Viel ist in den letzten 30 Jahren über das Studio Bioware geschrieben worden, das seit 1995 mit Klassikern wie Baldur’s Gate, Knights of the Old Republic, Mass Effect und Dragon Age das Bild ganzer Gamer-Generationen davon prägte, was Computer-RPGs sind – und Kanada nebenbei als Games-Weltmacht etablierte.
Man feierte Bioware als »Videospiel-Koloss«, als einen »der besten Rollenspiel-Entwickler der Welt« und den »angesehensten Entwickler der Games-Industrie«. Es hieß, das Studio sei »nicht aufzuhalten« und der »Inbegriff für handwerkliches Können (…) und innovatives Storytelling«. Und man beschimpfte es als »EA-Studio, das mittelmäßige Spiele« und »Design nach Excel-Tabelle« macht. Es hieß, »das Bioware der Glanzzeit ist tot«, »das Ende einer Ära« sei gekommen.
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Seit acht Jahren ist einfach der Wurm drin. Mass Effect: Andromeda, Anthem und zuletzt auch Dragon Age: The Veilguard blieben weit hinter dem zurück, was sich viele Spieler erhofft hatten. Studioveteranen verließen reihenweise das Unternehmen. Das wirft die zentrale Frage auf: Wie konnte ein Studio, das einst als unangefochtener Branchenführer galt, in eine so schwere Krise geraten, dass nun sein gesamtes Vermächtnis auf dem Spiel steht?
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