Sony bewirbt sein neues Xperia 10 VII vollmundig: Elegant, ausgeklügelt, mit beeindruckender Akkulaufzeit und kinoreifem Display. Auf dem Papier klingt das verlockend.
In der Realität tritt das Handy aber in einer umkämpften Preisklasse an. Das neue Xperia steht für 450 Euro im Händlerregal neben starken Konkurrenten wie dem Samsung A56, Poco F7 oder auch Nothing (3a).
Immerhin hat Sony ein Ass im Ärmel: Features, die in der Mittelklasse fast schon ausgestorben oder nur in der Oberklasse zu finden sind: Kopfhöreranschluss, erweiterbarer Speicher und ein physischer Kamera-Auslöser. Dafür gibt es aber wiederum deutliche Abstriche bei der Leistung.
Das Xperia 10 VII hat mich im Test regelrecht hin- und hergerissen. Wem kann ich das Handy empfehlen?
Transparenzhinweis: Sony hat mir das Xperia 10 VII für den Test kostenfrei zur Verfügung gestellt. Der Hersteller hatte keinen Einfluss auf den Artikelinhalt und bekam keine Einsicht vor dem Erscheinen des Tests. Es bestand keine Verpflichtung zu einem Testbericht.
Inhaltsverzeichnis
So habe ich getestet
Ich habe das Sony Xperia 10 VII über einen Zeitraum von einer Woche so vielseitig wie möglich im Alltag verwendet. Ganz ersetzen konnte ich mein Hauptgerät (iPhone) nicht, da meine Kommunikation größtenteils über iMessage läuft und ich zudem verschiedene Geräte über Apple HomeKit steuere.
Spezifikationen
| Kategorie | Spezifikationen |
|---|---|
| Display | 6,1 Zoll OLED, 1.080 x 2.340 Pixel (422 ppi), 120 Hertz |
| Abmessungen | 153,0 x 72,0 x 8,3 Millimeter |
| Gewicht | 168 Gramm |
| Prozessor | Qualcomm Snapdragon 6 Gen 3 |
| RAM | 8 Gigabyte |
| Speicher | 128 Gigabyte, erweiterbar per microSD (bis 2 Terabyte) |
| Hauptkamera | 50 Megapixel (f/1.9, OIS) |
| Ultraweitwinkel | 13 Megapixel (f/2.4, 123°) |
| Frontkamera | 8 Megapixel (f/2.0) |
| Akku | 5.000 Milliamperestunden |
| Laden | 30 Watt kabelgebunden |
| Betriebssystem | Android 16 |
| Updates | 4 Jahre Android, 6 Jahre Sicherheitspatches |
| Wasserschutz | IP65/IP68 |
| Preis | 449 Euro (UVP) |
Preis und Verfügbarkeit
Das Sony Xperia 10 VII kostet 449 Euro (UVP) und ist seit September 2025 im Handel erhältlich. Es gibt nur eine Speichervariante mit 8 Gigabyte Arbeitsspeicher und 128 Gigabyte internem Speicher. Erhältlich ist das Smartphone in den Farben Holunderweiß, Kohlschwarz und Türkis.
Lieferumfang
Der Lieferumfang des Xperia 10 VII fällt minimalistisch aus – typisch für Sony in den letzten Jahren und selbst beim teureren Xperia 1 VII nicht anders.
Im Paket befinden sich:
- Sony Xperia 10 VII
- Kurzanleitung
Ein Netzteil, Ladekabel oder eine Schutzhülle liegen nicht bei. Auch eine Displayschutzfolie ist ab Werk nicht aufgebracht, sodass ihr selbst für entsprechenden Schutz sorgen solltet.
Man kann sich darüber streiten, wie viel Lieferumfang bei einem Smartphone angebracht ist – brauchen wir noch ein Netzteil, benötigen wir noch ein Ladekabel? Ich komme inzwischen gut ohne solches Zubehör aus, finde es aber gut, wenn Hersteller ab Werk zumindest einen Displayschutz anbringen und eine Schutzhülle beilegen.
