Der MMO-Skandal um Ashes of Creation hat sich lange angekündigt und lässt jetzt Hunderttausende enttäuscht zurück

Warum das ambitionierte MMORPG Ashes of Creation scheitern musste und welche Rolle dubiose Geschäftsmodelle beim Untergang von Intrepid Studios spielten.

Spieler von Ashes of Creation stehen bedröppelt da (oder sitzen auf ihrer Reitziege): Scam-Vorwürfe um das MMO von Steven Sharif erschüttern gerade die Branche. Dabei lag dort schon seit Jahren einiges im Argen. (Screenshots: SteamLethesssonaeko_) Spieler von Ashes of Creation stehen bedröppelt da (oder sitzen auf ihrer Reitziege): Scam-Vorwürfe um das MMO von Steven Sharif erschüttern gerade die Branche. Dabei lag dort schon seit Jahren einiges im Argen. (Screenshots: Steam/Lethess/sonaeko_)

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Die Träume von einer neuen Ära der Online-Rollenspiele sind am 31. Januar 2026 endgültig verpufft. Was als das ambitionierteste Projekt der Crowdfunding-Geschichte begann, endete in einem Chaos aus Massenentlassungen, juristischen Winkelzügen und dem Rückzug einer schillernden Galionsfigur.

Ashes of Creation versprach uns eine lebendige MMO-Welt, in der jede Tat zählt. Am Ende bleibt davon nur die bittere Erkenntnis, dass wir wohl einer perfekt inszenierten Marketing-Illusion aufgesessen sind. Erst im Rückblick wird klar: Das zeichnete sich schon seit Jahren ab.

Peter Bathge
Peter Bathge

Für Peter gibt es nichts Schöneres, als sich aufzuregen. Über kaputte Spiele. Über dumme Geschichten. Über hinrissige Mechaniken. Das macht er nun schon bald seit 20 Jahren beruflich, in Fürth und München, auf Messen wie E3 und Gamescom. Als Kolumnist und Report-Experte liebt er es, freien Autoren und Autorinnen Ideen einzuflüstern und Überschriften zu brainstormen. Wenn er weder spielt noch schreibt, schaut er am liebsten Filme oder liest ein gutes Buch aus den Bereichen Fantasy und Science-Fiction.

Video starten 2:14 Kein MMO der nächsten Generation: Schon der Anfang von Ashes of Creation war sehr klassisch

Ein Heilsversprechen auf tönernen Füßen

Die Begeisterung war 2017 greifbar. Über drei Millionen US-Dollar flossen allein über Kickstarter in die Entwicklung von Ashes of Creation. Heute sind die fast 20.000 Unterstützer der Crowdfunding-Kampagne und die nach Schätzungen zwischen 200.000 und 300.000 Käufer der Early-Access-Version die Gelackmeierten. Es stellt sich heraus: Hinter der Fassade aus High-Fantasy-Artworks und enthusiastischen Livestreams verbargen sich von Anfang an strukturelle Probleme.

Als der spätere Creative Director Steven Sharif 2017 mit den von ihm gegründeten Intrepid Studios die Bildfläche betrat, trat er als Retter eines stagnierenden Genres auf. Ashes of Creation sollte anders sein als andere MMOs, mit Siedlungen, die sich dynamisch durch Spielerinteraktion von einem Zeltlager zur Metropole entwickeln.

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