Battlefield 6 hatte eigentlich einen richtig guten Start. Viele Spieler finden, dass die Reihe mit dem neuesten Ableger seit langer Zeit wieder zu alter Stärke zurückgefunden hat - zumindest fast. Denn um ein Thema gibt es bereits seit der ersten öffentlichen Beta-Testphase des Shooters Streit. Die Karten von Battlefield 6 sind vielen Spielern viel zu klein.
Sie bemängeln, dass die Maps früherer Battlefield-Ableger viel weitläufiger waren und die neuen kleinen Karten das Spiel zu sehr an die klaustrophobischen Zustände eines Call of Dutys heranrücke. Man sei dadurch beinahe überall und ständig im Visier der Gegner.
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18 Tage nach Release hat Battlefield 6 mehr Ärger als es braucht!
Nachdem die Karten-Debatte nun schon einige Wochen in der Community vor sich hin köchelte, hat eine Reddit-Nutzerin nun endlich konkrete Zahlen vorgelegt. In einem Post auf der Diskussionsplattform stellte ClaraTheRed eine Grafik vor, in der die Map-Größen verschiedener Battlefield-Ableger verglichen werden, und lieferte außerdem eine Statistik mit den genauen Abmessungen der dargestellten Karten in Quadratkilometern.
Dabei wird deutlich: Die Karten von Battlefield 6 sind tatsächlich kleiner als viele Maps der Vorgänger. Zwar hatten auch die gefeierten Serienteile BF3 und 4 kleine Maps für Häuserkampf-Matches - aber eben nicht nur.
Vor allem Battlefield 3 bot mit Karten wie Bandar Desert und Alborz Mountains gigantische Spielwiesen für Panzer, Jets und Helikopter. Aber auch Battlefield 4 konnte in dieser Hinsicht mit Maps wie Paracel Storm und Golmud Railway punkten. Und wo wir gerade bei Paracel Storm sind: Wasser-Maps mit Booten fehlen in Battlefield 6 (mit Ausnahme des Battle-Royale-Modus) bislang vollkommen.
Link zum Reddit-Inhalt
Im direkten Vergleich fällt zudem auf, dass selbst das bei Fans überwiegend unbeliebte Battlefield 2042 in puncto Kartengröße mit einem recht ansehnlichen Paket daherkam. Die größte Karte im Multiplayer von Battlefield 6 ist dagegen ausgerechnet ein recycelter Klassiker aus einem älteren Battlefield-Ableger: Operation Firestorm.
Größe ist nicht alles
Für die Community ist allerdings nicht nur die schiere Größe der Karten interessant. Viele Nutzer kritisieren in den Kommentaren unter dem Reddit-Post, dass auch die Form und Bebauung der Maps für sie wichtige Güte-Kriterien seien.
User TheBurdensNotYourOwn schreibt etwa, er möge in Battlefield 6 die Karte Liberation Peak, da sie im Gegensatz zu den meisten anderen neuen Maps eine unregelmäßige U-Form aufweise, die es unmöglich mache, den feindlichen Spawn einzusehen. Die neue Karte Blackwell Fields kommt dagegen gar nicht gut an, weil man als Jet-Pilot quasi schon ab dem Spawn unter feindlichem Feuer steht.
Insgesamt ist sich die Community einig, dass Battlefield 6 bei den Maps die Abwechslung vermissen lasse. Klassiker der Vergangenheit wie etwa Strike at Karkand hätten es sowohl geschafft, intensive Häuserkämpfe für die Infanterie zu bieten, als auch Raum für Land und Luftfahrzeuge. Bislang zwängen die Battlefield 6-Maps die Community noch zu sehr in vorgegebene Korridore und man merke den Levels den Infanterie-Fokus deutlich an.
Was denkt ihr über die Map-Größe und das Kartendesign von Battlefield 6? Schreibt's in die Kommentare!
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