7:52
Sony Xperia 10 VII im Schnellcheck
Design und Verarbeitung
Optisch bleibt Sony seiner Designsprache treu: Das Xperia 10 VII besitzt das herstellertypische Display im 19:5:9-Format, das sich mittlerweile durch die gesamte Xperia-Reihe zieht. Es ist schmaler als Geräte mit 16:9-Bildschirm und etwas länger – ähnlich dem 21:9-Kinoformat. Das macht das Smartphone angenehm handlich – mit 168 Gramm ist es zudem ein echtes Leichtgewicht.
Die Rückseite sowie der Rahmen bestehen aus Kunststoff, nicht aus Glas und Metall. In dieser Preisklasse ist das zwar nicht mehr ganz Standard, mich persönlich stört es aber nicht. Tatsächlich verzeiht Kunststoff unter Umständen sogar eher einen Stoß oder Sturz, ohne einen Sprung oder eine Delle davonzutragen.
Allerdings gibt es auch einen Nachteil: Das Kunststoffgehäuse ist anfällig für Fingerabdrücke und Staub. Nach kurzer Zeit ist die Rückseite voller Abdrücke – das sieht nicht besonders schön aus.
Die Verarbeitung ist ansonsten sehr gut. Ich finde keine unsauberen Übergänge oder scharfe Kanten. Das Gerät fühlt sich solide an, auch wenn es natürlich nicht so wertig wirkt wie das deutlich teurere Xperia 1 VII mit seiner strukturierten Glasrückseite.
Mit 153 x 72 x 8,3 Millimetern ist das Xperia 10 VII schön kompakt. Das schmale Format macht die Einhandbedienung möglich, was mittlerweile bei vielen Modellen aufgrund ihrer Größe kaum mehr möglich ist.
Erhältlich ist das Smartphone in drei Farbvarianten – mein Testmuster in Türkis finde ich richtig schick.
Die physischen Tasten und Anschlüsse:
- Rechts sitzen Ein- und Ausschalter mit integriertem Fingerabdrucksensor, die Lautstärkewippe und der dedizierte Kamera-Auslöser. Die Tasten haben einen guten Druckpunkt, allerdings leichtes Spiel im Gehäuse.
- An der Oberseite befinden sich der 3,5-Millimeter-Kopfhöreranschluss sowie ein Mikrofon.
- An der Unterseite finden USB-C-Buchse und Hauptmikrofon ihren Platz.
- Der SIM- und microSD-Kartenschacht lässt sich ohne Werkzeug entnehmen – ein praktisches Detail, das ich von den Sony-Audioplayern kenne und schätze.
- Bei den Lautsprechern geht Sony im Vergleich mit anderen Herstellern seinen eigenen Weg: Beide Speaker sitzen zwischen Display und Rahmen, sind also nach vorne gerichtet. Das hat einen Vorteil (später mehr dazu).
Trotz des Kopfhöreranschlusses und des werkzeuglosen Kartenschachts ist das Gerät nach IP65/IP68 gegen Staub und Wasser geschützt.
Der Fingerabdrucksensor in der Seitentaste funktioniert zuverlässig und entsperrt das Gerät schnell. Allerdings ist er etwas klein geraten und bei feuchten Fingern nicht immer treffsicher.
Display
Das 6,1 Zoll große OLED-Panel ist eine eindeutige Verbesserung gegenüber dem Vorgängermodell. Erstmals setzt Sony beim Xperia 10 auf ein OLED-Panel mit 120 Hertz Bildwiederholungsrate – vorher waren es nur 60 Hertz.
Geschützt ist der Bildschirm durch das robuste Gorilla Glass Victus 2 – nicht ganz Highend, aber immerhin nur eine Stufe darunter. Somit kann man einen ordentlichen Schutz gegenüber Kratzern erwarten.
Mit einer Auflösung von 1.080 x 2.340 Pixel (422 ppi) ist der Bildschirm schön scharf. Die Farben sind kräftig, die Kontraste exzellent – typisch OLED.
Sony macht keine Angaben zur maximalen Helligkeit. In der Praxis ist das Display bei Sonnenlicht ausreichend hell und vernünftig ablesbar. GSMArena hat beim Smartphone eine maximale Helligkeit von 1.024 Nits gemessen – das ist zwar ganz ordentlich, aber viele Konkurrenten in dem Preisbereich wie das Poco F7 (mit 1.700 Nits) bieten eine deutlich höhere Leuchtkraft.
