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Seite 2: Battlefield Heroes im Test - Kontrollbesuch zum Free2Play-Shooter

Free2Play oder Pay2Win?

Der Shop bietet dabei genügend Gelegenheiten, uns richtig auszutoben. Das Angebot umfasst nicht nur Kleinigkeiten wie die erwähnten Emoticons, sondern auch ein großes Sortiment an Waffen. Käufliche Knarren sind immer ein heikles Thema in Free2Play-Titeln, wenn sie zahlenden Spielern unfaire Vorteile bieten (Genreveteranen nennen das»Pay2Win«). Battlefield Heroes balanciert hier knapp auf dem Grad des Erträglichen. Wer nur die Standard-Ausrüstung benutzt, kann durchaus Abschüsse erzielen, insbesondere bei den Scharfschützengewehren sind Käufer aber spürbar im Vorteil.

Ein Talent des Soldiers erlaubt es, durch Wände zu spähen. Die Explosion ist natürlich auch schick. Ein Talent des Soldiers erlaubt es, durch Wände zu spähen. Die Explosion ist natürlich auch schick.

Die erledigen uns nämlich mit zwei Volltreffern, während Gratisspieler mindestens drei, bei Gunnern sogar sechs Schüsse abgeben müssen. Das macht die Sniper-Klasse (den Commando) wenig attraktiv für Einsteiger, die keine Lust haben ihr ganzes Taschengeld zu verprassen. Die Preise sind mit vier bis sechs Euro für den permanenten Besitz einer Waffe nicht billig und etwas teurer als vergleichbare Knarren in Team Fortress 2. Immerhin können wir uns ein Teil der Schießprügel auch mit Erfahrungspunkten kaufen oder im Online-Glücksspielautomaten »The Claw« täglich einmal gewinnen.

Battlefield Heroes - Screenshots ansehen

Piraten auf dem Mond

Easy hat den Umfang des Spiels seit dem Test ordentlich aufgestockt. Wir dürfen uns jetzt auf der dreifachen Anzahl an Karten (in Zahlen: 21 Maps) in drei Modi gegenseitig die Comic-Schädel wegpusten. In »Hero of the Hill« versuchen wir beispielsweise, eine Raketenstellung lang genug zu kontrollieren, bis ein Countdown heruntergetickt ist und die Rakete startet. Die neuste Karte »Mondlandung« verdeutlicht jedoch, dass sich Battlefield Heroes nicht auf das ursprüngliche Zweiter-Weltkrieg-Szenario festlegt, sondern auf Abwechslung setzt. Da wird mit Lasern, MP40 und AK-74 auf Piraten, Astronauten und Roboter geschossen.

Battlefield Heroes wird schnell unübersichtlich. Der ganze Bildschirm wird mit Anzeige voll gekleistert. Battlefield Heroes wird schnell unübersichtlich. Der ganze Bildschirm wird mit Anzeige voll gekleistert.

Die Idee dahinter ist klar: mehr Krempel für den Shop. Das homogene Bild, das Battlefield Heroes zu Beginn noch bot, geht damit aber verloren. Das wirkt sich negativ auf die Atmosphäre aus. Dafür unterscheiden sich die Karten angenehm voneinander und bieten sowohl enge Straßenkämpfe, zum Beispiel im »Siegerdorf«, als auch weitläufige Areale wie auf »Mondlandung«. Die Maps sind fair und ansprechend konzipiert, leiden aber unter der altbackener Grafik und der daraus resultierenden Detailarmut. Immerhin heben sich die verschiedenen Lichtstimmungen angenehm voneinander ab, sodass wir im Mondschein, Sonnenuntergang oder bei bedecktem Himmel und Schneegestöber kämpfen.

Alles in Allem machen die Comic-Gefechte für Zwischendurch auch trotz aller Mängel Spaß. Easy hat eher auf Quantität als Qualität gesetzt, und die neuen Inhalte ergänzen das spaßige Spielprinzip sinnvoll. Die Entwickler müssen jedoch aufpassen, den Fortschritt der Konkurrenz, besonders von Team Fortress 2, nicht zu verschlafen. Drei Jahre lang war es ja ganz witzig, mit einem Flugzeug auf Treppen und Felsen zu starten, jetzt aber reicht es langsam.

Battlefield - Die Serie im Überblick ansehen

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