Die besten Handys unter 500 Euro: Drei Empfehlungen für Top-Smartphones aus der Mittelklasse

Wer ein gutes Handy sucht, muss dafür heutzutage kein Vermögen mehr ausgeben. Ich zeige euch drei empfehlenswerte Modelle unter 500 Euro.

Ein gutes Handy für unter 500 Euro? Ich zeige euch drei Modelle, die viel zu bieten haben. (Bildquelle: Poco Google GameStar Tech) Ein gutes Handy für unter 500 Euro? Ich zeige euch drei Modelle, die viel zu bieten haben. (Bildquelle: Poco / Google / GameStar Tech)

Wer sich für ein aktuelles Top-Smartphone interessiert, muss dafür in der Regel tief in die Tasche greifen. Viele Modelle kosten zum Marktstart inzwischen über 1.000 Euro, mitunter kratzen sie in der Vollausstattung schon an der 2.000-Euro-Marke – Falthandys überschreiten sie sogar.

Allerdings ist der Kauf eines Flaggschiff-Handys für viele Handy-Nutzer gar nicht notwendig, da auch Mittelklasse-Modelle inzwischen kaum noch Wünsche offen lassen.

Ich zeige euch drei Geräte in der Preisklasse bis 500 Euro, die viel zu bieten haben und dabei bezahlbar bleiben. Alle Modelle wurden von mir oder meinen Kollegen getestet, sodass wir sie euch guten Gewissens empfehlen können.

Marinus Martin
Marinus Martin

Marinus startete seine journalistische Laufbahn 2006 beim Hörfunk. Während und nach seinem Journalistikstudium blieb er dem Radio als Nachrichtenredakteur und -sprecher treu, bis er ab 2017 als Onlineredakteur seiner eigentlichen Leidenschaft nachging: der Technik. Von Kindesbeinen an begeistert sich Marinus für alles, was einen Stecker oder eine Batterie besitzt und das Smartphone legt er auf der Jagd nach neuen Gadgets nur selten aus der Hand. Seit 2024 testet Marinus bei GameStar Tech für euch Smartphones – von günstig bis teuer.

Darauf solltet ihr beim Kauf eines Smartphones bis 500 Euro meiner Meinung nach achten:

  • Mindestens 8 Gigabyte Arbeitsspeicher für flüssiges Multitasking und zukunftssichere Performance
  • Helles OLED-Display mit 120 Hertz für eine gute Ablesbarkeit im Freien und flüssige Darstellung
  • Gute Hauptkamera mit optischer Bildstabilisierung, damit ihr schöne Fotos auch bei schlechterem Licht machen könnt.
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Poco F7 Pro

Das Poco F7 Pro überzeugt unter anderem dank viel Speicher und massig Leistung. (Bildquelle: GameStar Tech) Das Poco F7 Pro überzeugt unter anderem dank viel Speicher und massig Leistung. (Bildquelle: GameStar Tech)

Das Poco F7 Pro (ab 460 Euro) bietet in seiner Preisklasse eine nahezu konkurrenzlose Leistung. Der Qualcomm Snapdragon 8 Gen 3 ist der Top-Chipsatz aus dem letzten Jahr, der zusammen mit zwölf Gigabyte Arbeitsspeicher auch anspruchsvolle Mobile Games wie »Genshin Impact« in hoher Grafik flüssig darstellt. 

Die Akkukapazität liegt bei 6.000-mAh, zudem lässt sich das Smartphone mit bis zu 90 Watt aufladen – ein leerer Akku ist so in knapp 40 Minuten wieder voll. Die Akkulaufzeit lag im Benchmark bei über 18 Stunden – in meinem Testzeitraum musste das Handy meist erst nach zwei Tagen wieder an die Steckdose.

Das 6,67-Zoll-AMOLED-Display löst mit 2K auf und erreicht 1.800 Nits Spitzenhelligkeit – ein sehr guter Wert. Die 50-Megapixel-Hauptkamera mit optischer Bildstabilisierung liefert gute Fotos, der Ultraweitwinkel fällt jedoch qualitativ ab.