Die 120-Hertz-Bildwiederholrate sorgt für eine flüssige Darstellung. Ob beim Scrollen durch Menüs oder beim Anschauen von Videos – alles läuft geschmeidig.
Was mir negativ auffällt: Der Bildschirm lässt sich nicht per Tippen aufwecken. Das stört mich, da ich diese Funktion häufig nutze, wenn das Handy neben mir auf dem Schreibtisch liegt. Stattdessen muss ich jedes Mal eine Taste drücken.
Ein Always-On-Display (AOD) gibt es auch nicht. Die Uhrzeit und Benachrichtigungen werden also nicht dauerhaft angezeigt, wenn der Bildschirm aus ist.
Sony verzichtet weiterhin auf Notch oder Punch-Hole und setzt stattdessen auf etwas dickere Bildschirmränder oben und unten. Das mag für manche Nutzer veraltet wirken – mich stört es ehrlich gesagt nicht.
Es hat sogar Vorteile: So zeigt der Bildschirm Inhalte vollflächig an und die Stereo-Frontspeaker haben genug Platz.
Prozessor und Speicher
Hier wird es kritisch: Das Xperia 10 VII setzt auf den Qualcomm Snapdragon 6 Gen 3 – einen recht schwachen Mittelklasse-Chip, der in Sachen Leistung deutlich hinter vielen Konkurrenten in dem Preissegment zurückbleibt.
Die Benchmark-Ergebnisse sprechen eine klare Sprache: In Geekbench 6 erreichte das Sony-Handy 1.029 Punkte im Single-Core und 2.945 Punkte im Multi-Core-Test. Prozessorseitig liegt es damit auf dem Niveau eines Samsung Galaxy A36, welches zu einer UVP von 380 Euro in den Handel kam.
Geekbench CPU Single Core
Sony Xperia 10 VII
- Bewertung
- 0
- 760
- 1520
- 2280
- 3040
- 3800
Im AnTuTu-Benchmark erreichte das Xperia 10 VII 867.875 Punkte bei der Gesamtperformance. Hier bewegen wir uns dann in etwa auf einem Level mit Galaxy A56 (UVP: 479 Euro) oder eines Nothing Phone (3a) (UVP: 329 Euro).
Das Xperia 10 VII hat im Hinblick auf die Leistung ein kleines Preisproblem: In dieser Preisklasse gibt es deutlich stärkere Alternativen – etwa von Xiaomi oder Poco. Samsungs Mittelklasse um A36 und A56 liegen hingegen etwa auf Sony-Niveau. Sie fallen allerdings bereits kurz nach Release so deutlich im Preis, dass sie viel günstiger erhältlich sind.
Kurz gesagt: weniger Leistung als beispielsweise bei Poco, auf dem Niveau von Samsungs Mittelklasse, aber durch Sonys Preisstabilität wiederum deutlich teurer – ein ungünstiges Verhältnis.
Zum Ausklappen antippen / anklicken
Ich teste die Leistungsfähigkeit von Smartphones einerseits mit Apps und Spielen im Alltag. Gleichzeitig messe ich die CPU- sowie Gesamtperformance mit den Benchmark-Apps »Geekbench 6« sowie »AnTuTu Benchmark«, um eine objektive Vergleichbarkeit zwischen Smartphones herzustellen. Geekbench prüft die Single- und Multi-Core-Performance des Gerätes, AnTuTu die Gesamtleistung. Beide Programme geben am Ende eine Punktzahl aus und bieten auf ihrer Webseite zudem ein Ranking mit vielen anderen Geräten an.
In der Praxis zeigt sich: Für alltägliche Aufgaben wie Surfen, Social Media, Messenger und YouTube reicht auch die Leistung des Xperia 10 VII aus. Apps öffnen sich zügig, Multitasking funktioniert dank acht Gigabyte Arbeitsspeicher auch ordentlich.
