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»Jetzt wünscht ihr, ich hätte Regie geführt«: Sogar Uwe Boll prügelt auf den Borderlands-Film ein

Wer im Glashaus sitzt … Der Borderlands-Film enttäuscht auf allen Ebenen und dazu kann sich der berüchtigte Regisseur Uwe Boll einen Seitenhieb nicht verkneifen.

Das spektakuläre Scheitern des Borderlands-Film ruft jetzt sogar Uwe Boll auf den Plan. Bildquelle: Lionsgate Das spektakuläre Scheitern des Borderlands-Film ruft jetzt sogar Uwe Boll auf den Plan. Bildquelle: Lionsgate

Für den Borderlands-Film von Eli Roth läuft es … gar nicht mal so gut. Die Kinoadaption der beliebten Shooter-Reihe blickt auf eine turbulente Produktionsgeschichte zurück, die immer desaströsere Ausmaße annimmt: Zuerst von der Presse zerrissen, spielt jetzt Borderlands auch noch erschreckend wenig Geld ein.

Momentan steuert der Film auf einen Flop erschreckenden Ausmaßes zu, während der Kinostart in Deutschland am 22. August 2024 erst noch bevorsteht. Auf Borderlands prügeln aber nicht nur Kritiker und enttäuschte Fans ein, sondern jetzt auch noch Uwe Boll.

Uwe Boll tritt jetzt ebenfalls auf Borderlands ein

Der deutsche Regisseur ist für eine ganze Palette an legendär schlechten Videospielverfilmungen verantwortlich: So zum Beispiel Alone in the Dark, House of the Dead, Postal, Far Cry oder Bloodrayne. Trotzdem lässt es sich Boll nicht nehmen, öffentlich gegen Borderlands auszuteilen.

Auf X (ehemals Twitter) postete der Filmemacher den Screenshot zu einem IGN-Bericht, der sich um das maue Einspielergebnis von Borderlands konzentriert. Dazu schreibt Boll:

Ha ha. Meine Filme haben mit hartem R-Rating mehr Geld eingespielt. Jetzt wünscht ihr euch, ich hätte Regie geführt.

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Damit spielt Boll natürlich auf den Umstand an, dass sich die Borderlands-Spiele mit der Darstellung expliziter Gewalt eigentlich nicht zurückhalten. Doch trotz Horror-Regisseur Eli Roth kommt die Verfilmung in den USA mit einem familienfreundlichen PG-Rating daher, was einen gewissen Mangel an Blut und Gedärm erklärt.

Allerdings darf guten Gewissens infrage gestellt werden, ob Boll mit seiner Behauptung tatsächlich Recht hat. In den Kommentaren stellt bereits X-User stopskeletons die offiziellen Zahlen von Bolls Filmen gegenüber, die ein anderes Bild zeichnen: Der lukrativste Film des Regisseurs House of the Dead kommt zum Beispiel auf insgesamt 13,8 Millionen US-Dollar (via Box Office Mojo).

Das kontert Boll wiederum mit der Behauptung, dass seine Filme insgesamt 41 Milliarden mal illegal heruntergeladen und raubkopiert wurden (ja, Milliarden). Nun. Eine gewagte Aussage, die sich nicht überprüfen lässt.

Video starten 2:53 Der offizielle Kino-Trailer zu Borderlands zeigt: Hier ist Guardians of the Galaxy das große Vorbild

In den restlichen Kommentaren geht es mal mehr, mal weniger gesittet zu: Manche X-User steigen auf die Witzelei von Uwe Boll ein, während teilweise auch Beleidigungen (wie zum Beispiel der Deine Mutter-Klassiker) in alle Richtungen um sich geworfen werden. An dieser Stelle ersparen wir euch die weiteren Details, unter dem entsprechenden Beitrag werdet ihr selbst fündig.

Borderlands startet am 22. August 2024 in den deutschen Kinos, während der Film von Regisseur Eli Roth in den USA bereits angelaufen ist. Es bleibt spannend, wie viel Geld der mehr als 100 Millionen US-Dollar teure Film letztlich einspielen mag. Doch aktuell sieht es dafür nicht allzu rosig aus.

Werdet ihr euch den Borderlands-Film im Kino anschauen? Oder setzt ihr lieber aus? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

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