Pro
  • Sehr gute Performance
  • Lange Akkulaufzeit und 90-Watt-Schnellladen
  • 2K-OLED-Display mit hoher Helligkeit und 120 Hertz
  • IP68-Wasserschutz 
  • Viel Speicher und RAM für den Preis
  • Sechs Jahre Sicherheits-Updates
Kontra
  • Kein eSIM-Support
  • Wireless Charging fehlt
  • Ultraweitwinkel-Kamera schwach
  • Nur vier große Android-Updates

Spartipp: Beim chinesischen Onlinehändler Aliexpress gibt es das Smartphone deutlich günstiger als im deutschen Handel, nämlich für rund 370 Euro – inklusive lokalem Versand aus Deutschland. Ihr müsst also keine Zollgebühren oder Mehrwertsteuer zusätzlich bezahlen.

Google Pixel 9a

Das Google Pixel 9a liefert ein sehr rundes Gesamtpaket und einen langen Update-Support. (Bildquelle: Duy Linh DinhGameStar Tech) Das Google Pixel 9a liefert ein sehr rundes Gesamtpaket und einen langen Update-Support. (Bildquelle: Duy Linh Dinh/GameStar Tech)

Das Pixel 9a für etwa 425 Euro bringt viele Funktionen der teureren Geschwistermodelle mit. Es nutzt denselben Tensor G4-Prozessor wie die teuren Modelle und bringt fast alle KI-Funktionen mit. Zusammen mit acht Gigabyte Arbeitsspeicher bietet es eine gute Leistung zum Surfen, Streamen, Social Media und Co.

Das 6,3-Zoll-Display ist kompakt und erreicht eine hohe Spitzenhelligkeit von 1.800 Nits. Der 5.100-mAh-Akku liefert im Benchmark eine Akkulaufzeit von fast 18 Stunden. Damit hält es bei moderater Nutzung anderthalb bis zwei Tage durch.

Google verspricht sieben Jahre Updates – länger als jeder andere Hersteller in dieser Preisklasse. Die 48-Megapixel-Hauptkamera liefert, wie von Google gewohnt, gute Ergebnisse sowohl bei Tageslicht als auch in den Abendstunden.

Samsung Galaxy A56 5G

Samsungs obere Mittelklasse ist mittlerweile stark im Preis gefallen. Für knapp über 300 Euro bekommt ihr einiges geboten. (Bildquelle: GameStar Tech) Samsungs obere Mittelklasse ist mittlerweile stark im Preis gefallen. Für knapp über 300 Euro bekommt ihr einiges geboten. (Bildquelle: GameStar Tech)

Das Galaxy A56 5G ist Samsungs aktuelles Mittelklasse-Flaggschiff und bietet ein ausgewogenes Gesamtpaket für inzwischen nur noch rund 295 Euro nach dem starken Preisverfall seit dem Launch – zum Marktstart im Mai lag der Preis noch bei 479 Euro. 

Der 6,7-Zoll-Bildschirm erreicht 1.200 Nits Spitzenhelligkeit und ist damit auch bei Sonnenschein problemlos ablesbar. Samsung setzt auf den Exynos 1580-Prozessor, der in Kombination mit acht Gigabyte Arbeitsspeicher für eine ordentliche Leistung sorgt, wenn ihr nicht sehr leistungshungrige Apps und Spiele nutzt.