Wo es erwartungsgemäß eng wird: Bei anspruchsvolleren Spielen wie »Genshin Impact« kann das Xperia 10 VII nicht mit leistungsfähigeren Geräten mithalten. Entsprechend wird die Grafik zugunsten der Leistung etwas heruntergeschraubt – wobei Genshin Impact noch immer ganz ordentlich auf dem Sony aussieht.
Das Xperia 10 VII ist ausschließlich mit 8 Gigabyte LPDDR5-Arbeitsspeicher und 128 Gigabyte Speicher erhältlich. Da sich der Gerätespeicher per microSD-Karte erweitern lässt, sollte Speicherplatz kein Problem sein.
Akkulaufzeit
Hier glänzt das Xperia 10 VII: Der 5.000-Milliamperestunden-Akku mag auf den ersten Blick wenig überragend anmuten, aber die Laufzeit ist beeindruckend.
Im PCMark-Benchmark erreichte das Gerät sehr gute 21:05 Stunden. Damit positioniert sich das Xperia 10 VII als Langstreckenläufer – besser als das Xiaomi 15T Pro (20:08 Stunden), das Google Pixel 10 Pro XL (18:34 Stunden) oder das Samsung Galaxy S25 Ultra (18:02 Stunden). Nur das deutlich teurere Xperia 1 VII übertrifft das 10 VII mit 26:18 Stunden.
PCMark Akku-Benchmark
Sony Xperia 10 VII
- Bewertung
- 0,00
- 6,00
- 12,00
- 18,00
- 24,00
- 30,00
In der Praxis bedeutet das: Bei normaler Nutzung hält das Smartphone problemlos zwei Tage durch, bei weniger intensiver Verwendung sind sogar drei Tage drin. Das ist bemerkenswert.
Zum Ausklappen tippen / klicken
Ich verwende die Android-Software »PCMark«, um einen Akkubenchmark durchzuführen und eine Vergleichbarkeit mit anderen Smartphones zu schaffen. Die App erledigt dabei Alltagsaufgaben wie Web-Browsing, Video-Wiedergabe, Textverarbeitung und Bildbearbeitung, bis der vollständig aufgeladene Akku unter 20 Prozent fällt. Am Ende gibt das Programm eine Zeitdauer als Gesamtergebnis aus.
Das Aufladen ist allerdings weniger beeindruckend: Mit 30 Watt Ladeleistung gehört das Xperia 10 VII nicht zu den Schnellladern. Hersteller wie Xiaomi bieten in dieser Preisklasse schon bis zu 90 Watt.
Kabelloses Laden unterstützt das Xperia 10 VII im Übrigen nicht. Das ist schade, denn gerade in Verbindung mit der langen Akkulaufzeit wäre das eine praktische Ergänzung gewesen. Allerdings ist das Fehlen von Wireless Charging in diesem Preissegment noch immer durchaus üblich.
Kamera
Die Kamera-Ausstattung des Xperia 10 VII ist für die Preisklasse ordentlich, aber nicht überragend.
Das Kamera-Setup umfasst:
- Hauptkamera: 50 MP, f/1.9, OIS (optische Bildstabilisierung)
- Ultraweitwinkel: 13 MP, f/2.4
- Frontkamera: 8 MP, f/2.0
Bei Tageslicht liefert die Hauptkamera gute Ergebnisse: Die Aufnahmen haben schöne, natürliche Farben und Kontraste, die Schärfe ist gut. Die optische Bildstabilisierung sorgt für scharfe Bilder ohne Verwackelungen.
Der Ultraweitwinkel macht ebenfalls gute Aufnahmen bei gutem Licht, allerdings mit etwas weniger Details als die Hauptkamera.
Hier sind einige Beispielaufnahmen (Ultraweitwinkel, 1x, 2x):
Ein Highlight: Sony hat einen physischen Kamera-Auslöser an der Seite verbaut – das kennen wir sonst eher von Oberklasse-Geräten. Das sorgt für ein schönes Systemkamera-Feeling und macht das Fotografieren im Querformat deutlich angenehmer.
Der Zoom ist rein digital. Bis etwa 2-fach liefert die Hauptkamera noch brauchbare Ergebnisse, darüber hinaus (maximal 6-fach möglich) wird es schnell matschig. Ein echtes Teleobjektiv wie etwa bei der Nothing (3a)-Serie gibt es nicht.
