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Auf frischer Tat ertappt - Die kuriosesten Cheater-Vorfälle

Wo Wettkämpfe, da auch Betrugsversuche. Gerade bei Computerspielen kann man dank Cheats schnell schummeln. Doch das geht nicht immer gut aus, wie diese prominenten Vorfälle beweisen.

von Jonas Gössling,
28.02.2019 07:30 Uhr

Betrügen ist falsch. Man täuscht, um ans Ziel zu gelangen. Also scheint es nur logisch, dass cheaten ebenfalls falsch ist. Tatsächlich gibt es aber im Bereich der Computerspiele gute Gründe, um bei einem Spiel zu schummeln. Wer etwa GTA: Vice City oder Gothic - Marvin lässt grüßen - gespielt hat, der wird in den meisten Fällen auch einmal ein paar Mogeleien ausprobiert und unglaublich viel Spaß damit gehabt haben.

In Einzelspielererfahrungen ist das auch kein Problem. Wir betrügen in diesem Falle nur uns selbst. Problematisch sind hingegen die Cheater, die in Online-Titeln unterwegs sind. Immerhin vermiesen diese Leute den Spaß anderer. Besonders problematisch ist das Cheaten in offiziellen Turnieren, bei denen es um richtig viel Geld geht. Dass sich schummeln hier nicht lohnt, zeigen die wohl kuriosesten Vorfälle, egal ob vor laufender Kamera, mit einem Schulaufsatz, oder dem Fall einer Ikone.

Der Fortnite-Cheater: Epic vs. 14-jähriger Junge

Cheater in Online-Spielen sind ein echtes Problem. Deswegen greifen Entwickler in der Regel auf Anti-Cheat-Tools zurück und er fahren eine strenge Linie bei Schummelvorfällen. Ein Beispiel dafür liefert Epic Games mit Fortnite.

Cheater werden rigoros bestraft und sogar vor Gericht gestellt, um zukünftige Betrüger abzuschrecken. Nur wird die Angelegenheit kurios, wenn der Angeklagte gerade einmal 14 Jahre alt und damit noch minderjährig ist. Ein Junge hatte sich Aimbots gekauft, die ihm präzise Schüsse und somit einen klaren Vorteil im Spiel verschafft haben.

Für Epic war die Lage eindeutig: So ein Bot verstößt gegen die vorher abgeschlossene Endbenutzervereinbarung und zusätzlich gegen die Urheberrechte des Entwicklers. Außerdem warf ihm das Unternehmen vor, aktiv an Cheat-Software mitentwickelt und damit den Spielcode modifiziert zu haben.

Wer Epic Games betrügen will, hat entweder eine wehrhafte Mutti, oder muss mit der vollen Härte des Gesetzes klarkommen.Wer Epic Games betrügen will, hat entweder eine wehrhafte Mutti, oder muss mit der vollen Härte des Gesetzes klarkommen.

Die Reaktion ist somit aus der Sicht von Epic gar nicht unverständlich, wäre da eben nicht das junge Alter. Das sah zumindest die Mutter des Angeklagten so und leistete heftigen Widerstand. Denn ihr Sohn soll zwar die Software heruntergeladen, aber niemals benutzt haben. Zumal sie als Erziehungsberechtigte nie der Endbenutzervereinbarung zugestimmt hat, darum seien die Schritte gegen den Minderjährigen gar nicht legitim.

Aber Epic blieb hart und konterte entsprechend. Das Studio führte zwei Streams als Beweise an, die den Jungen beim Hacken zeigen und betont, dass die Nutzerbedingungen auch für Minderjährige gelten. Immerhin hat der Cheater auch von den Vorteilen der Vereinbarung profitiert. Die Klage blieb bestehen.

Zumindest bis zum 30. April 2018. Dann einigten sich Studio und Angeklagter samt Mutter außergerichtlich. Epic lässt die Klage fallen, der Junge bekennt sich schuldig an der Cheat-Software mitentwickelt zu haben. Er darf keine Cheats mehr entwickeln oder bewerben, ansonsten sind 5.000 US-Dollar fällig. Ein noch ganz guter Ausgang fürs Kind, dank Mutti.

Großer Plus-Report: Cheater in Spielen - Armee der Betrüger

Fortnite Battle Royale - Screenshots ansehen

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