Samsung Galaxy A26
Samsung Galaxy A26
Wer ein möglichst günstiges Samsung-Handy sucht, wird beim Galaxy A26 fündig. Es punktet mit seinem 120-OLED-Display und einem großen Akku. Zudem lässt sich der Speicher per microSD-Karte erweitern. Das geht bei den anderen Modellen der A-Reihe nicht mehr.
Samsung Galaxy A36
Samsung Galaxy A36
Das Galaxy A36 bietet eine grundsolide Ausstattung. Vor allem das OLED-Display, eine gute Akkulaufzeit und der lange Update-Support sprechen für das mittlere A-Reihen-Modell.
Samsung Galaxy A56
Samsung Galaxy A56
Das Galaxy A56 ist Samsungs obere Mittelklasse und der kleine Bruder des S25. Zu einem deutlich günstigeren Preis überzeugt das Handy mit hellem OLED-Display, langem Update-Support und einem guten Kamerasystem, das auch am Abend noch tolle Fotos macht.

Im Akkubenchmark von PCMark erreichte das Smartphone knapp 16 Stunden. Damit sollte es euch je nach Nutzung problemlos durch den Tag bringen, auch anderthalb bis zwei Tage sind möglich, bis es wieder ans Netzteil muss.

Die 50-Megapixel-Hauptkamera liefert bei Tageslicht und auch am Abend gute Ergebnisse, Ultraweitwinkel und Makro-Kamera sind hingegen nur mittelmäßig. Samsung verspricht sechs Jahre Updates und bietet eSIM-Support sowie IP67-Wasserschutz.

Pro
  • Helles OLED-Display mit 120 Hertz
  • Update-Garantie von sechs Jahren
  • Wasserdicht nach IP67
  • eSIM-Support
  • Gute Akkulaufzeit und schnelles Aufladen mit 45 Watt
Kontra
  • Performance nur mittelmäßig für anspruchsvolle Apps und Games
  • Speicher nicht mehr erweiterbar wie beim Vorgänger
  • Kein Telezoom vorhanden

Weitere Alternativen

Samsung Galaxy S25

Wer bereit ist, etwas über die 500-Euro-Marke zu gehen, erhält mit dem Galaxy S25 für etwa 580 Euro ein echtes Flaggschiff. Der Snapdragon 8 Elite bietet Top-Performance, das Teleobjektiv mit dreifach optischem Zoom fehlt den anderen Empfehlungen. Mit sieben Jahren Updates und Premium-Materialien ist es eine lohnende Investition für die kommenden Jahre.

Nothing Phone (3a) Pro

Das Nothing Phone (3a) Pro fällt mit seinem außergewöhnlichen Design und dem Glyph-Interface aus der Masse heraus. Ab etwa 360 Euro (die Preise fallen je Händler sehr unterschiedlich aus) bietet es einen Snapdragon 7s Gen 3, zwölf Gigabyte RAM und eine Dreifachkamera mit Telezoom. Der IP64-Schutz reicht jedoch nur für Spritzwasser, und eSIMs werden nicht unterstützt.

Fazit

Im Preisbereich bis 500 Euro bekommt ihr mittlerweile vieles, was früher der Premium-Klasse vorbehalten war:

  • Glasrückseite und Metallrahmen
  • Schnelle Prozessoren
  • Helle und hochaufgelöste OLED-Bildschirme mit 120 Hertz
  • Einen langen Update-Support

Gegenüber der Top-Liga gibt es natürlich Abstriche – irgendwie müssen die Preisunterschiede zustande kommen:

  • Teilweise müsst ihr auf eSIM-Support oder Wireless-Charging verzichten.
  • Die besten Kamerasysteme sind den Flaggschiffen vorbehalten.
  • Top-Performance, noch hellere und höherauflösende Displays sowie Dinge wie ein Titanrahmen sind ebenfalls Merkmale der Premium-Klasse.

Aber: Nicht jeder braucht das alles davon wirklich im Alltag.

Alle hier vorgestellten Modelle bieten moderne Features wie 5G, NFC, helle OLED-Displays und ordentliche Kameras. Das Samsung Galaxy A56 überzeugt als Allrounder, das Poco F7 Pro ist die Performance-Empfehlung, und das Google Pixel 9a punktet mit KI-Features und dem längsten Update-Support.

Hinweis: Dieser Artikel ist in einer früheren Version bereits auf GameStar.de erschienen.

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