Die Frontkamera mit 8 Megapixeln liefert bei gutem Licht gute Selfies. Bei weniger Licht werden die Aufnahmen allerdings schnell weichgezeichnet und sind qualitativ nur mittelmäßig. Für Videochats reicht die Qualität, für Hochglanz-Selfies nicht.
Bei gutem Licht geht die Qualität der Frontkamera in Ordnung, bei weniger nimmt sie hingegen stark ab. (Bildquelle: GameStar Tech)
Insgesamt ist die Kamera-Performance für 450 Euro solide, aber nicht herausragend. Wer Wert auf gute Fotos legt, findet in dieser Preisklasse bessere Alternativen – etwa das Nothing Phone (3a) Pro.
Lautsprecher und Kopfhöreranschluss
Die Stereo-Frontspeaker des Xperia 10 VII sind ein kleines Highlight in dieser Preisklasse. Die Speaker sind recht laut ohne zu übersteuern und bieten einen schönen räumlichen Klang – auch wenn es etwas an Bass fehlt.
Die Stereoabbildung ist gelungen: Die Bühne liegt mittig, wo sie hingehört. Für ein Handy ist der Klang schon ziemlich gut und besser als bei vielen Konkurrenzgeräten. Die von Sony nach vorne gerichteten Lautsprecher dürften hier ausschlaggebend sein.
Für Videos auf der Couch, Podcasts beim Kochen oder gelegentliche Musikwiedergabe reicht die Qualität problemlos aus. Natürlich kann auch das Xperia 10 VII keinen Bluetooth-Lautsprecher ersetzen.
Ein weiteres Plus: Der 3,5-Millimeter-Kopfhöreranschluss ist weiterhin an Bord. Ich finde das super, da ich weiterhin unter anderem auch Kabelköpfhörer nutze. Die Ausgangsleistung ist gut – das Xperia konnte meine Over-Ears (35 Ohm) mühelos auf hoher Lautstärke antreiben.
Wie bei den eigenen Bluetooth-Kopfhörern und Audioplayern bietet Sony im Xperia seine Soundverbesserung »DSEE Ultimate« an. Mithilfe von KI werden komprimierte Audiodateien hochgerechnet, wodurch ein besserer Klang entstehen soll.
Das klappt bei komprimierten MP3s tatsächlich ganz gut, ist allerdings rein auf lokale Musik begrenzt und kann nicht mit Streaming-Diensten wie Spotify oder Deezer verwendet werden.
Konnektivität
Sony bietet beim Xperia 10 VII eine gute Konnektivitäts-Ausstattung, die kaum Wünsche offen lässt.
Die Ausstattung umfasst:
- 5G
- WiFi 6E
- Bluetooth 5.4
- NFC
- GPS, GLONASS, BDS, GALILEO, QZSS, NavIC
- USB-C 2.0
- Dual-SIM / eSIM
Wer Dual-SIM nutzen möchte, kann entweder zwei physische Nano-SIM-Karten verwenden oder eine physische SIM mit einer eSIM kombinieren.
Der Kartenschacht ist ein Hybrid-Slot: Entweder zwei SIM-Karten oder eine SIM-Karte plus microSD-Karte.
Die USB-C-Schnittstelle entspricht nur dem 2.0-Standard, was in diesem Preissegment weiterhin üblich ist. Das bedeutet deutlich langsamere Datenübertragung als bei USB 3.0 oder 3.2. Wenn ihr regelmäßig große Datenmenge auf einen PC übertragt, kann das nerven.
Betriebssystem und Updates
Das Xperia 10 VII läuft seit seinem ersten großen Update mit Android 16 und einer nahezu unveränderten Android-Oberfläche. Sony verzichtet weitgehend auf eigene Anpassungen und hält das System nah am von Google bereitgestellten Android.
Bloatware gibt es kaum: Nur wenige Drittanbieter-Apps sind vorinstalliert, die sich aber problemlos deinstallieren lassen. Das System ist aufgeräumt und übersichtlich.
Update-Garantie: Sony verspricht vier Jahre Android-Updates und sechs Jahre Sicherheitspatches. Das ist für die Preisklasse in Ordnung, auch wenn andere Hersteller wie Samsung mittlerweile sieben Jahre Updates liefern.
