33 Prozent bei Rotten Tomatoes und nur 96,2 Millionen US-Dollar bei einem Budget von 200 Millionen eingespielt: Matthew Vaughns neuester Actionfilm ist definitiv hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Dabei hatte der Regisseur große Pläne für Argylle - gleich mehrere Filmfortsetzungen und TV-Serien sind beziehungsweise waren geplant.
Die will Vaughn aber (noch) nicht aufgeben, wie er im Gespräch mit Empire verrät. Dem Regisseur zufolge schlägt sich seine Agenten-Komödie auf Streamingdiensten ziemlich gut und bei Zuschauern scheint Argylle definitiv irgendwo einen Nerv zu treffen: Bei Rotten Tomatoes kommt der Film zum Beispiel auf einen soliden Audience Score von 77 Punken.
Der Argylle-Flop hat Matthew Vaughn eiskalt erwischt
Vaughn macht aber kein Geheimnis daraus, dass ihn die negative Kritiker-Resonanz und auch das Einspielergebnis von Argylle enttäuscht haben. Im Interview erklärt der Filmemacher:
[...] Bei Argylle war ich unvorsichtig. Wir hatten Testvorführungen, die wirklich fantastisch gelaufen sind. Die Nacht der Premiere war ein großer Spaß und [...] die Aufregung war wirklich groß. [...] Es ist ein spaßiger Film zum Wohlfühlen oder zumindest habe ich das gedacht.
Wir haben keinen Citizen Kane gedreht, aber verdammt, als die Reviews aufschlugen habe ich mir gedacht Was habe ich getan, dass die Leute so aufgebracht sind?
Sie waren wirklich giftig. Ich behaupte nicht, dass der Film perfekt sei, aber ich dachte nicht, dass er so viele Leute so sehr aufregt. Das hat mich wirklich überrascht.
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Henry Cavill als fiktiver Agent: Was im Actionfilm Argylle geschrieben wird, wird zur Realität
Argylle startete am 1. Februar 2024 in den deutschen Kinos und auch wir waren in unserer Filmkritik alles andere als begeistert. Wie bereits erwähnt ließ das Einspielergebnis um die Agenten-Komödie mit einer ganzen Wagenladung an Stars (unter anderem Henry Cavill, John Cena, Bryce Dallas Howard, Sam Rockwell, Bryan Cranston und mehr) an den Kinokassen zu wünschen übrig.
Nur wenige Wochen später war auch dem zweiten Actionfilm mit Henry Cavill im Jahr 2024 kein Erfolg vergönnt: The Ministry of Ungentlemanly Warfare von Regisseur Guy Ritchie konnte trotz solider Kritiken an den Kinokassen bei einem Budget von 60 Millionen US-Dollar nur 25 Millionen einspielen. In Deutschland kam der Film bisher gar nicht raus.
Vielleicht hat Henry Cavill mit seinen zukünftigen Rollen mehr Glück.
Mehr zu Cavills kommenden Projekten - wie zum Beispiel Highlander vom John-Wick-Regisseur Chad Stahelski oder die Amazon-Verfilmung von Warhammer 30K - könnt ihr unter den Links oben nachlesen.
Habt ihr Argylle bereits gesehen und wenn ja, wie gut hat euch der neueste Actionfilm von Regisseur Matthew Vaughn gefallen? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!
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