Fazit: Assetto Corsa im Test - Mehr Grip als Project Cars

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Fazit der Redaktion

Heiko Klinge: Es ist zum Motorenheulen: Seit GTR 2 warte ich jetzt schon auf ein Rennspiel, das wirklich in allen Simulationsdisziplinen überzeugt. Auch Assetto Corsa ist zumindest in der aktuellen Version nur ein Teilerfolg. So sehr mich das fantastische Fahrgefühl auch begeistert, so sehr stören mich das lieblose Drumherum, die schwache Streckengrafik und das fehlende Wettersystem. All das kann Project Cars bereits deutlich besser, dafür ist mir hier die Physik noch (!) zu unpräzise.

Eine Simulation mit der Technik, dem Umfang und der Detailverliebtheit von Project Cars, kombiniert mit dem Fahrverhalten von Assetto Corsa wäre entsprechend genau das, auf das ich jetzt schon seit zehn Jahren warte. Und wahrscheinlich noch deutlich länger warten werde. Bis dahin träume ich von einer Kooperation der Assetto-Corsa- und Project-Cars-Entwickler. Und von GTR 3, das nach der Insolvenz von Entwickler SimBin weiter auf Eis liegt.

Johannes Rohe: Meinen Aha-Moment mit Assetto Corsa erlebte ich recht früh in der ziemlich eintönigen Karriere. Ich hatte gerade zahlreiche Runden in einem BMW Z4 auf dem Nürburgring absolviert und fühlte mich mit Strecke und Fahrzeug recht vertraut, da durfte ich im letzten Event der Rennklasse meinen Boliden tauschen - gegen einen Z4 GT3. Diese Beschleunigung! Dieser Grip! Die Verzögerung! Ein Unterschied wie Tag und Nacht! Wahnsinn! Klar ist das nur logisch, doch dank der genialen Fahrphysik und der noch genialeren Force-Feedback-Effekte in Assetto Corsa war dieser Unterschied für mich so spürbar wie in kaum einem Rennspiel zuvor. In diesem Moment hätte ich dem Spiel beinahe alles verziehen.

Nüchtern betrachtet hat die italienische Rennsimulation allerdings einige Makel, die auch durch die tollen Mods der fleißigen Community nicht aufgewogen werden. Vor allem die fehlenden Witterungsbedingungen sind eine Enttäuschung. Außerdem vermisse ich die Möglichkeit, eine echte Rennsaison zu fahren. Kunos Simulazioni arbeitet jedoch weiterhin fleißig an ihrem Spiel, so dass sich daran noch vieles ändern kann.

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