, die nie geschrieben wurden

Laut Söderlund sagte sie: »Hör zu, du hast keine Ahnung, was du da gebaut hast. Vergiss das Spiel an sich.«

Ihre Faszination dreht sich um die sozialen und psychologischen Mechanismen, die während einer Runde ablaufen.

Für die Wissenschaftlerin gleicht Arc Raiders einem riesigen Sozialexperiment: Sie schlug dem Embark-Chef vor, eine Kooperation mit Medizinern einzugehen. Das Ziel einer solchen Zusammenarbeit wäre die Erforschung der menschlichen Verhaltensweisen, die der Titel bei seinen Nutzern auslöst.

Keine offizielle Studie geplant

Söderlund selbst zeigt sich von dieser Sichtweise begeistert und sieht sie durch das tägliche Geschehen auf den Servern bestätigt. Das Spiel bietet euch Freiheiten, die weit über bloße Schusswechsel hinausgehen.

Statt nur Quests abzuarbeiten oder so viel Beute wie möglich zu sammeln, entwickeln viele von euch eigene Verhaltensmuster. Einige spielen extrem aggressiv, andere versuchen, ihre Mitspieler in Fallen zu locken – und ein beachtlicher Teil sucht stets nach friedlichen Lösungen oder spontanen Bündnissen.

Trotz des akademischen Interesses und der Faszination des CEOs wird es wohl vorerst keine offizielle medizinische Studie in Zusammenarbeit mit Embark Studios geben. Söderlund stellte klar, dass sie diesen Schritt wahrscheinlich nicht gehen werden.

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