Vorinstallierte Sony-Apps
Sony hat einige hauseigene Apps vorinstalliert, die durchaus nützlich sind:
- Creators App: Erlaubt die Verbindung und Fernsteuerung von Sony Alpha-Kameras über das Smartphone.
- Video Creator: Einfache Videobearbeitung für Social Media-Content.
- PS App: Zugriff auf den PlayStation Store, das eigene PSN-Konto und mehr.
- Sound Connect: Zur Nutzung von Sony-Kopfhörern (Audioeinstellungen, Klangeinstellungen und mehr)
- Musik: Klassischer Musikplayer.
Die Apps lassen sich auch deinstallieren, wenn ihr sie nicht nutzen wollt.
Solltet ihr euch das Sony Xperia 10 VII kaufen?
Das Sony Xperia 10 VII lohnt sich für euch, wenn...
- ihr Wert auf eine sehr lange Akkulaufzeit legt
- euch ein kompaktes, leichtes Design wichtig ist
- ihr einen Kopfhöreranschluss und microSD-Support möchtet
- ihr ein funktionales Android-Smartphone ohne viel Schnickschnack sucht
Weniger geeignet ist das Gerät, wenn...
- ihr anspruchsvolle Spiele spielt oder leistungshungrige Apps nutzt
- ihr maximale Kamera-Qualität erwartet
- euch kabelloses Laden, Tap-to-Wake und Always-On-Display wichtig sind
- ihr das beste Preis-Leistungs-Verhältnis sucht
Mögliche Alternativen zum Sony Xperia 10 VII
Nothing Phone (3a) Pro: Bietet ein einzigartiges Design mit Glyph-Interface und eine etwas bessere Kamera. Das Smartphone verzichtet allerdings auf einen Kopfhöreranschluss und microSD-Slot. Preislich liegt es bei rund 420 Euro.
Samsung Galaxy A56: Etwas bessere CPU-Leistung und sieben Jahre Updates. Preislich liegt es bei nach einem starken Preisverfall nur noch bei etwa 300 Euro. Auch hier fehlen Kopfhöreranschluss und microSD-Slot.
Xiaomi Poco F7: Für mittlerweile nur noch rund 370 Euro (UVP lag bei 450 Euro) gibt es mehr als die doppelte Leistung, schnelles 90-Watt-Laden und ein OLED-Display mit bis zu 1.700 Nits vollflächiger Spitzenhelligkeit. Allerdings verzichtet das Poco F7 auf Kopfhöreranschluss und microSD-Steckplatz.
Das Sony Xperia 10 VII positioniert sich als kompakter, ausdauernder Alltagsbegleiter. Die herausragende Akkulaufzeit von über 21 Stunden ist ein echter Pluspunkt. In Kombination mit dem Kopfhöreranschluss, dem microSD-Slot und dem kompakten Design ergibt sich ein durchaus überzeugendes Paket für alle, die genau diese Features suchen.
Die Schwächen liegen vor allem bei der Leistung. Aber auch das Fehlen von Komfort-Features wie Tap-to-Wake, Always-On-Display und kabellosem Laden fällt negativ auf.
In dem Preisbereich wird es das Sony-Handy nicht einfach haben. Für 450 Euro gibt es Smartphones mit mehr Leistung und besseren Kameras. Wer allerdings Wert auf die Sony-typischen Features legt, bekommt ein solides Mittelklasse-Smartphone.


Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Dein Kommentar wurde nicht gespeichert. Dies kann folgende Ursachen haben:
1. Der Kommentar ist länger als 4000 Zeichen.
2. Du hast versucht, einen Kommentar innerhalb der 10-Sekunden-Schreibsperre zu senden.
3. Dein Kommentar wurde als Spam identifiziert. Bitte beachte unsere Richtlinien zum Erstellen von Kommentaren.
4. Du verfügst nicht über die nötigen Schreibrechte bzw. wurdest gebannt.
Bei Fragen oder Problemen nutze bitte das Kontakt-Formular.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Nur angemeldete Plus-Mitglieder können Plus-Inhalte kommentieren und bewerten.