Nachdem bereits zahlreiche Leaks aus dem Communtiy-Testpgramm viel über Gameplay und Inhalte von Battlefield 6 verraten haben, graben einige Spieler nun tiefer.
Dabei wurden Details zum Matchmaking gefunden, das in den Test-Sessions ausprobiert wurde. Teile der Community sahen beim Begriff SBMM
aber direkt rot, das Ganze kochte so sehr hoch, dass der Community-Manager mal auf den digitalen Tisch hauen musste.
Aber der Reihe nach.
Battlefield mit Matchmaking
Wie mp1.com berichtet, gehen die Infos zum SBMM auf einen Dataminer namens schroomi zurück. Dieser hat ein Matchmaking entdeckt, das sich auf die Leistung (K/D/R, Punkte pro Minute, usw.), Plattform und Verbindungsqualität (Ping) stützt.
Nachdem Fans in Form von Reddit-Posts den Wunsch äußerten, das Spiel solle ein Flop werden
, wenn es SBMM nutzt, äußert sich David Sirland, der Lead Producer des Spiels, mit einem eigenen Post zu dem Thema.
Zunächst stellt er klar, dass Battlefield 6 zwar ein SBMM-System habe, dieses allerdings Ping und Wartezeit auf ein Match priorisiert und der Skill des einzelnen Spielers nur eine untergeordnete Rolle spiele. Dieses System sei laut Sirland bereits in früheren Battlefield-Teilen im Einsatz gewesen.
Alle guten Spieler im gleichen Team?
Außerdem halte er »Skill« als Matchmaking-Faktor nicht für etwas grundsätzlich Schlechtes. Entscheidend sei, wie es eingesetzt werde.
Er schreibt: »Zu sagen, dass SBMM generell schlecht ist, hilft niemandem. Was man stattdessen sagen sollte: Starkes SBMM mit einer scharfen Auftrennung [der Spieler] nach Skill ist schlecht.«
Ein Skill-Wert sei laut Sirland bis zu einem gewissen Grad notwendig, um ausgeglichene Teams zu gewährleisten: »Es würde doch keinen Spaß machen, wenn alle guten Spieler im selben Team landen würden, oder?«
Trotzdem können auf einem Server unterschiedlich gute und schlechte Spieler zusammen sein. Entscheidend sei eine faire Aufstellung der beiden Teams.
23:37
Der Battlefield-Riesenleak verrät schon so viel!
Battlefields Community Manager schreitet ein
Weil die Stimmung trotz Sirlands Erklärungsversuchen weiter eskaliert, meldet sich auch Community-Manager TOTALfps zu Wort und schreibt: »Ok, Schluss jetzt.«
Er spricht das grundsätzliche Problem mit den Leaks und daraus resultierenden Diskussionen an:
In Battlefield Labs geht es um die Entwicklung und Zusammenarbeit an der Zukunft von Battlefield, und wir wollen das auf die richtige Art und Weise tun. Ich möchte alle daran erinnern, dass die Dinge, die in Battlefield Labs stattfinden, ihren Weg bis zur endgültigen Ziellinie finden können oder auch nicht. Das ist das Großartige an diesem Programm.
Er fährt damit fort zu erklären, dass Leaks immer ohne Kontext und mit einer gewissen Sichtweise geteilt werden. Dies sei »schädlich für das Vertrauen und Transparenz«, die man schaffen wolle.
Er spricht die Leaker direkt an:
Auch wenn die Versuchung einer kurzen Berühmtheit im Internet verlockend sein mag, untergräbt dies unsere Bemühungen, offen und kommunikativ zu bleiben. Und ganz ehrlich, wenn das eure Absicht ist, dann frage ich mich, wo das mit den Interessen unserer, DIESER, Community übereinstimmt.
TOTALfps dankt jedoch auch allen Spielern, die mit ihrem Feedback daran arbeiten, das nächste Battlefield besser zu machen und mahnt gleichzeitig, nur das als offiziell und korrekt zu erachten, was von Entwickler DICE und Publisher EA selbst veröffentlicht wird. In seinen Worten schwingt aber auch eine Warnung mit, dass Konsequenzen folgen könnten, wenn weiter mit dem Vertrauen gespielt wird.
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