Atomic Heart erklärt Wanted-System wie in GTA, Telekinese à la Control

Atomic Heart versucht Bioshock mit einer offenen Welt zu mischen und die Erfolgsformel mit Systemen aus weiteren Spielen zu verbessern.

von Mathias Dietrich,
06.02.2020 10:10 Uhr

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Update vom 6. Februar 2020:

Atomic Heart hat nun auch einen neuen Trailer spendiert bekommen. Falls euch das erst kürzlich veröffentlichte, 45-Minütige Video des russischen Youtubers 4game zu lang ist, könnt ihr euch hier noch einmal kondensiert auf unter einer Minute neue Spieleindrücke des außergewöhnliche Ego-Shooters zu Gemüte führen. Inklusive allerhand absurder Roboterwesen, telekinetischer Kräfte und wildgewordener Pflanzen.

Den neuen Trailer findet ihr oberhalb dieser News, das komplette Video des Youtuber 4game folgt gleich hier. Wir haben alle neuen Informationen aber auch schriftlich für euch zusammengefasst:

Urspüngliche Meldung vom 4. Februar 2020:

Atomic Heart ist ein kommender Ego-Shooter mit Rollenspiel- und Adventure-Elementen, wie geneigte Spieler sie zum Beispiel aus Bioshock kennen. Jetzt gibt es neue Infos zum Gameplay. Ein Video des russischen Youtube-Kanals 4game detailliert unter anderem ein Fahndungs-System im Stil von GTA, sowie die psychischen Fähigkeiten, die ihr im Spielverlauf erlernen könnt.

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Telekinese wie in Control

Schon sehr früh im Spiel bekommt ihr einen Handschuh, mit dem ihr telekinetische Fähigkeiten nutzen könnt. Das soll an die Gravity Gun aus Half-Life 2 erinnern. So könnt ihr ganz einfach Gegenstände an euch heranziehen oder auf Gegner feuern, um Schaden zu verursachen oder diese einfach abzulenken. Hier sind Ähnlichkeiten zu Control zu erkennen, wo ihr ebenfalls derlei Fähigkeiten beherrscht.

Wie in vielen anderen Shootern auch gibt es in Atomic Heart Autoheal. Allerdings heilt ihr euch nicht komplett, sondern nur bis zu einem bestimmten Grad. Die darüber hinaus verlorene Gesundheit müsst ihr mit Medikits heilen, die ihr selbst herstellen könnt.

Durch den Raum schwimmen

Eine weitere Mechanik ist das Polymer. Dabei handelt es sich um ein durchsichtiges Gel, das in den Leveln verteilt ist und durch das ihr hindurchschwimmen könnt. Dadurch gestaltet sich die Fortbewegung durch die Räume abwechslungsreicher. Unendlich lange könnt ihr euch nicht im Polymer aufhalten. Die Zeit wird durch euren Sauerstoffvorrat begrenzt.

Auch in einigen späteren Levels wird die Navigation auf ähnliche Art und Weise abgewandelt. So soll es Abschnitte geben, in denen die Physik der Welt auf den Kopf gestellt wird und sich die Landschaft ganz anders anfühlt, als in den Gebieten, die ihr die meiste Zeit im Spiel bereist.

Fahndungssystem à la GTA

Die Welt von Atomic Heart wird durch ein komplexes System von Bienenrobotern - inklusive Bienenstock als Basis - Kameras und Generatoren kontrolliert. Wenn ihr in einem Gebiet für Krawall sorgt, wissen die Gegner eure ungefähre Position. Dann werden die angrenzenden Areale stärker und von besseren Einheiten bewacht.

Um den Kampf gegen entsprechend schwere Gegner zu vermeiden, solltet ihr vor der Weiterreise erst den Alarm in einem Areal beseitigen. Alternativ versucht ihr euch komplett durchzuschleichen und gar nicht erst entdeckt zu werden.

Atomic Heart hat noch keinen exakten Veröffentlichungstermin, soll allerdings noch im Jahr 2020 für PC und Konsolen erscheinen.

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